#79 Biodiverse Dächer: Potenzial ganz oben
Shownotes
Rechnet man alle Dachflächen hierzulande zusammen, dann kommt man auf etwa 6.000 Quadratkilometer. Eine große Chance, um ökologisch wertvolle Räume zu schaffen, Flächen, wo sich Flora und Fauna ausbreiten können. Über biodiverse Dächer spricht im BUWOG-Podcast der Experte Dr. Gunter Mann, Präsident und Geschäftsführer vom Bundesverband GebäudeGrün. Dr. Gunter Mann berichtet: Mit kleinen Mitteln kann man Dächer so struktutieren, dass sich der ökologische Nutzen vervielfacht. Bereits kurz nach der Anlage eines biodiversen Gründachs siedelt sich eine Vielzahl von Tierarten an. Zudem erfüllen Dachbegrünungen wichtige Funktionen für das Stadtklima. Über Innovationen und Best-Practice-Beispiele geht es jetzt auch beim Weltkongress Gebäudegrün, der 2026 nach Deutschland kommt.
Weitere Infos zum Thema:
Bundesverband GebäudeGrün e.V.: Publikationen und Best-Practice-Beispiele
Weltkongress Gebäudegrün: 9.-11.6.2026 in Berlin: Infos & Anmeldung
XXL-Gründach: Migros Zentrale in Gossau, Schweiz
BUWOG Podcast, Folge 43: #43 Hortitecture: Architektur und Pflanzen
BUWOG Podcast, Folge 76: Nachhaltiges Bauen mit Kalamitätsholz
Moderation: Michael Divé
Technische Realisation: mmedien GmbH
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00:00:00: Heute geht es um biodiverse Dächer.
00:00:03: Rechnet man alle Dachflächen hierzulande zusammen, kann man auf etwa sechstausend Quadratkilometer eine große Chance um Biodiversität zu erzeugen.
00:00:15: Däche mit ökologische Mehrwert darüber spreche ich mit Gunther Mann vom Bundesverband Gebäudegrün.
00:00:23: Unsere aktuellen Projekte bewegen sich gerade in dem Bereich, wie kann ich den nachträglich bestehende Gebäude begrünen?
00:00:30: Insbesondere denkmalgeschützte Gebäudepegröne.
00:00:34: Zu dieser Extensivbegrünung könnte auch das Biodiversitätsgründach gehören.
00:00:39: Das aber gegenüber der Extensifbegründung stehen die intensiven Dachbekrügnungen.
00:00:43: Das sind die Dachgärten.
00:00:45: da nehme ich wirklich den Garten von unten eben ertig nach oben pack ihn aufs Dach mit all dem Nutzen, den ich da hab.
00:00:52: Da kann ich Sträucher, Bäume, Rasen, Irbenfarmingflächen, Obst und Gemüse anbauen, betreiben Sport- und Spieltreiben bei diesen Strukturelementen.
00:01:02: dann sind es eben nicht nur die Substratanhügelung sondern kommen auch noch sogenannte Biodiversitätsbausteine dazu wie Totholz als Nisthilfe oder Steinhaufen als Rückzugsfläche als Sonnenplätze.
00:01:14: Da können auch mal Sandlinsten dabei sein oder auch Wasserflächen.
00:01:18: Also da ist schon kurz nach der Anlage von so einer Dachbekündung ziemlich viel los, was mobile Arten betrifft.
00:01:24: Also Wildbienen und Schmetterlinge dann ein Stück weit später auch Heuschrecken.
00:01:29: Biodiverse Dächer unser Thema jetzt!
00:01:36: Herzlich willkommen am Mikrofon Michel
00:01:39: D.V.,
00:01:39: bevor wir starten, bitte abonnieren Sie diesen Podcast um keine Folge mehr zu verpassen.
00:01:45: alle vierzehn Tage haben wieder neue Themen rund um Stadtentwicklung Architektur Wohnen und nachhaltiges Bauern.
00:01:54: kommen wir zum heutigen Thema.
00:01:56: Zu jedem Haus gehört ein Dach, aber Ziegeldecher nackte Dachpappe oder Blech gehören da ja zum Alltag.
00:02:02: dabei könnte man Dächer viel umfangreicher als bisher begrünen und echte Biodiversität erzeugen.
00:02:11: was da möglich ist erklärt uns Gunther Mann Präsident und Geschäftsführer vom Bundesverband Gebäude Grün.
00:02:19: Hallo Herr Mann!
00:02:22: Herr Mann, womit beschäftigt sich der Bundesverband Gebäudegrün?
00:02:26: Kennt vielleicht nicht jeder.
00:02:28: Nee, kennt noch nicht jeder.
00:02:31: aber wir sind auch, muss man zugegebenermaßen sagen erst acht Jahre alt.
00:02:35: jetzt kann man darüber streiten ob acht Jahre viel oder wenig sind.
00:02:39: Wir sind vor knapp acht Jahren gegründet worden Aber aus einer Fusion jahrzehntelang bewährter Verbände den deutschen Dachgärtner Verband und der Fach für eine Bauwerksbegründung.
00:02:49: Wir haben es damals endlich geschafft zu fusionieren, zu verschmelzen und haben zwei Verbände vereint in dem Bundesverband Gebäudegrün.
00:02:57: Und unsere Aufgabe ist ein Stück weit wie der Name schon sagt, Bundesverbannt und Gebäudegrün – das Thema Gebäudenbegrünung sprich Dachbegrünung, Versahnbegrunung, Innenraumbegründungen positiv im Markt zu platzieren also Imagearbeit zu verrichten Marktzahlen aufzustellen, ein Wissenstransfer zu betreiben, Netzwerken die Qualität von Begrünungen hochzuhalten aber auch Forschung und Entwicklung.
00:03:23: Also wir sind vielzeitig was wir beispielsweise über ja Produktneutrale Broschüren machen über Fachinformationen.
00:03:32: Wir haben eine eigene Verbandszeitschrift Ein Fachmarkazin.
00:03:36: das nennt sich natürlich auch passend Gebäudegrün.
00:03:39: Wir machen aber auch viele Fortbildungen, sowohl für Erwachsene als auch sogar für Kinder.
00:03:44: Auch da haben wir ein Projekt.
00:03:45: Wir machen Seminare von Halbtags bis zum Weltkongress über den wir vielleicht später noch sprechen und wir machen auch Online-Fortbildungen zum Thema Dachversand und Innenraumbegrünung.
00:03:56: Sie haben gerade angesprochen sie machen auch Forschung und Entwicklung.
00:03:59: was sind im Bereich Gebäude grün aktuelle Forschungsfelder oder Themenbereiche?
00:04:06: Da gibt es eine Vielzahl!
00:04:07: Die wichtigsten bewegen sich um das Thema Energie, Wärmedämmenverhalten, Kühlleistungen von Dach- und Fassadenbegrünung zum Beispiel.
00:04:15: Das ist natürlich jetzt topaktuell aber natürlich vieles auch um das thema Regenwasser Bewirtschaftung wie kann ich Überflutungsvorsorge betreiben vor allem mit Dachbegrünung?
00:04:27: Aber auch Themen wie Lerminderung CO² Speicherung natürlich auch um die Biodiversität.
00:04:36: was für Pflanzen und Tiere kommen auf Dächern oder an Fassaden vor.
00:04:42: Wir beispielsweise haben auch zum Teil Förderprojekte, die wir von BBSR Zukunft Bau- oder der DBU mit unterstützt bekommen.
00:04:52: Und unsere aktuellen Projekte bewegen sich gerade in dem Bereich wie kann ich den nachträglich bestehende Gebäude begrünen?
00:04:59: Insbesondere denkmalgeschützte Gebäuden begrühen?
00:05:03: Ist es möglich?
00:05:04: Unter welchen Voraussetzungen ist das möglich?
00:05:07: Wir haben ein Projekt, das nennt sich Best Practice beispielsweise.
00:05:09: Da sammeln wir den nächsten zwei Jahren viele Praxisbeispiele für Dach- und Versagenbekundung, stellen die auf einer Internetkarte da womöglich auch noch mit Kostenrichtenwerden hinterlegt um so bisschen was Greifbares zu schaffen und auch das Vorurteil auszuräumen, dass wäre alles so teuer.
00:05:27: Was haben wir noch für Projekte?
00:05:28: Wir haben ein Projekt gehabt, das nennt sich Versahenschutz.
00:05:30: Da haben wir bestehende Versahnbegrünung untersucht um zu schauen warum haben sie funktioniert oder warum haben Sie nicht funktioniert um auch da Ängste zu nehmen.
00:05:40: und wir haben ein Projekt.
00:05:41: es läuft aktuell eine Schulung von Berufslehrer näheren Ausbildern zum Thema Solargründach also die Kombination Gründach- und PV Anlage.
00:05:51: Das sind so die Dinge die uns gerade jetzt beschäftigen.
00:05:54: Heute sprechen wir über das Thema biodiverse Dächer.
00:05:58: Erklären Sie mal die Bedeutung von Dachflächen überhaupt bei diesem Thema Biodiversität, hat ja nicht jeder direkt auf dem Schirm?
00:06:07: Ja dann muss man vielleicht ein bisschen ausholen weil was hier ansprechen ist der sogenannte Biodiverzitätsgründach und es ist eine besondere Form sage ich jetzt mal von einem grünen Dach.
00:06:17: aber es gibt da ganz viele verschiedene Arten von Gründächern oder Dachbegrünungen Sag ich mal, Extensivbegrünung.
00:06:25: Was eher eine einfache Bauweise ist mit einer Aufbauhöhe irgendwo zwischen sechs und fünfzehn Zentimeter und Gewicht irgendwo zwischen achtzig und zweihundert Kilogramm das nur zur Pflege begangen wird und vor allem trockenheitsverträgliche Pflanzen mit sich bringt.
00:06:44: zu dieser Extensive Begrünungen könnte auch des Biodiversitätsgründach gehören.
00:06:49: Das erläutert euch gleich nochmal extra.
00:06:51: Aber gegenüber der Exzensivbegrünung stehen die intensiven Dachbekrünungen.
00:06:55: Das sind die Dachgärten, da nehme ich wohl durch den Garten von unten ebenerdig nach oben pack ihn aufs Dach mit all dem Nutzen, das ich da habe.
00:07:03: Da kann ich Stäucherbäume rasen, Irbenfarmingflächenobst und Gemüse anbau betreiben, Sport- und Spieltreiben.
00:07:11: Die werden aber bewässert!
00:07:13: Die haben einen höheren Aufbau, die haben auch Gewichtsglassen ab, sage ich mal drei bis vierhundert Kilogramm pro Quadratmeter Also eine andere Dimension extensiv und intensiv.
00:07:22: Und dort rein, in spezielle Form der Dachbekrönung ist es sogenannte Biodiversitätsgründach.
00:07:28: Damit ist gemeint eine armen- und strukturreiche Dachbekrünung.
00:07:34: Strukturreich?
00:07:35: Das heißt ich habe nicht nur einfach eine flache Dachbkrönung sondern ich modelliere auch mit dem Dachsuchstrat.
00:07:41: Machen wir Anhüglungen rein, setz Sträucher an die Anhügelung, mach verschiedene Pflanzenarten, da kommt das Artenreiche Mit dazu als Grundlage einfach zwanzig, dreißig verschiedene Pflanzenarten mit reinparken.
00:07:54: Und bei diesen Strukturelementen dann sind es eben nicht nur die Substratanhügelung sondern kommen auch noch sogenannte Biodiversitätsbausteine dazu wie Totholz, Nisthilfe oder Steinhaufen als Rückzugsfläche und Sonnenplätze.
00:08:10: da können auch mal Sandlinsten dabei sein oder auch Wasserflächen alles was das Dachabwechslungsreich gestaltet.
00:08:17: Jetzt musst du dir uns erklären, was Sandlinsen sind.
00:08:19: Ja,
00:08:20: Sandlinsen sind tatsächlich einfach nur Sandflächen und wenn ich daraus noch ein Sand... Also das ist einfach nur im Sand dargelegt als Sonnenfläche.
00:08:28: da wachsen dann am Rand von dieser Sandlinse, von dieser Handfläche dann wieder andere Arten als sonst im Dachsubstrate, nämlich dass Ganze zu einem Sandhaufen mach, zwanzig, dreißig, vierzig Zentimeter hoch, dann sind diese Sandhügel ideale Ablageplätze für Wildbienen.
00:08:44: Okay!
00:08:45: Bleiben wir mal bei den Tier- und Pflanzenarten, die man da so finden kann.
00:08:50: Wir können nicht alle aufzählen aber was ist denn da so los auf den Dächern?
00:08:55: Auf einem biodivers gestalteten Dach?
00:08:58: Also da ist schon kurz nach der Anlage von so einer Dachbekönung ziemlich viel los, was mobile Arten betrifft also Wildbienen, Schmetterlinge dann ein Stück weit später auch Heuschrecken, auch Spinnen.
00:09:10: Alles was mobil ist, kann dieses Dach relativ schnell besiedeln.
00:09:15: Und wenn das Biodiversitätsgründerg gut ausgebildet ist, also sprich mit einer höheren Substratschicht so dreißigvierzig Zentimeter Höhe und auch Gehölze mit drin hat dann bietet es auch einen dauerhaften Lebensraum für Bodentiere.
00:09:29: Das habe ich übrigens in meiner Doktorarbeit auch untersucht, das schon einige Jahre her.
00:09:33: Ich bin der Biologe von der Ausbildung her und hab meine Doktor Arbeit über Bodentere auf begrünten Dächern geschrieben und festgestellt, wenn ich solche frostfreien Lebensräume auf dem Dach biete dann können auch Regenwürmer, Schnecken- und Aseln überleben die ja sonst entweder erfrieren würden oder austrocknen würden.
00:09:52: Wenn ich aber das Ideal gestalte mit Gehölzen bestäuchern
00:09:56: usw.,
00:09:57: dann kann ich auch einen dauerhaften Lebensraum schaffen.
00:10:00: Also da ist ziemlich viel los.
00:10:02: Erklären Sie noch mal ein bisschen detaillierter, wie kann man die Dächer gezielt so gestalten dass sie bei der Biodiversität viele Punkte bringen?
00:10:10: Wir haben schon gesagt mehr Substrataufbau eine spezielle Pflanzenmischung mit regionalen und standortangepassten Arten.
00:10:18: Die Sandglänzen haben wir uns gemerkt und das Totholz was muss da noch drauf auf so einen Dach?
00:10:23: also das A&O schon eine gewisse Windesaufbauhöhe von diesem Biodiversitätsgründer hat.
00:10:30: Das heißt, ich habe so grundlegend, ich sage es mal, zehn bis fünfzehn Zentimeter Dachsubstrat drunter – das nennt sich mehrschichtige Bauweise.
00:10:39: unter diesem Dach-Substrat ist ein Filterfließ und eine Trennage.
00:10:43: Und wenn die Trennage auch noch einmal Wasser speichern kann dann hab' ich auch nochmal einen schönen Wasserrückhalt was dann noch mehr Pflanzenvielfalt erlaubt.
00:10:50: also ich hab' die Trainage unten, die speichert Wasser Ich hab' den Filterfließ, da sähe die Feinanteile aus dem Dachsubstrat zurück und ich habe noch mal zehn bis fünfzehn Meter Dachsubstrat.
00:10:59: Und wenn ich punktuell, partiell nochmal eine Anhügelung schaffe dann packe ich dort als Biodiversitätsbaustein noch einmal Gehölze mit rein.
00:11:07: also ich hab ne schöne Artenvielfalt.
00:11:09: Sie haben es angesprochen möglichst gebietsheimische Pflanzenarten zu verwenden.
00:11:13: aber gibt's Saatgutmischungen dazu die passen.
00:11:16: Dann packe meine Biodiverzitätsbausteine drauf.
00:11:20: zwanzig dreißig Prozent der Fläche mal hier an Sandhaufen mal hier ein Totholzhafen oder einen Steinhafen.
00:11:27: Aber ich kann auch durchaus Wasserflächen schaffen, indem ich noch einmal in mein Dachsubstrat eine Teichfohle mit einbaut die mit Wasservüll bzw.
00:11:35: die wird dann vom Regen natürlich befüllt und ist ein paar Tage lang eben als Insekten- und Vogeltränke
00:11:41: vorgesehen.".
00:11:42: Wie ist das denn mit technischen Hürden?
00:11:45: Oder vielleicht auch mit Vorurteilen, die mit dem Thema Gebäudekrün zu tun haben?
00:11:52: also Wahrscheinlich ist eine päufige Sorge, dass es Mücken anzieht oder das es wahnsinnig wartungsintensive ist.
00:11:59: Dass es kostenintensiv ist.
00:12:01: Welche Hürden gibt es und mit welchen Vorurteilen können Sie vielleicht auch aufräumen bei dem Thema?
00:12:06: Ja sie haben's schon angesprochen.
00:12:08: also gerade wir reden von Biodiversität aber das ist nicht jedem unbedingt Geheuer.
00:12:12: Das Thema Ungeziefer taucht regelmäßig in Vorträgen oder in Fragen nach den Vortragen auf.
00:12:20: Nicht jedem recht, dass wir Tiere anziehen.
00:12:24: Wobei die wenigsten Tiere sich dann im Haus verirren.
00:12:28: Die haben ja gar keine Ambitionen vom Gründach und den gedeckten Tisch ins Haus rein zu gehen.
00:12:34: Das sind also eher für Irte.
00:12:35: aber das ist tatsächlich ein Vorurteil, dass Wir Tiere anziehen, aber das wollen wir auch und das müssen wir einfach in Kauf nehmen.
00:12:42: Und ich sage manchmal dann auch bösartig Ja wer ist eigentlich ungeziefer?
00:12:46: Sind wir es womöglich in der Natur?
00:12:48: oder sind die Tiere, die wir anziehen und die wir auch anziehen wollen?
00:12:52: Wir wollen ja Lebensraum schaffen.
00:12:54: Aber Sie haben es angesprochen.
00:12:55: Weitere Ängste und Vorbehalte sind die Herstellkosten, die manche vielleicht zu hoch im Kopf haben, die vielleicht aber gar nicht so hoch sind.
00:13:03: aus meiner Sicht sind die nicht übertrieben hoch und aber auch den Aufwand, den ich später in der Pflege zu betreiben habe.
00:13:11: Aber auch das ist meiner Meinung nach überschaubar.
00:13:14: Das sind so, würde ich sagen mit die Hauptängste.
00:13:20: Was noch dazukommt ist auch ein Klassiker das Dach bricht womöglich aufgrund des Gewichts des Gründachts zusammen oder meine Dahabdichtung wird und dicht wegen der Begrünung.
00:13:32: aber das Dacht wird undicht wenn nicht das falsche Material oder den falschen Verlegerin gewählt habt.
00:13:38: es nur eine Qualitätsfrage.
00:13:40: Es gibt Materialien, die sind geprüft.
00:13:42: Die Dahabdichtung wird über zwei Jahre in speziellen Tests geprüfte, damit die Dahab Dichtung gegenüber den Wurzeln wurzelfest ist und das Material muss ich einsetzen, muss fachgerecht verlegen lassen durchs Dachdeckerhandwerk und dann bleibt der Dach auch dicht.
00:13:57: Aber es sind so die größten Hemmnis und Hürden.
00:14:01: Bei welchen Zielgruppen muss man solche Vorbehalte abbauen?
00:14:05: Müssen Sie da mehr mit Architekten sprechen?
00:14:08: oder Wo sind die Stellschrauben damit mehr intensive, intensiv und biodiversgestaltete Dächer umgesetzt werden?
00:14:19: Es geht über viele Zielgruppen hinweg.
00:14:21: Aber Sie haben die AHA-Tech und AHA Tech den schon mal angesprochen, die ja ganz viele Bereiche im Bau abdecken müssen.
00:14:27: Die tun mir manchmal auch ein Stück weit leid.
00:14:30: Man kann es nicht alles denen in die Schuhe schieben.
00:14:33: Mir ist schon einmal wichtig tatsächlich denen, die solche Ängste zu nehmen.
00:14:35: In Gründach wäre ... viel zu teuer und hätte keine Funktion.
00:14:40: Das hat ja ganz viele Aufgaben und Funktionen, viele positive Wirkungen.
00:14:44: Und der Zielgruppe Aitektur, den Planeten muss man tatsächlich erst mal diese Vorurteile und Hämmnisse deckt nehmen.
00:14:52: aber es gibt auch Bauherren allein schon die womöglich gar nicht auf die Idee kommen überhaupt eine Aitectin zu beauftragen weil sie von vornherein Gegenbegrünung sind.
00:15:03: dabei ist es bei uns das muss ich fast schon sagen typlicherweise so Dass es manchmal den Bauherren oder dem Bauenden abgenommen wird, sich für und gegen Gründach zu entscheiden.
00:15:13: Weil das im Grunde oft Vorgaben im Bebauungsplan ist ein Gründoch umzusetzen.
00:15:19: Aber dass was an Gründächern umgesetzt wird sind ja dann häufig extensive Dachbegrünungen.
00:15:26: also da ist eine niedrigere Schicht an Split- oder an Substrat auf den Dächern drauf.
00:15:32: Wie stehen die in Sachen Biodiversität?
00:15:36: Bringt das etwas?
00:15:37: Also die meisten Biodiversitätsgründächer sind tatsächlich exzensive Dachbekrönungen, also sprich die nur zur Pflege begangen werden.
00:15:44: Man kann auch so ein Biodiverstättsgrün-Dach bei einem Dachgarten beinahe intensiv Bekrönung machen.
00:15:50: Die meistens aber es hat auch meine Untersuchung ergeben gar nicht mehr so artenreich Sinn wie eine abbestrungsreichgestaltete Exzensivbekrönung.
00:15:58: Aber mit einer gewissen Höhe gibt da dünnschichtige sehr leichter exzensiv bekommen.
00:16:02: Wir sind nicht so ardenreich, als wenn ich eine etwas höhere aufwendigere Exzensifbückel nur mache, die ich ardenreich gestalten kann.
00:16:10: Das steigt dann auch an.
00:16:11: Je höher der Kröndachaufbau wird, je stärker das Artenreichtum der Pflanzen ist, desto mehr Wildbienen, Laufkäfer und Bodentiere kommen vor.
00:16:21: Und wenn ich dann zu diesem menschlich gestalteten Dachgarten habe also diese Intensivbegrünung Dann lassen manche Artenzahlen weder nach, weil es dann einfach zu menschlich gestaltet ist.
00:16:29: Und auch die Pflanzen vielleicht nicht mehr ganz so gebietheimisch und so abwechslungsreich sind wie es manche Tiere brauchen.
00:16:37: Im Gründachmarkt vielleicht ein paar Zahlen dazu?
00:16:39: Wir haben im Jahrjährig den Marktreport.
00:16:42: Gebäudegrün legen wir neu auf wo wir zahlen zur Dach- und Versahnbekönung ermitteln aber auch über die kommunalen Förderinstrumente.
00:16:50: Und im letzten Marktrepport im Jahr Jährich haben wir für Vierundzwanzig die Zahlen ermittelt Und in den Jahrzehnten haben wir etwa neun Millionen Quadraten mit der Gründachfläche neu dazu gewonnen.
00:17:03: Davon waren dreiundachtzig Prozent diese Extensivbegrünung und siebzehn Prozent die Intensive Begrünungen.
00:17:10: Also, die Extensive Begrünung ist der größte Anteil auch bei dem was Neue entsteht?
00:17:15: Eine wichtige Bedeutung hat ja auch die Modernisierung von Bestandsgebäuden.
00:17:19: Es wird dann nicht immer neu gebaut, sondern umgebaut wenn man da schon ans Dach ran muss etwa für Reparaturen oder auch Dachaufstockungen.
00:17:28: Ihr Tipp?
00:17:29: Was kann man bei der Gelegenheit gleich richtig machen in Sachen Biodiversität?
00:17:34: Also vor allem fängt mir mal an dass man, wenn ich davor keine Begrünung drauf hatte ist vielleicht nur eine Kieslage als schweren Oberflächenschutz und ich muss an die Dachabrichtung ran die natürlich Wurzel fest gleich ausbilden in der Handrichtung und dann statt Kiesengründach drauf machen.
00:17:50: Dann habe ich schon mal den ersten Schritt, weil jedes Gründach ist ein Stück weit artenreich und im Biodiversitäts-Gründach natürlich etwas artenreicher aber schonmal ja gewonnen gegenüber einem Kiesdach auch eine einfache Exzensivbegrünung zu machen.
00:18:04: Und dann hätte ich auch ein ähnliches Gewicht Weil so einen Kies dach wiegt er auch schon hundert Kilogramm pro Quadratmeter und es wäre auch so eine einfacher exzensive Dachbekönung.
00:18:13: Und wenn ich dann diese exzensive Dachbegrünung vielleicht ein Stück weit ardenreicher gestalten kann, vielleicht habe ich noch ein paar Last zu serven oder kann überstützen oder dachrennt und vielleicht ein bisschen mehr Substrat aufbringen.
00:18:25: Dann kann ich auch eine größere Ardenvielfalt rein bringen und womöglich auch ein Paar von diesem Biodiversitätsbaustein.
00:18:32: Und im Zweifelsfall findet man auf der Webseite vom Bundesverband Gebäudegrün passende Plane Experten, die bei diesem Prozess irgendwie begleiten haben, damit man nicht selbst anfängt zu basteln.
00:18:44: Das habe ich noch gar nicht erwähnt bei der Vorstellung von Bundesverbannengebäudegrünen.
00:18:47: Wir haben mittlerweile über sechshundert Mitglieder und wir sind kein Bürosverband, das ist einfach ein ganz großes Netzwerk.
00:18:54: Da kann jeder Zuhörer-Zuhörerin beispielsweise Mitglied werden.
00:18:58: Vorrang ist es aber tatsächlich Planende, ausführende Betriebe, Landschaftsgärtnerinnen und GärtnerInnen, Dachdeckerhandwerk.
00:19:07: Aber auch die großen Systemanbieter der Dahabdichtung, Dachtbegrünung, Versahnbegrünung, die Materialien dazu, auch Dämmungen, Entwässerung sind Hochschulen dabei, es sind dreißig Städte bei uns auf Mitglied, Gutachter und eben auch einige Privatpersonen.
00:19:22: Und da findet sich immer jemand auf den wir dann verweisen können, ob es in der Plane oder Ausführung ist und und.
00:19:28: Also keine Scheu, sondern da den Expertenrat suchen?
00:19:31: Herr Mann das Fördern von Gebäude Grün hat ja immer auch mit technischen Lösungen zu tun.
00:19:37: was hat sich da entwickelt in den letzten Jahren?
00:19:41: gibt's da Innovationen neue Erfindungen?
00:19:43: wo sind die Grenzen?
00:19:45: Ja gut!
00:19:46: Wir haben die Grenze eigentlich ganz gut festgelegt über viele Jahre.
00:19:52: Wir machen ja in Deutschland die Dachbegrünung wohl im System seit, kann man sagen, Mitte des siebzigerjahres.
00:19:58: Also wir haben fünfzig Jahre Erfahrung mit verschiedenen Systemen.
00:20:02: Wir haben eine Fachregel dazu, die nennt sich FLL-Dachbegriffungsrichtlinie.
00:20:07: Es gibt keine Normen sondern wir haben diese Fachregeln... Wir haben Ausjungsbetriebe, wir haben Systemanbieter.
00:20:15: also wir wissen was wir tun.
00:20:16: und trotzdem ich bin erstaunt.
00:20:18: Ich bin ja auch über dreißig Jahre im Markt aktiv dass es immer wieder doch neue Erfindungen gibt beispielsweise Trennageplatten die so Abflussverzögern sind Dass sie einen ganz besonders guten Spitzenabfluss beiwährt haben.
00:20:33: das heißt die verhindern dann beim Starkregen das was vom Gründach runter kommt.
00:20:38: Das ist eine Erfindung.
00:20:39: Es gibt das sogenannte Rettensionsgründach.
00:20:42: Das ist auch noch nicht gar nicht so alt, wird auch als Innovation tituliert.
00:20:47: Da sorge ich auch dafür dass noch mehr Wasser auf dem Dach bleibt indem ich auf dem dach wie so eine Art Minizisterne Wasser anstau und dann Tröpfchenweise wieder über zwei Tage erst der Kandidation zuführen.
00:21:02: es gibt Systeme die können statt Dachziegel eine Begrünung aufnehmen.
00:21:07: Ja, also es gibt im Bereich Flachdach, Schrägdach verschiedene Erfindungen.
00:21:12: Und bei Grünen können wir wirklich von einem Dach das überhaupt keinen Gefälle hat bis zu einer Dachneigung von forty-fünfzig Grad.
00:21:18: Wie ist es denn bei Gebäuden mit Denkmalschutz?
00:21:21: Bei historischen Gebäude, das ist ja was wo man wahrscheinlich ungern experimentiert oder auch vielleicht Feuchtigkeit in Zusammenhang mit den Gründächern ein bisschen Sorge hat.
00:21:34: Das ist wirklich so.
00:21:35: und wobei Beim Dach geht es noch einigermaßen.
00:21:38: Das ist ja manchmal eher die optische Geschichte, dass ich nicht sehen darf und eben auch das Erscheinungsbild nicht beeinträchtigen kann.
00:21:45: oder das ist bei der Versagenbegrünung manchmal etwas kompliziert.
00:21:49: Da weiß dann auch an die Bausubstanz gehen kann.
00:21:53: aber da gibt's verschiedene Beispiele und diese sind wir gerade bei unserem Projekt Da fahrt Denkmal, Dach- und Fassadenbegrünung.
00:22:00: Denk mal so ist unser Projekt bei der DBU wo wir verschiedene Beispiele sammeln und dafür auch dann ein Handlungsleitfahrten erstellen wollen.
00:22:07: wie gehe ich bei einer Denkmalschützten Gebäude?
00:22:10: Wie gehe ich daran?
00:22:11: Welche Beispiele gibt es schon?
00:22:12: Vielleicht mache ich eine Teilbegründung.
00:22:14: Ich muss eigentlich alles begrünen.
00:22:15: also da gibt's dann schon schöne Beispiere dass man tatsächlich auch Denkmalgeschützte Gebäudes sowohl an der Fassade als auf dem Dach begrühen kann.
00:22:23: Also solche Themen angehen hat immer auch mit guten Beispielen zu tun und mit Dingen, die vielleicht auch optisch Freude machen.
00:22:31: Nennen Sie als Experte uns doch mal Ihre liebsten Best Practice Beispiele bei biodiversen Dächern wahrscheinlich eine ganze Reihe, die Ihnen durch den Kopf gehen?
00:22:43: Ja da geben wir viele doch im Kopf.
00:22:45: also ich gehe selbst jedes Jahr und man kann sagen mehrere Wochen fotografieren um wir selber vor Ort ein Bild zu machen und die Fotos verwenden wir dann auch in unseren Fortbildungs- und Wissenstransferseminaren.
00:23:00: Was eindrücklich geblieben ist, beispielsweise in der Schweiz, in Gossau habe ich bei der Mikroszentrale vor Jahren schon ein großes, also mehrere Tausend Quadratmeter, umfassendes Biodiversitätsgründach anschauen durfte Das schon älter war, da waren auch Todtholz drauf.
00:23:19: Das Todthold hat sich schon zersetzt was sehr positiv ist weil man sieht die Naturkreisläufe greifen auch auf dem Dach.
00:23:25: Da waren viele Wasservlächen mit drauf immer wieder einzelne Pfützen mit hohem Wasserstand die nur durch Regen gespeist funktioniert haben.
00:23:33: es waren verschiedene Todhölzer wie gesagt drauf.
00:23:36: da waren dann auch Bodentiere zu finden.
00:23:38: und aber auch in Berlin hatte ich letztes Jahr ein schönes Projekt fotografiert.
00:23:43: Das war ursprünglich mal in Kiestach, ist dann von Berlin auch gefördert worden über so einen Sonderförderprogramm und ist dann nachträglich aus dem Kiestachen Biodiversitätskröte heinstanden – auch mit Totholz, mit Wasserflächen, mit einer schönen Artenvielfalt….
00:24:02: Also das sind besondere Geschichten!
00:24:05: Ich habe München.
00:24:05: noch eins, das würde ich vielleicht noch erwähnen wollen, dass man auch bestehende Dächer.
00:24:10: Das war eine einfache Exzensivbekohnung bei allen Natura in München.
00:24:14: Da hat man auf eine bestehende exzensive Dachbegrund, die war relativ monoton.
00:24:18: Noch mal ein paar Zentimeter Dachsubstatt aufgebracht und frisch angesät.
00:24:23: Hat noch einmal ein paar Tothölzer, ein paar Steine mit draufgebracht.
00:24:27: Hat diese Habitat-Elemente ausgebracht und hat darüber nachträglich aus einem normalen Gründachen Biodiritätsgründach gemacht.
00:24:35: Also vieles möglich und auf der Webseite Gebäudegrün.info gibt es eine ganze Menge an Beispielen, auch viele Fotos und Medien die Lust machen mehr davon zu sehen auf den Dächern.
00:24:53: Herr Mann, der Bundesverband Gebäudegrün setzt sich auch für mehr Wissenstransfer rund um das Thema.
00:24:59: Jetzt gibt es ein Kongress – Sie haben das schon angesprochen!
00:25:03: Ein Weltkongress Gebäudegrün.
00:25:07: Wann und wo?
00:25:08: Und was passiert da?
00:25:11: Ja, da findet im Juni von neunten bis elften Juni diesen Jahres in Berlin statt.
00:25:16: Wir machen das alle drei Jahre und hatten zwanzig-dreinzwanzig tatsächlich über tausend Teilnebende vor Ort.
00:25:24: Mal schauen, ob wir diese auch wieder hinbekommen?
00:25:26: Wir haben über achtzig Vortragsplätze mit Referierenden aus über zwanzig Ländern weltweit.
00:25:35: Es sind fünf Parallelräume die wir in verschiedenen Themenblücken bestückt haben.
00:25:39: da ist Biodiversität auch ein Themenblock.
00:25:41: Da geht es aber auch tatsächlich um diese Begründung denkmalgeschützter Gebäude Aber auch viel um Energie und Regenmaßlbewirtschaftungen.
00:25:48: Wir haben also die ganze Bandbreite dabei Dach Fassaden, Innenraumbegrünung und bieten zwei Tage diesen Fachkongress an am neunten und sehnten Juni.
00:25:57: Und am dritten Tag, wenn noch ein Platzabgattern kann, kann mit auf Exkursionen gehen.
00:26:01: Man kann also auch Ausflüge buchen einen Tag lang zu Berliner Praxisbeispielen zur Dachfassaden in Innenraum Begrünungen.
00:26:09: Nennen Sie mal ein paar Was wird man dazu sehen bekommen in Berlin?
00:26:12: Beispielsweise auch dieses Biodiversitäts-Gründachter sich gerade angesprochen ist das aus einem Kiesdach ein Biodiversitätsgründach geworden ist.
00:26:20: Wir schauen uns auch einen Bürogebäude an, das soll mal öffentlich begehbar sein, es aber noch nicht ganz so weit wird kommen, aber wir dürfen schon drauf und es zieht sich von unten bis hoch also man läuft treppenweise hoch.
00:26:33: eine Intensivbegrünung die immer wieder Teilflächen hat wo man sich auf Benken niederlassen kann oder malen Rasen hat mit Bäumen.
00:26:42: Also richtig was Besonderes was für die Öffentlichkeit dann auch früher später aufgemacht wird.
00:26:48: Wir schauen uns bei einer Tour tatsächlich auch ein Dachgewächshaus an.
00:26:53: Das wird sicherlich auch was Besonderes sein, wir schauen uns auch einen Solargründach an.
00:26:57: also die Kombination PV und Gründach funktioniert.
00:27:01: Und dazu schauen wir uns zwei Objekte ein, eins das schon zwanzig Jahre alt ist und eines erst ein Jahr alt ist um zu zeigen es funktioniert auch längerfristig.
00:27:11: Also großes Programm, Weltkongress Gebäudegröhn in Berlin vom neunten bis zum elften Juni und da wird auch ein Award verliehen.
00:27:21: Richtig?
00:27:22: Ja wir haben vor wie jedes Jahr Gebäudegrün des Jahres zu wählen.
00:27:27: Und zwar haben wir verschiedene Kategorien unter anderem das Gründach des Jahres und die Fassadenbegrüßung des Jahres sowie Innenraum-Bekrüzung des Jahres.
00:27:34: Das ist immer gerade dran Einreichungen noch entgegenzunehmen.
00:27:40: Dann wollen wir vor Ort, wir machen eine Vorauswahl.
00:27:42: Die lassen wir wohl durch die Öffentlichkeit treffen, die da mitmachen möchte und die Top Fünf werden zum Kongress mitgenommen und wer live dabei ist darf dann live abstimmen.
00:27:54: Also wird spannend!
00:27:56: Und zur Veranstaltung verlinken wir auch bei uns in den Shownauts.
00:28:00: heute zu Gast war Gunther Mann Präsident und Geschäftsführer vom Bundesverband Gebäude Krühen.
00:28:06: Herr Mann Dankeschön für das Interview.
00:28:08: Vielen Dank Ihnen hört die Wehe für das Interesse und Ihre guten Fragen.
00:28:13: Um
00:28:13: unsere Städte Klimaresilien zu machen, spielen Dach- und Fassadenbegrünung eine wichtige Rolle.
00:28:19: auch als Hitzeschutz, als Wasserspeicher.
00:28:21: zum Kühlen isolieren und verschatten – und eben auch zur Biodiversität können Dächer einen wichtigen Beitrag leisten!
00:28:30: Es schwirrt und summt und switchert mitten in unseren Städten auf den Dächern.
00:28:35: Das wäre doch ne schöne Perspektive.
00:28:37: Mehr zu diesem Thema in zwei passenden weiteren Podcast-Ausgaben.
00:28:43: Folge drei und vierzig, Thema Horticulture.
00:28:46: Architektur und Pflanzen mit Almut Grüntuch Ernst, Architekten und Professorin an der TU Braunschweig.
00:28:55: Da werden sie erfahren wie man sogar richtig große Bäume auf Dächern integrieren kann.
00:29:01: Sehr spannendes Thema!
00:29:02: Und in Folge-IV.
00:29:04: geht es um grüne Rückzugsorte, Freiflächen und Parks.
00:29:10: Zu Gast sind die beiden Fachleute Diana Moravec und Sascha Ratayski von LA-Irlandschaftsarchitektur.
00:29:19: Das war's für heute am Mikrofon bei Michael Wieh.
00:29:23: Bis zum nächsten Mal!
00:29:30: auf buwock.de.
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