#86 Mehr Innovation wagen

Shownotes

Im BUWOG-Podcast wird diesmal eine kontroverse Frage diskutiert: Warum bauen wir noch wie vor 30 Jahren? Diese These diskutieren zwei Gäste zusammen mit Mike Neumann: Der BUWOG-Geschäftsführer Udo Sauter und der Unternehmer Nils Blome, Geschäftsführer der Firma Blome, die auf Strang- und Bad­sanierung spezialisiert ist. Aber: Bauen wir überhaupt wie vor 30 Jahren oder gibt es nicht längst gute Beispiele für die große Innovationskraft der Bau- und Immobilienbranche?

Diese besondere Podcast-Folge entstand im Rahmen des Summits „80 Sekunden „NEUES BAUEN“ in Berlin. Welche Rolle bei der Schaffung von neuem Wohnraum gerade auch das serielle Bauen und Sanieren spielt, das war Thema dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung.


Weitere Infos zum Thema:

Podcast-Folge 55: Serielles und modulares Bauen - wie gut sind Wohnungen vom Fließband?
Wie gelingt mehr Tempo beim nachhaltigen Bauen? Interview mit Prof. Dr. Natalie Eßig, Folge 58
Bad- und Strangmodernisierungen: Firma BLOME
Quartiersentwicklung und Neubau: Projekte der BUWOG in Deutschland
Die Aktivitäten der BUWOG in Österreich


Moderation: Michael Divé und Mike Neumann
Technische Realisation: mmedien GmbH

Transkript anzeigen

00:00:00: Heute eine kontroverse Frage.

00:00:02: Warum bauen wir noch wie vor dreißig Jahren?

00:00:07: Diese These diskutieren gleich zwei Gäste, Buwok-Geschäftsführer Udo Sauta und der Unternehmer Nils Blommer.

00:00:16: Vor dreizig Jahren haben wir andere Baustoffe gehabt.

00:00:19: Wir hatten andere Themen, die uns wichtig waren.

00:00:23: Die haben sich in den letzten dreizig Jahre ganz massiv verändert.

00:00:27: Wir haben auch eine ganz andere Marktlage.

00:00:29: also wenn wir mal die Play-Ons anschauen, die ja im Bereich Neubau oder Modernisierung unterwegs sind.

00:00:34: Bauen wir komplett anders?

00:00:35: Wir bauen schon viel vorgefertigter industrieller sei es jetzt in großen Elementen oder in ganz kleinen Produkten.

00:00:41: das einfachste Beispiel ist wir pressen hier noch.

00:00:43: Ich möchte mir ein bisschen dagegen wehren dass wir immer zu langsam und zu teuer sind.

00:00:47: Wir arbeiten intensiv daran.

00:00:50: wenn ich jetzt heute in meine Projekte gerade in Berlin in der näheren Umgebung anschaue.

00:00:54: Wir haben vier, fünf Projekten mit Gruppius im seriellen Bauern.

00:00:57: Warum bauen wir noch wie vor dreißig Jahren unser Thema?

00:01:02: Jetzt!

00:01:03: Glücklich

00:01:03: wohnen –

00:01:04: Der Buwok Podcast.

00:01:06: Herzlich Willkommen zu dieser besonderen Folge.

00:01:10: Wohnraum wird ja bekanntermaßen dringend benötigt.

00:01:13: welche Rolle dabei das serielle Bauen und Sanieren spielen.

00:01:18: Das war Thema beim Summit «Achzig Sekunden Neues Bauen in Berlin».

00:01:24: In diesem Rahmen wurden zwei Experten zu einer kontroversen These interviewt.

00:01:30: Warum bauen wir noch wie vor dreißig Jahren?

00:01:33: Ob das überhaupt so ist, dass diskutieren jetzt Udo Sauter Geschäftsführer der Buwok und Nils Blohm, Geschäftsführer der Firma Blohm die auf Strang- und Barsanierungen spezialisiert ist.

00:01:49: Bevor wir starten noch ein Hinweis wissenswertes zu den Aktivitäten der Buwok und zu den aktuellen Bauprojekten und Immobilien gibt es auf buwok.com.

00:02:01: Und wenn Sie mögen dann abonnieren sie gern diesen Podcast für Mehr Themen rund um Quartiersentwicklung, Stadtentwicklungen und nachhaltiges Bauen.

00:02:10: Und damit zum heutigen Thema – und Mike Neumann!

00:02:15: Mein erster Gast dazu steht für Wohnungsbau im großen Maßstab und gleichzeitig für den Anspruch es endlich anders zu machen.

00:02:22: Udo Sauter ist Geschäftsführer der Buwock-Bauträger GmbH eine Wonoviatochter mit fifty-fünfzigtausend Wohneinheiten in Bau und Planung Ausgebildeter Bauingenieur der TU München, Stationen bei PAW und UBM Development.

00:02:35: Sein Auftrag bei Buwock lautet Seriales modulares nahhaltiges Bauen und mindestens zwanzig Prozent Holzbau.

00:02:43: Willkommen Udo!

00:02:45: Dankeschön.

00:02:45: Was sagst du schon zu dieser Vorstellung?

00:02:47: Gibt es eine Korrektur in Ergänzung?

00:02:50: Naja, mindestens zwei Prozent Holzbauer ist natürlich... wir können auch fünfzig Prozent machen.

00:02:54: also wir sind schon auf dem richtigen Weg dahin.

00:02:56: Okay, da kommen wir vielleicht gleich noch dazu.

00:02:58: Da vorne meinen zweiten Gast hat nämlich das Gegenteil von Neubau zum Geschäftsmodell gemacht und zeigt damit was im Bestand wirklich möglich ist.

00:03:07: Nils Blohme ist Geschäftsführer der Blohm GmbH einem Unternehmen dass Bäder- und Leistungsstränge in bewunden Zustands saniert vorgefertigt modular in sieben bis zehn Tagen pro Strang laut das Versprechen elektrik inklusive was nach Handwerk klingt es den Wirklichkeit Industrialisierung?

00:03:26: Schön, dass du dabei bist, Nils.

00:03:27: Ja vielen Dank für die Einladung!

00:03:29: Und auch hier die Frage gibt es Ergänzungen und Korrekturen?

00:03:32: Nee das passt sehr gut.

00:03:33: Vielleicht noch ein privates Thema ich bin leidenschaftlicher Fußballfan.

00:03:39: Gibt's doch noch einen Kommentar dazu aus welcher Verein oder...

00:03:45: Das war klar oder?

00:03:48: Heimatreu geblieben.

00:03:49: Okay dann halte dich mit leidenschaftlicher Skifahrer dagegen Nicht

00:03:52: schlecht.

00:03:52: Gut, dann bin ich der leidenschaftliche Tennis-Spieler?

00:03:55: Also erst mal vielen Dank!

00:03:56: Ich frage deswegen auch nach weil dieser Podcast ist so entstanden das wir gefragt haben wenn wir Herrn Sauta also Udo und Herrn Blome also Nils gemeinsam zu einem Podcast einladen.

00:04:08: zu der Frage warum bauen wir noch wie vor dreißig Jahren?

00:04:11: was würde den die KI nach dem neuesten Stand?

00:04:14: die beiden Gäste fragen und damit beginnen wir auch gleich an beide.

00:04:18: erste Frage Wir reden heute über eine Frage, die etwas weh tut.

00:04:22: Denn warum bauen und sanieren wir in Deutschland eigentlich noch so ähnlich wie vor dreißig Jahren?

00:04:27: Ihr beide habt Antworten darauf aber wahrscheinlich auch sehr unterschiedliche.

00:04:31: Wo fängt die Antwort für euch an?

00:04:33: Also ich bin der Meinung, wir bauen nicht wie vor dreizig Jahren denn vor dreizig Jahren haben wir andere Baustoffe gehabt.

00:04:39: Wir haben andere Themen gehabt, die uns wichtig waren.

00:04:43: Die haben sich in den letzten dreizig Jahre ganz massiv verändert.

00:04:45: absolut also wenn ich jetzt heute denke mit einem Quartier, zweiundfünfzig Grad Nord in Berlin.

00:04:52: Die erste Schwammstadt gebaut wo wir also wirklich sämtliches Anfall des Regenwasser-Einteichen sammeln und nur wenn es dann überschüssig ist, dann in die Dame ableiten.

00:05:01: das ist einfach ganz was Neues, das haben wir vor dreißig Jahren nicht gemacht.

00:05:05: Stimmst du dem zu?

00:05:07: Ja, wir haben auch eine ganz andere Marktlage.

00:05:08: als wenn man mal die Playons anschauen, die ja im Bereich Neubau oder Modernisierung unterwegs sind bauen wir komplett anders.

00:05:15: Wir bauen schon viel vorgefertigter Industrieller, sei es jetzt ein großen Element oder in ganz kleinen Produkten.

00:05:20: Das einfachste Beispiel ist wir pressen hier nur noch.

00:05:22: Früher haben wir gelötet und auch selber gebogen.

00:05:26: Wir haben einen großen Unterschied.

00:05:28: Wir haben eben nicht mehr so viele Fachkräfte am Markt.

00:05:35: Bauunternehmen auch wie wir sind im Bestand haben sich eben dahin schon entwickelt zu sagen, wir nehmen die Komplexität raus.

00:05:41: Wir bauen anders wie vor dreißigvierzigfünfzig Jahren.

00:05:44: es wird so ein Produkt in ganz kleinen Fitting als auch hinzuvorgefählten Elementen schon viel anders gearbeitet als vor vierzig fünfzig Jahre.

00:05:52: Ganz sicher ja.

00:05:53: also ihr widerspricht beide dem vehement.

00:05:56: dann gucken wir mal rein woran das denn liegt.

00:05:58: Die KI sagt nämlich Und die erste Frage in dich, Udo.

00:06:01: Buwock-Plan.

00:06:01: zehntausende Einheiten und trotzdem hören wir immer wieder zu langsam, zu teuer vielleicht auch zu wenig innovativ?

00:06:09: Wo liegt das deiner Wahrnehmung nach wirklich?

00:06:11: ist es die Branche, die Regulierung oder die Nachfrage?

00:06:15: Ich möchte mir ein bisschen dagegen wehren dass wir immer zu langsam und zu teurer sind.

00:06:19: Wir arbeiten intensiv daran.

00:06:21: ja wenn ich jetzt heute meine Projekte gerade in Berlin in der näheren Umgebung anschaue Wir haben vier, fünf Projekte mit Gropius im seriellen Bauen.

00:06:30: Die sind mit dem aktuellen Hype-Baustoff Holz unterwegs und dort sind wir wirklich sehr schnell unterwegs.

00:06:39: Also wir schaffen dort diese zwanzig bis fünftig Prozent Bauzeit einsparen die Luca heute Morgen in seiner Anrede hier genannt hat.

00:06:46: Schaffen wir in manchen Dingen tatsächlich... Wir unterschreiten sie sogar noch.

00:06:51: Und deswegen glaube ich, wir sind da schon auf einem richtigen Weg?

00:06:56: Wir können natürlich immer besser werden, wir wachsen natürlich auch in den Dingen wie wir die Erfahrungen sammeln.

00:07:01: Aber die Geschwindigkeit ist für mich heute das oberste Gut muss ich klar sagen in unserem Wirken.

00:07:08: Passt nicht auf jedes Projekt.

00:07:10: also ich kann jetzt keinen riesen Hochausbau aus Holz wurde schon gebaut würde ich sagen mehr Prestigeobjekt als dass du sagst es ist ein effizientes günstiges Wohnen was du da anbieten kannst.

00:07:22: das wird nicht gehen aber dort wo Wir sind voll unterwegs sein können, dann nutzen wir die entsprechenden Baustoffe.

00:07:30: Wie ist es bei euch?

00:07:32: Bei uns ist das ähnlich.

00:07:32: also wir sind... Unser Unternehmen gibt's seit knapp thirty-fünf Jahren.

00:07:35: da ist mein großer Onkel gestartet mit der Idee Klasse Schadenwerker Ich kann alles aus einer Hand anbieten hat sich die Frage gestellt was stört mich eigentlich dass ich mit vielen anderen Gewerken auf einer Baustelle arbeiten muss?

00:07:45: Also muss ich ein System schaffen Was einen Monteur in die Lage versetzt Ein Wart von Abriss und Kernung bis hin zu Silikon Nazin die Lage versetzt, das zu bauen.

00:07:55: Und das hat Zeit gebraucht und es gibt seit knapp thirty-fünf Jahren.

00:07:59: dass die Wohnungswirtschaft auch das adaptiert hat.

00:08:02: oder den Punkt wo wir jetzt sind mit knapp tausend zweihunderttausend dreihundert Bädern pro Jahr die wir im bewohnten Zustand serie modernisieren fühle ich so ein bisschen mit euch mit also auf.

00:08:12: Wir haben das nicht von vornherein perfekt gemacht.

00:08:14: da gab's auch Projekte Da gab es auch Leute die ganz früh daran geglaubt haben gesagt haben wir pushen das jetzt und ich akzeptiere auch das Sachen einfach nicht klappen So dass man irgendwann in diese absoluten Marktreife gekommen sind, wo wir jetzt sind.

00:08:27: Wo in der Technik die Frage nicht mehr gestellt wird wie funktioniert das oder funktioniert das überhaupt?

00:08:33: Sondern es ist einfach eine Klarheit am Max und ich glaube da seid ihr auf einem richtig richtigen Weg auch mit dem Fortpark heute Morgen den ich da gehört habe.

00:08:41: Das ist schon sehr beeindruckend Und ihr habt einen großen Vorteil glaub ich zu meinem Großonkel damals.

00:08:49: Da gab es eben keinen Handwerkermangel, der Druck war nicht da.

00:08:52: Man konnte konventionell bauen und das ist halt wirklich anders und das eine riesige Chance.

00:08:57: Und das Produkt was ihr da auch habt im Neubau, das ist wirklich genial!

00:09:01: Und dann natürlich... Da musst du uns auch schlauen, weil ich dir natürlich den Vortag jetzt nicht angehört hier live hören können.

00:09:08: Klär uns doch bitte auf was Nils gerade referenziert hat.

00:09:11: Wir sind natürlich dadurch dass wir einen relativ großen Umfang bauen sind wir darauf angewiesen, dass wir in seriellen Dingen arbeiten.

00:09:19: Denn wir können aufgrund oder gebe ich dir vom kommenden Recht dieses Thema Fachkräftemangel ist.

00:09:24: Es zwickt uns an allen Ecken und Enden.

00:09:27: Wir müssen versuchen im Werk so viel wie möglich vorzu produzieren, das wir möglichst schnell die Dinge auf das Projekt kommen und nur noch wenige Handgriffe vor Ort bauen müssen.

00:09:37: widerspricht sich jetzt gleich zu dem was ich sage weil wir natürlich auch im Denkmalschutzbereich unterwegs sind.

00:09:41: Wir arbeiten hier in Krampnitz, in einer alten Kaserne die wir aufarbeiten wo wir auch eine alte Kaserner neuen Wohnraum schaffen.

00:09:48: da brauchen wir genau diese Leute und das ist auch das was an unserem Beruf eigentlich so viel Spaß macht dass wir sowohl auf der einen Seite als auf der anderen Seite richtig in die Themen einsteigen müssen um das Produkt an der Stelle wo es eben gerade ist auch nach vorwärts zu bringen weil wir können einfach alles abreißen.

00:10:05: Das ist definitiv nicht unser Thema und wenn es denkmalgeschützt ist sowieso schon zweimalig.

00:10:10: Und ich glaube das Flair in so einem denkmal geschützten Bereich oder in so einer Anlage zu wohnen, das hat schon was ja und das Ganze allerdings auf neue Standards gebracht aber mit alten Techniken.

00:10:22: dann wir müssen die Fassade einfach Stein für Stein entsprechend sanieren damit sie wieder ausschaut.

00:10:26: dass wäre es halt wie vor hundert Jahren als es gebaut worden

00:10:28: ist.

00:10:29: Ich möchte noch einen Schritt zurückgehen, weil wir hatten so indirekt das Thema Innovation angesprochen.

00:10:33: Es ging mir gerade die Frage ist ja auch von vor dreißig Jahren.

00:10:36: Wir bauen immer noch wie vor dreizig Jahren.

00:10:39: Weil Familien unter ihm quasi schon dreizig Jahre alt.

00:10:42: Wie funktioniert oder wie läuft denn bei euch Innovation ab?

00:10:46: Also grundsätzlich ist ja die Innovation unseres Produktes dass ein Monteur ein Bad bauen kann und eben kein anderes Gewehr, kein anderer Monteur mehr in diesem Bart drin sein muss.

00:10:57: Und wir arbeiten simultan über alle Ebenen das heißt klassisches Haus acht Detagen hoch, arbeiten acht Monteure in einem Strang parallel gleichzeitig und benötigen zwei Wochen.

00:11:06: Das ist eigentlich unsere Innovation dass wir einen Monteur in die Lage versetzen eben unabhängig von egal wem einfach dieses Bart oder dieses Produkt zu bauen.

00:11:16: Und das ist auch unsere Aufgabe die wir jeden Tag haben bei Blume wie können wir dem Monteur Entlasten?

00:11:22: vor Ort auf der Baustelle.

00:11:22: Was können wir im Werk vorproduzieren?

00:11:24: Wo können wir Qualität heben, wo können wir besser in der Vorplanung werden das nachher die Baustell und für den Mieter weil wir immer im bewohnten Zustand modernisieren dass wir eben für den mieter diesen Bausteller auf einen kurzen Zeitraum eingrenzen und dann eben das Objekt weiter durcharbeiten können.

00:11:40: Das ist glaube ich die große Aufgabe die wir haben im Bereich Innovation aber müssen immer durch eine Sechzig-Siebzig-Achtzig Zentimeter breite Tür da müssen alle Module durch alle Produkte durch.

00:11:49: zwei Tonnen war altes Bad raus, zwei Tonnen neues Bad rein.

00:11:53: Und das ist die Aufgabe oder da steht bei uns Innovationen dass wir immer weiter Produkte entwickeln eben speziell für diesen Newscase.

00:12:00: Ja, spannend!

00:12:03: Der nächste spannende Anschlussfrage tatsächlich von der KI gerade finde ich Nils Die sagt ihr saniert im bewohnten Zustand Elektrik inklusive alles vorgefertigt?

00:12:11: Ist die Elektrifizierung für euch ein Treiber der neue Aufträge bringt oder eher eine zusätzliche Komplexität die den Zeitplan gefährdet.

00:12:19: Ich finde es ja spannend, dass die KI das Elektriktheber nach vorderheb.

00:12:23: Das erschließt mich noch nicht ganz.

00:12:27: Also ist für uns kein Auftragsbringer.

00:12:30: am Ende des Thema Elektrifizierung im Bad ist halt eben Bestandteil unserer modularen Vorfertigung, das heißt steckerfertig weil wir halt auch den Ansatz haben, dass wir sagen der unser Monteur ist keine Elektrika und dann braucht ihr einen Elektrikerschein.

00:12:42: also muss ich steckerfertig vorproduzieren damit ich dementsprechend dann die Steckverbindung schaffen kann.

00:12:47: Unsere Auftrags-Auslöser ist einmal die gute Arbeit meines Vertriebsteams, glaube ich.

00:12:53: Und eben das Thema dass wir Schäden haben im Strang, Brandschutzthemen und regionellen Themen haben, die einfach gemacht werden müssen Versicherung steigen aus Objekten aus Das sind so, ich sage mal, die Initialzündungen oftmals auch gepaart damit energetischen Modernisierung Die vor danach gelagert ist.

00:13:11: aber warum jetzt Elektrik da so betont wird?

00:13:13: Spannend!

00:13:14: Ja,

00:13:14: KI halt

00:13:15: Ja, richtig.

00:13:16: Genau immer was wahrscheinlich in der Ticke auch aufgepoppt ist und mal irgendeine Tickel gefunden wurde.

00:13:21: Wir gehen aber jetzt von euch und von der Electric und von deutlich größer Blume zu Buwark Und wir haben schon einiges gehört was neu und innovativ ist.

00:13:29: Wir hatten die Schwammstadt gehabt, wir haben Seriales Bauen gehabt.

00:13:32: Was gilt denn bei euch aktuell noch als Neue und Innovativ?

00:13:38: Wir sind so unterwegs dass wir heute sagen können.

00:13:42: dieses serielle bauen umfasst nicht nur diesen eigentlichen begriff seriell sondern den kannst du ja in mineralisch den kannst in holz die kannst du aber auch in einer modul variante bauen.

00:13:52: das aktuellste projekt dass wir gerade gemacht haben es war so ein richtiger test wir mit kaufbäuern die aufgabe hat sechzig wohnungen in sechs monaten zu erstellen und zwar bezugsfertigt

00:14:03: wo wir wieder bei der geschwindigkeit sind

00:14:05: wieder bei geschwindigkeits sind genau.

00:14:07: und das haben wir tatsächlich mit einem module hersteller aus middelheim geschafft.

00:14:11: die firma macht das was ihr im Kleinen macht, praktisch Vorfertigung in der Fabrik.

00:14:16: Macht die als gesamtes Modul.

00:14:18: Das heißt sie betoniert ihre Bodenglatte für das Modul im Werk.

00:14:22: Sie mauert auf und betonieren die Decke baut komplett auf, nimmt das Ding auf.

00:14:26: ein schwerer Transport der Pferd zur Händstädtsauf.

00:14:29: Drei Teile und drei Elemente zusammen sind eine anderthalb Zimmerwohnung oder eine zweieinhalb Zimmer Wohnung Und das ist für uns im Moment die Innovation in der Geschwindigkeit.

00:14:39: Also wir haben es noch nie geschafft, zächtig Wohnungen in sechs Monaten hinzustellen.

00:14:42: Und zwar von wirklich.

00:14:43: das erste Modul kommt und der Meter zieht ein.

00:14:46: Das ist für mich im Moment nicht für alle Projekte aber für gewisse Projekten wirklich der Game Changer weil wir sind leise.

00:14:55: Wir haben ja in einem bestehenden Quartier gebaut.

00:14:57: Wir waren also wirklich nicht laut und wir haben dich stundenlang irgendwie Betonen gerittelt was wirklich unangenehmes Zahnarzt Geräusch ist.

00:15:08: Das wollen wir ausbauen und da wollen wir hingehen, dass wir für uns in unsere Bestandsquartieren entdecken.

00:15:15: Wo können wir nachverdichten?

00:15:16: Und wo können wir mit so einer schnellen, sehr ruhigen Art und Weise neuen Wohnraum schaffen, den wir dann vermieten

00:15:23: können?".

00:15:24: Das ist bei uns die Innovation zurzeit.

00:15:26: Und jetzt hast du gerade das schöne Wort Game Changer genannt, denn im Umkehrschluss bedeutet es ja immer dass es gar nicht so einfach ist die Innovation zu treiben weil es doch ein paar Blocker gibt.

00:15:35: und deswegen fragt gleich die KI natürlich Buwok setzt eben auf Serialesbau auch auf Holzbau Modul Bauweise.

00:15:42: was sind denn die größten Hindernisse?

00:15:44: Die ihr tagtäglich erlebt?

00:15:46: Normen Genehmigung hatten schon Arbeitskraftemangel.

00:15:52: Im Moment ist das Thema der Genehmigungen und die Normen vielleicht weniger, aber mehr die Erlangung des Baurechts.

00:15:59: Die Baurechtschaffung und dann die Genehmigungserteilung.

00:16:02: Das sind bei uns immer die Dinge, die wir einfach nicht beeinflussen können.

00:16:06: Wir können Top-Unterlagen einreichen, aber wenn wir halt einfach einen genehmigungszeitraum von bis zu zwölf Monaten haben, dann tun wir uns sehr schwer die Geschwindigkeit, die eigentlich auf die Beine bringen könnten... Entsprechend umzusetzen.

00:16:18: Also wir können in sechs Monaten bauen, aber wir müssen zwölf Monate teilweise auf die

00:16:23: Bau-Genehmigung haben und da geht es los, ja?

00:16:26: Aber dann gibt's glaube ich allen Projekten wie kleinähnliche als Deutschland.

00:16:30: Welche Blockade, welche Hindernisse seht ihr euch konfrontiert?

00:16:34: Ich glaube wir haben die Blockade die ihr gerade habt also das Thema dass auch ich sag mal Allgemeine Settings um die Innovation stimmen muss.

00:16:43: Die Blockade habe ich eingangs schon beschrieben, haben wir ein bisschen überwunden.

00:16:45: also der Markt hat sich da über die letzten fünfzehn-zwanzig Jahre eben geöffnet für das Thema Serialisanieren.

00:16:52: Ich sehe das riesige Thema was unsere Kunden umtreibt dieses Thema der energetischen Modernisierung.

00:16:58: Also viele haben große Bestände können aber den Euro auch nur einmal ausgeben.

00:17:03: so etwas tue ich denn jetzt mache ich jetzt die Fassade Ich habe aber das Innenleben des Objektes überhaupt nicht angepackt.

00:17:08: Mir platzen die Rohre, ich flicke und die Versicherung steigen aus... ...ich bin aber politisch stückweit motiviert worden eben das Thema der energetischen Modernisierung anzugehen.

00:17:20: Und da merke ich, dass schlagen bei den Technikern zwei Herzen in der Brust, die sagen naja, ich muss eigentlich auch den Strang anpacken und die Wäder auch nicht, ich musste eigentlich auch die Fassade machen.. ..und ich werde in so ein Zwiespalt gebracht, den ich schwer lösen

00:17:33: kann.".

00:17:34: Und das ist gerade so bei uns.

00:17:35: Oder wo ich sage, dass es gerade die größte Herausforderung, die wir eigentlich haben da den Kunden mitzunehmen oder auch Verständnis eben zu zeigen, obwohl es eigentlich für das Objekt die andere Variante, die viel besser gewesen wäre.

00:17:47: in dem Zyklus muss das Objekte befinden.

00:17:50: Bevor ich euch die letzte Frage stelle habt ihr denn noch Fragen, die ihr möchte?

00:17:54: Dass Dikei euch eigentlich gestellt hätte oder jetzt stellen sollte?

00:18:00: Ich würde dir die Frage an die KI stellen Was müssten wir eigentlich genehmigungstechnisch ändern vom System her, damit wir schnellere Genehmigungen kriegen.

00:18:09: Das wäre wirklich eine Frage, die man wird das irgendwie auf die Beine kriegen und dann könnten wir einfach schneller agieren.

00:18:15: Dann gehe ich direkt auf die letzte Frage ein, die lautet nämlich statt bevor ihr seid Baumminister was würdet ihr denn ändern?

00:18:24: Soll ich mal starten?

00:18:26: Gute!

00:18:28: Ich würde oder mein Ansatz wäre diese Anforderungen an den Bau im Allgemeinen würde ich wirklich drastisch reduzieren.

00:18:38: Es wurde schon eingangs besprochen, wir haben zu

00:18:40: hohe

00:18:41: Anforderung am Material, an dem Wohnungsstand in der Technik die meines Erachtens nach nicht mehr nötig sind und ich glaube auch das Thema der Förderlandschaft, die wir hier in Deutschland haben

00:18:53: hat

00:18:54: das eigentlich nochmal unterstützt dass die Baukosten enorm gestiegen sind, dass wir die ganze Bauwirtschaft enorm finanziell unterstützt wurde in seinen Ausprägungen.

00:19:03: Ich glaube einfach, dass wir dieses Raten stückweit zurückdrehen müssen damit wir wieder bezahlbar bauen können und auch das dürfen wir nicht vergessen, auch bezahlbare modernisieren können?

00:19:13: ja weil wenn ich mir als Bestandshalter die Frage stellen muss A oder B also entweder die Fassade oder die Stränge und die Bäder beides brennt.

00:19:23: aber und ich muss mich entscheiden und ich entscheide mich weil ich einfach nur einmal das Geld ausgehen kann ist das hier eigentlich falsch?

00:19:29: Und da müssen wir von den allen Forderungen runter und auch von der Förderlandschaft.

00:19:36: Udo, du bist Bauminister von Deutschland!

00:19:38: Was würdest Du sofort anpacken?

00:19:39: Mit Wunsch!

00:19:41: Danke, danke!

00:19:43: Ich würde fast in die gleiche Kerbe hauen.

00:19:44: Ich würde es aber auf die rechtliche Grundlage heben wollen.

00:19:46: ich würde sagen... ...ich würde ermöglichen dass sich ein Produkt das ich anbiete, dass ich das jemandem vermieten oder verkaufen kann und derjenige das versteht Was er kauft und ich aber rechtssicher ihm sowas eben verkaufen kann, wenn nicht eine um der Ecke kommt.

00:20:03: Und sagt ja aber du hast die dienen Achtzehn, Zwo Null zwei Flächen fertige Oberflächen und da sind wir eben genau nicht in dieser Toleranz.

00:20:10: Deswegen ist es ein Mangel.

00:20:11: Ja so was würde ich gerne aushäbeln wollen?

00:20:13: uns sagen das was wie heute als jeder spricht von Gebäudetype e dass wer das was sie uns heute überlegen was bezahlbar oder sehr günstigen Wohnraum angeht dass wir das auch wirklich recht sicher vermieten erst bauen und dann auch vermieten können gerne auch verkaufen.

00:20:29: Also da, das wäre so mein großer Wunsch.

00:20:31: Ein klarer, klarer Wunsch!

00:20:33: Ich danke euch beiden herzlich, Udo Sauta, Geschäftsführer Buwok-Bauträger GmbH.

00:20:37: Vielen Dank und wie ist Blohme?

00:20:39: Geschäftsführer Blohmegin Bihar & Kokagel.

00:20:42: Korrekt.

00:20:42: Vielen dank

00:20:43: ich danke euch beide.

00:20:44: Danke

00:20:45: Ja, das war unsere Sonderfolge im Rahmen von Achtzig Sekunden neues Bau.

00:20:51: in dem Gespräch waren die Experten Udo.

00:20:56: mehr zu den Aktivitäten der Buwok und zu den aktuellen Bauprojekten und Wohnungen gibt es auch auf buwok.com Thematisch.

00:21:05: passend zu heute darf ich noch zwei weitere Folgen empfehlen.

00:21:10: Folge Serielles und modulares Bauen.

00:21:14: Wie gut sind Wohnungen vom Fließband?

00:21:18: Das ist

00:21:18: eine unserer Live-Folgen mit einem kompetenten Diskussionspanel, mit dabei unter anderem Sonjensch von der Koalition für Holzbau Eva Weiß, Geschäftsführerin der Buwok die Professorin Dr.

00:21:31: Katharina Klein schrot von der TU Dresden und Markus Fuhrmann vom Unternehmen Gropius.

00:21:39: Und zum Thema mehr Tempo beim nachhaltigen Bauen spricht in Folge fifty-eight die Professorin Dr.

00:21:48: Natalie Ezig von der Hochschule München.

00:21:51: auch sehr höhrenswert und am allerbesten natürlich diesen Podcast abonnieren für mehr Themen rund um Quartiersentwicklung, Stadtentwicklungen und neues Bauen!

00:22:02: Das war's für heute.

00:22:04: Am Mikrofon verabschiedet sich Micheli Weh!

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