#76 Nachhaltiges Bauen mit Kalamitätsholz
Shownotes
Das nachhaltige Bauen mit Holz ist ein zentraler Hebel für die Immobilienwirtschaft, um CO2 zu speichern und gesunde Wohnumfelder zu schaffen. Doch Klimawandel, Sturmschäden, Trockenheit und Schädlinge wie der Borkenkäfer hinterlassen Spuren in unseren Wäldern. Wie also kann man sogenanntes Kalamitätsholz sinnvoll verwenden? Und welchen Anteil hat es schon heute innerhalb der Holzwirtschaft? Im Interview ist Experte Lewin Fricke, Leiter Öffentlichkeitsarbeit von TRIQBRIQ. Das mehrfach preisgekrönte Start-up ist Mitglied der Koalition für Holzbau und hat ein patentiertes System entwickelt, mit dem Kalamitätsholz als nachhaltige Ressource für moderne Wohngebäude und Gewerbebauten nutzbar wird.
Weitere Infos zum Thema:
Koalition für Holzbau: Fakten zum Holzbau
Holzbausystem für nachhaltigen Rohbau: TRIQBRIQ
Fachinfos zu Architektur & Bauen: Publikationen vom INFORMATIONSDIENST HOLZ
Nachhaltige Waldwirtschaft: Daten des Umweltbundesamtes
Holzbau Deutschland: Qualitätseigenschaften von Kalamitätsholz
BUWOG Podcast, Folge 55: Serielles und modulares Bauen - wie gut sind Wohnungen vom Fließband?
Moderation: Michael Divé
Technische Realisation: mmedien GmbH
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00:00:00: Das Bauen mit Holz gilt als besonders nachhaltig.
00:00:03: Aber wie kann man Holz sinnvoll verwenden, das unter Klimawandel oder Borkenkäfer gelitten hat?
00:00:09: Das erklärt uns heute Levine Fricke vom Start-up Trick Break!
00:00:14: Mit diesen Bricks kann man dann tragende Außenwände aber auch Innenwände in allen möglichen verschiedenen Assetklassen bauen.
00:00:22: Die Vorteile sind natürlich grenzenlos.
00:00:24: es ist eine Frage der Perspektive aber überall steht glaube ich dass Schlagwort auch des einfachen Bauerns.
00:00:29: Wir haben in Deutschland viel zu wenig Wohnraum, vor allem in den Ballungsräumen.
00:00:35: Und da müssen wir dieses Bauen so wie es aktuell betreiben auch verändern.
00:00:39: nur so gelingt die Bauwände und nur so werden wir es schaffen die Klimaziele nicht zu reißen.
00:00:43: Nachhaltiges Bauen mit Schadholz unser Thema jetzt!
00:00:52: Amikrofons Michael Dewey herzlich willkommen.
00:00:55: Bevor wir starten bitte abonnieren Sie gleich diesen Podcast, denn alle vierzehn Tage haben wir neue Themen rund um Stadtentwicklung, Architektur und nachhaltiges Bauern.
00:01:06: Und damit kommen wir zum heutigen Thema!
00:01:09: Rund einund sechzig Millionen Kubikmeter Holz werden jedes Jahr geerntet.
00:01:14: Damit man sich das bisschen vorstellen kann sind ungefähr zwei Millionen Lastwagen voll.
00:01:19: fast die Hälfte davon ist Kalamitätsholz, also Schadholz.
00:01:25: Eine Lösung dafür hat unser Gast Levin Fricke von Trickbrick.
00:01:30: Herzlich willkommen!
00:01:31: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:32: schön, dass ich hier sein darf.
00:01:33: Ja wir freuen uns sehr.
00:01:35: Levin Fricke ist Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Trick Brick ein Unternehmen das vielleicht eine oder andere schon kennt.
00:01:44: Erklär kurz was macht ihr?
00:01:46: Wir haben ein kreislaufäiges Holzbausystem entwickelt Unser Trickbricks-System und in diesem System haben wir kleinteilige Holzbausteine, sogenannte Bricks.
00:01:56: Die stellen wir mit Robber dann her aus einem Holz tatsächlich niedrigerer Qualität so wie Sie das auch in der Anmoderation gerade schon erklärt haben.
00:02:05: Und mit diesen Bricks kann man dann tragende Außenwände aber auch Innenwände in allen möglichen verschiedenen Assetklassen bauen und durch das Produktdesign eben auch wieder rückbauen also zirkuläres Bauen.
00:02:17: Also das nachhaltige Bauen ist ja in aller Wunde, ich hab's schon gerade gesagt.
00:02:22: Und dann gibt es bei all dem was da so geerntet wird an Holz einen großen Anteil an Holz der für stabile Balken nicht verwendet werden kann sondern der irgendwie recycelt werden muss oder?
00:02:36: Die Fossilschaft in Deutschland ist sehr komplex.
00:02:40: durch den menschengemachten Klimawandel sind wir leider in der Situation des vier von fünf Bäumen im deutschen Wald krank sind.
00:02:47: Im schlimmsten Fall kommt es dann eben zu einem Fällen, das kann verschiedene Gründe haben.
00:02:52: Ein Sturm zum Beispiel der Borkenkäferbefall meistens vorgelagert extrem mit Trockenperioden.
00:02:59: Eine Fichte kann ja nicht einfach wegrennen und wenn's jetzt schon so trocken war ist die einzige Methode die die Fichte noch gegen den Borkenkäfer hat nämlich Harz auszuschütten um den Balkenkäfers zu verkapseln nicht mehr möglich und dann werden sehr viele Bäume gefällt und genau in dem Fall Sprich der Forst wird von einer Kalamität, also einem großflächigen Schaden.
00:03:19: Es ist aber auch so dass beim ganz herkömmlichen Holz einen Schlag durchaus unterschiedliche Qualitäten am Ende rauskommen bei dem Holz sehr ein Naturprodukt und ein Baum wenn man sich den vorstellt, der da oben mehr isst er als unten und höhere Astanteil ist eine niedrigere Qualität.
00:03:35: Und aufgrund der Kleinteiligkeit unserer Bricks unsere Holzbausteine können wir diese verschiedenen Qualitäten aus Kalamitäten aber auch aus dem herkömlischen Holz einschlagen nutzen.
00:03:46: Also Holz ist nicht gleich Holz, ich habe mal geschaut das gibt verschiedene Qualitätsklassen sie haben es schon angesprochen von A bis D wusste ich auch nicht.
00:03:57: also A ist wahrscheinlich also an der Beste.
00:03:59: Genau, es wird tatsächlich noch komplexer an verschiedenen Punkten.
00:04:02: Der Wertschöpfung gibt's verschiedene Qualitäts-Einstufungen.
00:04:05: Was Sie gerade beschrieben haben sind die Qualität-Einstufungen, die sogenannten Güteklassen beim Rundholz also wirklich den Stämmen im Wald.
00:04:12: Da gehts von A bis D. Beim Bauen üblicherweise eingesetzt Güteklasse b, da macht man dann schöne Furnier für den Eichentisch draus und wir konzentrieren uns beim Einkauf zwischen Gelager dann auch die Särgewerke eben eher auf die c und d Güte Klassen.
00:04:28: Und das sind dann, ich habe es mir mal aufgeschrieben, Klasse C Holz mit deutlichen Fehlern.
00:04:34: Also eine stärkere Astigkeit und Krummungen aber noch sehr getauklich.
00:04:40: So sagt man das.
00:04:41: Und Klasse D ist die geringste Qualität.
00:04:43: also da ist der... Wie ist das?
00:04:45: Der Bockenkäfer einmal durch oder...?
00:04:48: Nicht in allen Fällen, aber bei dieser Güteklasse D eben doch im signifikanten Bereich.
00:04:55: Was üblicherweise mit diesen Güteklassen passiert ist zum Beispiel das sogenannte Industrieholz oder auch das Palettenholz.
00:05:02: Bei letzterim sagt es der Name ja schon.
00:05:04: Üblicher Weise landet dieses Holz in Wertschöpfungsketten z.B.
00:05:08: Paletteinwegverpackungen und so weiter die schnell in der thermischen Verwertung landen.
00:05:12: also dieses Holz wird schnell verbrannt.
00:05:14: Und da setzen wir mit Trick-Brick an, retten dieses Holz vor diesen Wertschöpfungsketten die in der thermischen Verwertung enden und bringen sie in die gebaute Umwelt.
00:05:23: In einem zirkulären Produkt halten das Holz also im technischen Kreislauf und lagern CO² ein.
00:05:28: Also das was normalerweise verbrennt würde... findet im Bau nicht ein zweites Leben, sondern eine sinnvolle Verwendung.
00:05:38: Genau!
00:05:38: Es ist einfach eine, würde ich sagen, sinnvollere Wertschöpfungskette die durch unsere Innovation aktiviert wird.
00:05:43: Das
00:05:44: ist ja unheimlich.
00:05:44: vieles was in der energetischen Nutzung sowieso landet an Holz.
00:05:48: Ich habe mir mal die Zahlen angeschaut.
00:05:51: Diese stoffliche Nutzung sagt man, also für Sägeindustrie, für Möbel aber auch für Papierproduktionen und Musikinstrumentebau usw.
00:06:01: insgesamt fünfzig Prozent.
00:06:03: Und fast die Hälfte geht in die energetische Nutzungen Also von all dem was geerntet wird.
00:06:09: Wahnsinnig viel, oder?
00:06:10: Es sind gigantische Mengen.
00:06:12: zur ehrlichen Wahrheit gehört das wir bei Trickbrick jetzt auch nicht jedes Holz aus diesen Bereichen nutzen können.
00:06:18: Wir hatten es ja gerade schon.
00:06:18: wenn ein Holz nicht mehr nagelfest ist dann kanns definitiv nicht als Bauholz eingesetzt werden ob in Form von Trickbricks oder in irgendeiner anderen Form.
00:06:26: aber mein Salopperspruch ist da immer bevor uns an der Stelle diese Art von Holz ausgeht die wir in den Bereichen einsetzen können.
00:06:33: Da gehen uns vorher die Roboter aus um Bricks dann auch herzustellen.
00:06:37: Und Robert, da haben wir in Deutschland auch eine ganze Menge.
00:06:39: Also irgendwie bleibt das Ding am Laufen?
00:06:42: Jetzt erklären Sie mir noch mal welches Holz wird da verwendet?
00:06:44: also man hat am Ende den fertigen brick.
00:06:47: und was wird da angeliefert?
00:06:49: wo kommt das her?
00:06:51: was ist das für ne Baumart oder von Holzart und wie wird das miteinander verklebt oder verarbeitet?
00:06:57: Da gibt es in unserer Wertschöpfung verschiedene Möglichkeiten.
00:07:00: nicht für schnell durch.
00:07:01: Wir kaufen entweder rundholz im Wald Loneinschnitt beim Sägewerk schneiden, haben dann schlussendlich gehobelte Kantölzer.
00:07:10: Also auf gut Deutsch gesagt Holzbalken.
00:07:13: oder wir kaufen diese Holzbarken einfach direkt bei einem Sägewerk.
00:07:16: Wie rum wir es auch machen?
00:07:17: Wir haben dann zum Schluss bei uns Holzbarken im Werk aber häufig dann eben etwas kürzer und teilweise auch in diesen niedrigeren Qualitäten oder zumindest haben Teile dieser Balken eine niedrigere Qualität, aber aufgrund unserer Kleinteiligkeit und auf Grund unserer Innovation können wir diese Holzbiken dann von den Mitarbeitern unsere vollautomatisierte Anlage geben lassen.
00:07:38: Da wird das Holz auch noch mal kontrolliert, arbeiten Kameras mit einer künstlichen Intelligenz im Hintergrund ist ja oft so ein Schlag wo da es einen ganz praktischen Einsatz davon.
00:07:49: und dann kommen auf der anderen Seite die Bricks raus auf der Palette und können zu unserem Fulfillment Center gehen.
00:07:56: Also das heißt, die Bricks bestehen nicht aus geschrettertem Holz.
00:08:00: Das verleimt wird oder Ähnliches.
00:08:02: also wie so eine Besparenplatte?
00:08:03: Haben Sie richtig beschrieben?
00:08:05: diese massive Holzbalken werden in die Anlage gefüttert werden dann mit Buchenholzdübeln in einer drei-axialen Verbindungsstruktur zusammengefügt ohne Klebstoff, ohne Chemie und Schrauben Und hinten raus kommen eben massiv Holzbausteine die dann auf der Baustelle zusammengesteckt werden wieder über Buchenholz-Dübel verriegelt werden.
00:08:27: Und auf die Weise erhält man eine twenty-fünf Zentimeter starke Massivholzwand, die aber eben sehr, sehr kleinteilig in ihrer Struktur
00:08:34: ist.".
00:08:35: Was ist der Vorteil wenn ich eine solche Wand aus einem Brick fertige?
00:08:40: Spare ich mir da Dämmung?
00:08:42: Spar' ich mir wahrscheinlich komplexen Wandaufbau oder was... Was sind alles die Vorteile dieser Konstruktion?
00:08:51: Die Vorteile sind natürlich grenzenlos, es ist eine Frage der Perspektive.
00:08:54: Aber über allem steht glaube ich das Schlagwort auch des einfachen Bauerns ob man jetzt Profi ist so wie die Buwock zum Beispiel oder der private Häuslebauer.
00:09:02: Ich glaub wenn wir einfacher bauen tut er uns allen gut und macht das Bauen günstiger.
00:09:07: Es ist zudem so, dass wir eben keine künstlichen Verbindungsmittel haben.
00:09:10: Kein Klebstoff aber auch jetzt nicht wie beim mineralischen Mauerwerksbau ein Mörtel zum Beispiel oder beim Stahlbeton dem Beton.
00:09:16: Sprich wir haben keine Trocknungszeiten.
00:09:18: es ist ein einfaches Zusammenfügen auf der Baustelle das sehr schnell geht.
00:09:22: und da würde ich sagen der Punkt Schnelligkeit kommt uns allen zugute ob Profi- oder Häuslebauer.
00:09:28: Und dann ist es natürlich mit Blick auf den Profi noch mal spannend zu sagen, wir haben hier ein zirkuläres System des CO-Zweil langfristig in der gebauten Umwelt einlagert.
00:09:37: Wenn wir an Themen wie die Taxonomieverordnung und den European Green Deal denken.
00:09:43: ich glaube das Zirkularitätsargument ist jetzt beim privaten Holzlebau nicht das Entscheidende.
00:09:49: Der baut erst einmal sein Haus damit es vielleicht für Generationen stehen bleibt und denkt nicht schon wieder an den Rückbau.
00:09:54: da kann man natürlich sagen eine massive Holzwand ist baufysikalisch eigentlich das schönste was man bauen kann.
00:10:01: Also mit Blick auf die Behaglichkeiten, mit Blick in die feuchte Regulierung.
00:10:05: Aber auch zum Beispiel mit Blick an Punkte wie allergikerfreundliches Bauen ist der Massivholzbau eigentlich die absolute Champions
00:10:12: League.".
00:10:12: Sie haben den Häuslebauer gerade angesprochen.
00:10:16: Wer ist denn so der klassische Abnehmer?
00:10:18: Also wenn man da hingeht und man erfindet, sag ich mal aus einem bestehenden Baustoff Holz ein neues System was wieso Steckbausteine funktioniert eines skandinavischen Herstellers, den dürfen wir wahrscheinlich nicht nennen.
00:10:34: Wer kauft das?
00:10:36: Wer ist da?
00:10:37: vielleicht Early Adopter, besonders neugierig auch experimentierfreudig und wer bringt sowas dann in die Fläche im großen Stil.
00:10:46: Wenn man jetzt ein Holzbausystem auf den Markt bringen, denn er hat auch sehr konservative Baubrosche, dass auf Grundlage von Holzbausteinen... funktioniert, das hat ja schon so eine spielerische Komponente.
00:10:57: Dann wird man natürlich schnell in diese DIY häusle Bauer Gartenhütten-Eckel gestellt und da sind wir aber ganz explizit nicht.
00:11:05: Unser Zielmarkt ist der mehrgeschossige Obane Wohnungsbau.
00:11:10: Wir haben in Deutschland viel zu wenig Wohnraum, vor allem in den Ballungsräumen.
00:11:14: In den urbanen Ballungsräumen und da müssen wir dieses Bauen so wie es aktuell betreiben auch verändern.
00:11:20: nur so gelingt die Bauwände und nur so werden wir es schaffen die Klimaziele nicht zu reißen.
00:11:24: das muss ganz klar ein Maßstab sein.
00:11:26: Da reicht auch Trick Break unser Baustein nicht!
00:11:28: Wir können nur einen Bausteinen in dieser Bauwende sein und das wollen wir.
00:11:31: Gleichwohl ist es natürlich so wenn man eine Innovation an den Markt bringt.
00:11:36: Dann wird nicht direkt das große Quartier als erste Maßnahme mit diesem System gebaut, so funktioniert es ja leider doch nicht.
00:11:43: Dementsprechend haben wir durchaus Häusle-Bauer die eben genau diese Early Adopter waren oft dann auch in Kombinationen dass sie vielleicht sogar Angel Investoren bei uns im Startup waren oder sind.
00:11:53: Gleichzeitig gibt's uns jetzt schon viereinhalb Jahre, das ist zwar für die Baubranche nicht viel Zeit aber wir sind sehr stolz, das eben jetzt doch schon große Konzerne mit uns gebaut haben über verschiedene Assetklassen hinweg.
00:12:04: Es wurde zum Beispiel schon ein großer Supermarkt gebaut in Braunschweig, es gibt jetzt gerade einen weiteren Supermarktanbau.
00:12:11: also das Thema Bauen im Bestand im laufenden Betrieb ist ein Thema.
00:12:14: wir haben kommunale Wohnungsbaugesellschaften die mit uns bauen und wir haben aber auch große Projektentwickler die schon auf uns setzen.
00:12:21: dementsprechend zeigt sich dass wir eine sehr sehr kurze Zeit doch glaube ich schon einiges bewegen konnten und coole Projekte umsetzen und begleiten.
00:12:29: Ja, ihnen begegten man ja auch immer wieder bei vielen Veranstaltungen und bei vielen Messen.
00:12:34: Also Trick-Brick ist ja ein Begriff der sich da durchgesetzt hat.
00:12:38: wenn sie sagen Supermarkt das ist ja baulich ein bisschen komplex.
00:12:45: also da hat es mit Heizung zu tun mit Kühltechnik mit vielen Leitungen wie verträgt sich das mit Holzbausteinen?
00:12:55: Ist mit Blick auf die technische Gebäudeausstattung hochkomplex, aber auch für uns als Starter war das natürlich ein riesiges Projekt.
00:13:01: Ich habe es ja gesagt wir sind vierenhalb Jahre alt und der Supermarkt steht.
00:13:05: also ist konkret ein Edeka, der da in Braunschweig steht.
00:13:07: Der steht ja jetzt schon eine Weile, er hat am achten Mai im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig eröffnet und jetzt können sich die Zuhörerinnen und Zähler denken wie viel Vorlauf so ein Projekt hat und wo wir da als Unternehmen damals auch standen?
00:13:18: Die längste Wand dieses Supermarkts hat seventy fünf Meter, das war für uns schon gewaltig!
00:13:23: Mit Blick auf die TGA, aber auch mit Blick auf faktische technische Umsetzung hat das Ganze nur geglückt.
00:13:29: Weil wir natürlich eine Machbarkeitsstudie davor in Auftrag gegeben haben.
00:13:35: Das sind Dinge, die sicherlich nicht normal sind, dass ein Baustoffhersteller bei irgendeinem Projekt eine Nachbarkeit-Studie macht.
00:13:41: Aber wenn man eben in dieser ja doch konservativen Branche beweisen will, dass man Dinge kann und vielleicht die Referenzen einfach aufgrund der Tatsache, Und zu dem Zeitpunkt noch nicht die Referenzen hat.
00:13:53: Dann muss man eben anderweitig gucken, wie man potenzielle Kunden überzeugt.
00:13:56: In diesem Fall war das eine Machbarkeitsstudie, die genau diese Themen in den Blick genommen hat.
00:14:01: Die kamen zu guten Ergebnissen und auf der Basis wurde das Projekt dann auch realisiert.
00:14:05: Heißt sie sind zu einer Uni gegangen?
00:14:08: Und die haben das untersucht ob sowas grundsätzlich durchführbar ist oder wie macht man so?
00:14:13: ne' Das ist unser Baustein und damit kriegen wir eure Halle gebaut.
00:14:23: Das
00:14:23: war in dem Fall keine Unis, sondern ein Architekturbüro das diese Machbarkeitsstudie gemacht hat.
00:14:28: die Tests mit den Unis oder mit den Instituten die macht man wenn man jetzt im Produkt neu auf den Markt bringt im Regelfall im Vorhinein.
00:14:37: es geht ja immer darum dass man bauaufsichtlich zugelassen ist also dass man eine sogenannte allgemeine baufsichtliche Zulassung des deutschen Instituts für Bautechnik hat.
00:14:46: Wenn man vor allem ein statisch relevantes Bauteil auf den Markt bringen möchte, da macht man eben im Vorhinein Tests an dem im besten Fall akkreditierten Instituten.
00:14:56: Da gibt es dann eine gutachterliche Stellungnahme und mit dieser gutachternlichen Stellungnahmen geht man danach nach Berlin zum DBT und bekommt dann im besten fall sehr, sehr zeitnahe eine beaufsichtliche Zulassung – das alles war dem selbstverständlich vorgelagert!
00:15:08: Also es klingt sehr komplex, bis aus einer Idee ein Start-up wird.
00:15:15: Ein Unternehmen wird mit Leuchtturmprojekten und dann wirklich sozusagen in die breite Masse, in die Markenreife kommt.
00:15:21: Bleiben wir nochmal bei der baulichen Konstruktion.
00:15:24: Das heißt, bei diesem Edeka im Braunschweig bestehen die Wände aus den Bricks.
00:15:29: Die haben innen keinen... kann zusätzlichen Putz oder keine zusätzliche Elemente und außen dran auch keine Dämmung oder verputzte Fassade oder ähnliches.
00:15:39: Um es für die Zuhörerinnen und Zuhöre vielleicht noch mal besser vorstellbar zu machen, das Trickbrick System konkret die einzelnen Holzbauscheine, die Bricks sind eine Rohbauwand wenn sie erstmal für sich selber fertig gebaut sind.
00:15:51: man kann sich den Brick also wie ein Ziegelstein aus Holz vorstellen salopp formuliert und dementsprechend kann man dann den weiteren Wandaufbau ganz unterschiedlich gestalten.
00:16:00: Bei dem Edeka war es natürlich so auch sicherlich, weil das ein gewisses Prestigeprojekt dann war.
00:16:05: Dass man die Bricks innen auf Sicht verbaut hat also wenn man da quasi ins Joghurtregal greift und nach oben schaut dann sieht man wirklich die Holzbausteine und eine massive Holzwand in einer sehr kleinteiligen Struktur ist sicherlich Geschmackssache aber ich habe schon viele Architekten kennen gelernt die es sehr ansprechend finden rein visuell.
00:16:23: Man kann im Innenbereich so eine Wand aber genauso gut, wie man das herkömmlich beim Rohbau oder auch beim Stallbeton-Rohbaumacht verkleiden.
00:16:30: Mit einer Trockenbauvorsatzschale wenn man sehr nachhaltig haben möchte zum Beispiel mit einer Putzträgerplatte aus Lehm und einer Kombination aus Holzphase und Lehm die dann noch mal fein mit Lehm verputzt wird.
00:16:41: Nach außen gibt es ganz viele verschiedene Fassadenoptionen zum Witterungsschutz, WDVS, vorgehängte Holzfassade, vorgehängte Klinkerfassad.
00:16:49: Alles denkbar!
00:16:50: Wichtig ist eigentlich nur und das gilt grundlegend für den Massivholzbau dass man eine diffusionsoffenen Wandaufbau hat also dass man schlussendlich immer noch eine Wand hat die mehr oder weniger atmungsaktiv ist.
00:17:02: aber am Ende des Tages unterscheidet Trick-Rick-Massivholzwand, so gut wie nichts von einer herkömmlichen Massivholzwand.
00:17:08: Also man kann es verkleiden innen und außen.
00:17:11: wir müssen erklären WDVS heißt?
00:17:14: Ein Wärmedämmverbundsystem?
00:17:15: Ja
00:17:16: genau!
00:17:16: Wir haben nämlich gesagt alle Abkürzungen die in irgendeiner Form jemanden abschrecken oder die nicht jeder auswendig kann wollen wir gerne erklären.
00:17:24: also Wärme-Dämm-Verbundsystem.
00:17:27: bleiben wir nochmal bei der Optik beim Holzbau.
00:17:30: wenn man sagt etwas ist in Holz gefertigt da haben ja viele Leute auch.
00:17:33: Also die Vorbehalte, die wollen sozusagen diesen Saunakarakter oder diesem Block-Hüttenaspekt.
00:17:40: Ist das relevant in dem Bereich?
00:17:43: Wo ich das kenne sind eben so diese typischen Gartenlauben.
00:17:45: wenn man dann eben sage ich mal sehr dünnwandig mit Holz baut dass man dann so diesen Gartenhütten Effekt kennt Man hält sich drin auf ist total warm und es ist saunamäßig fast schon.
00:17:56: Das ist beim Massivholzbau natürlich nicht so.
00:17:58: wir haben eine twenty fünf Zentimeter starke massivholzwahn.
00:18:02: Wir haben jetzt auch dünnere Systeme, aber bleibt mal bei dem System das bis dato am meisten verkauft wurde.
00:18:07: Und das bringt einfach so tolle baufysikalische Werte mit sich, dass man dahingehend gar keine Gedanken haben muss.
00:18:12: Da gibt es in der Tat viele Vorgängersysteme die schon seit Jahrzehnten abrupt sind und eigentlich mit Blick auf die Behaglichkeit.
00:18:22: aus meiner Sicht das wirklich beste Wohnen hergeben, dass man haben kann.
00:18:25: So
00:18:25: und nun gibt es die Leuchtturmprojekte, die sicherlich dazu denen ein solches System vorzustellen oder dafür zu werben oder davon zu überzeugen, sagen wir mal so... Und das andere sind ja die harten Fakten also die CO-Zwei-Belanz der Nachhaltigkeit und nicht zuletzt des Thema Baukosten.
00:18:45: nach ihrer Erfahrung welche dieser Fragen wie am Schw... wirsten oder am relevantesten für ihre Klientel.
00:18:53: Jetzt bin ich ja selber auch schwabbel, vielleicht hört man es auch ein bisschen.
00:18:55: deswegen ist natürlich das Geld um das es am Ende des Tages geht kann ich auch sehr gut nachvollziehen Ist eine große Herausforderung für ein junges Unternehmen vor allem wenn man halt einen Baustein herstellt der ja ein Teil eines ganzen Gebäudes ist.
00:19:10: Wir bauen nicht selber wir sind ein baustoff Hersteller wir sind kein Bauunternehmen Und jetzt lässt sich natürlich auch nicht jedes Bauunternehmen transparent in seine Büchegucken aus nachvollziehbaren Gründen.
00:19:22: Wenn jetzt bei mir jemand anruft und sagt, Devin was kostet denn ein Trickbrickhaus?
00:19:26: Dann ist das ungefähr so wie wenn ich bei Michelin anrufe und frag, was koste denn der Porsche?
00:19:30: Das ist natürlich nicht ganz einfach und war auch bis vor Kurzem für uns nicht einfach da Transparenze und ja auch valide Aussagen zu treffen.
00:19:38: Wir sind jetzt in einer glücklichen Situation dass wir mit der Rappau-Gesellschaft in einem von der Bundesregierung geförderten Bauprojekt sind.
00:19:46: Das ist aus meiner Sicht vergleichbar zu dem Projekt im Bad Eibling von Florian Nagler, und in unserem Fall werden vier Gebäudeklaster hergestellt.
00:19:54: Zwei davon aus Trickbrick, das sind insgesamt sechs Häuser mit zwölf Wohneinheiten.
00:19:59: Dann nochmal ein Gebäudeklaster aus sogenannten Hanfkalkziegeln.
00:20:04: Ja noch mal, jetzt muss ich kurz rechnen, noch einmal sechs Wohnungen Und dann ein weiteres Gebäudecluster mit drei Häusern und sechs Wohnungen aus ungebrannten Lehm ziegeln.
00:20:14: Dann gibt es eben noch ein kleines Referenzgebäude aus Ziegeln.
00:20:17: So, dieses Projekt wird komplett wissenschaftlich begleitet – die Bundesregierung übernimmt da signifikanten Teil der Baukosten, aber vor allem den kompletten Teil der wissenschaftlichen Begleitung.
00:20:28: Das ist diese Zukunft-Bauförderung Innovationen im Gebäudebereich.
00:20:33: also wirklich eine tolle, tolle Förderung die die Bundesregierung hat und da natürlich auch der Preisvergleich eine relevante Thematik.
00:20:40: und jetzt ist dieses Projekt noch nicht umgesetzt.
00:20:42: wir sind gerade in den Erdarbeiten.
00:20:44: Der Hochbau mit Trick Break geht voraussichtlich im Mai los.
00:20:47: Aber die Kalkulation als Grundlage die stehen natürlich schon Und in diesen Kalkulations zeigt sich aktuell Transparenten Vergleich, dass wir fast kostenneutral mit dem Ziegel sind.
00:20:59: Und das ist eine Industrie die hat Jahrhunderte Vorsprung.
00:21:03: und wenn mir nach vierenhalb Jahren mit unserem Trickbrick System schon fast kosten- neutral mit den mineralischen Bauern feinkönnen dann sag ich gebe uns mal noch ein zwei Jahre und dann wird es nochmal günstiger und dann sind wir wirklich auch da dass wir komplett kostenneutral vielleicht sogar günstig bauen können obwohl man schlussendlich dann das nachhaltige Reprodukt hat Das auch zirkulär funktioniert.
00:21:22: Bleiben wir noch mal ein bisschen bei den Zahlen, kann man sagen wie viel CO-Zweih da eingespeichert wird in einem dieser Bricks oder in einer, ich weiß nicht wie rechnen wir, mit einem Tonne verbautem Holzstein?
00:21:37: Die Antwort ist viel einfacher zu geben!
00:21:39: Wir haben eine sogenannte Umweltprodukteklaration vom Institut für Bauen und Umwelt.
00:21:43: das ist aus Produkthersteller sich glaube transparenteste Dokument, dass man zur Verfügung stellen kann um die Umweltfolgewirkungen des eigenen Produkts nach außen zu zeigen.
00:21:53: Drittverifiziert und da kommen wir zum Ergebnis bzw eben die Verifizierer das Instituts für Bauen und Umwelt der sind einem Quadratmeter Trickbrick, einhundert siebenundsiebzig Kilogramm CO² eingelagert sind und es ist sozusagen netto.
00:22:10: also da ist wirklich schon die Kettensäge im Wald, der LKW der das Rundholzausenwald zum Sägewerk fährt der Stromverbrauch, unsere Roboteranlage alles schon abgezogen.
00:22:19: Das ist wirklich so zu sagen netto das was übrig bleibt.
00:22:22: wenn ich das jetzt mal auf die elf tausend Bricks umrechne die in dem Edeka in Braunschweig verbaut sind dann reden wir ungefähr über zwei hundertfünfzig Tonnen CO-Zwei ein bisschen mehr tatsächlich die in diesem Mauerwerk nur in den Bricks und dass es Holztach noch nicht mit reingerechnet von diesem Supermarkt eingelagert sind.
00:22:38: also nochmal Holz das wir vor Wertschöpfungsketten der thermischen Verwertungen gerettet haben wo dieses co-zwei dass im Kohlenstoff in diesem Holz gebunden ist, wieder emittiert worden wäre.
00:22:49: In den Bricks eingelagert ist und aufgrund des kreislaufhängen Produktdesigns auch sehr lange eingelogert bleiben wird.
00:22:56: Weil über die gesamte Lebensdauer dieser Glötz und dieser Gebäude das CO-Zweidort eben verbaut ist?
00:23:03: Genau!
00:23:03: Und weil die Bricks, die Holzbausteine vom Produktdesign her zirkulär entwickelt sind.
00:23:09: sprich wenn dieser EDK der ja Der Tatsache, dass ein Edeka ist, einen deutlich kürzeren Lebenszyklus hat als zum Beispiel ein Wohngebäude.
00:23:17: Wenn er in fünfzehn bis zwanzig Jahren – das ist glaube ich der Broschendurchschnitt – rückgebaut wird dann wird dieses Material eben nicht vernichtet auf die Deponie gebracht oder gedowncycled zu einem Straßenbelag sondern die Bricks gehen zu uns als Hersteller zurück.
00:23:30: wir können ihr auf ihre Qualität prüfen und wieder in den Neubau bringen.
00:23:34: Und das ist eben genau dieses zirkuläre Bauen.
00:23:37: des ganz entscheidender Punkt ist, um die Bauwände wirklich Realität werden zu lassen.
00:23:42: Also die Zirkularität bestellen sich ja viele Leute so vor dass dann ein Stahl wieder eingeschmolzen wird oder das Stahl abgeklopft werden.
00:23:50: aber auch bei Holz kann man sagen wenn es nicht verklebt ist sondern verschraubt und verbunden ist kann man diese einzelnen Elemente in einem zweiten Leben zuführen
00:24:03: Genau!
00:24:04: Und man muss da noch die Unterscheidungen aufmachen zwischen Reuse und Recycling.
00:24:08: Also wenn ich jetzt, bleiben wir mal beim Holz das macht es einfacher.
00:24:11: Wenn ich jetzt ein Holzbalken nehme den Schredder und Energieintensiv mit Dampf oder mit Klebstoff wieder zu einem neuen Produkt zusammenfüge dann ist auch schon mal nicht schlecht.
00:24:22: aber dann haben wir einen Recycling.
00:24:23: also ich musste auch wieder erheblich Energie aufwenden um ein neues Produkt herstellen zu können.
00:24:27: Beim re-use ist eben die Idee dass ein Bauteil eins zu eins so wieder eingesetzt wird wie es eben davor schon war dass man eben keine neue Energie außer minimal Logistik und vielleicht ein bisschen Rückbau eben einsetzen muss, um dieses Material wieder einsetzen zu können.
00:24:45: Und das ist schon wirklich bei der Kreislaufwirtschaft die absolute Champions League!
00:24:48: Also wir haben gerade ja schon gesprochen über solche Baustoffe wie Hanf, Kalkziegel, Lehmziegel Holzziegel alles gesunde baustoffen natürliche Baustiffe, die aber doch in irgendeiner Form nischen da sein noch fristen oder?
00:25:06: In Teilenjahr, leider muss man sagen.
00:25:09: Es wäre wünschenswert, dass wir wieder mehr zum einfachen naturbasierten Bauen kamen.
00:25:14: Wir mit Trick-Brick versuchen wie gesagt da diesen Baustein zu liefern für die Bauwende.
00:25:19: Ich glaube die Tatsache das wir eben erst vier und ein halb Jahre alt sind und jetzt schon Roundabout dreißig Projekte in der Umsetzung haben oder wirklich schon abgeschlossene Projekten vorweisen können international übrigens inzwischen viele Italien.
00:25:32: Wir haben eine Lieferung in den USA und jede Menge in Deutschland zeigt glaube ich ganz gut, dass es uns und auch weitere Player gibt die diese Nische aufbrechen wollen und zum neuen Normal machen wollen.
00:25:44: Aber was glauben Sie, sind die wichtigsten Widerstände gegen solche einzelnen Systemen?
00:25:49: Aber auch gegen bestimmte Baustoffe?
00:25:51: ist das eine Frage von Stärken.
00:25:54: Von Verbänden, die sich für bestimmte Bautstoffe einsetzen.
00:25:58: Sind es Vorbehalte vielleicht auf der Seite der Kundinnen und Kunden?
00:26:03: Ist es eine Frage der Investorenstruktur?
00:26:05: Was ... Wo sind die wichtigsten Hürden vielleicht?
00:26:10: Ich habe ja schon mal durchklingen lassen und ich glaube, da trete ich niemanden zu nahe.
00:26:13: Das ist die Baubrosche mit zu den konservativsten Branchen in Deutschland gehört, die wir haben.
00:26:16: Es ist auch mit, glaube ich, die am wenigsten digitalisierte Branche.
00:26:20: Da gibt es verschiedene Studien, die das eigentlich recht gerade zeigen.
00:26:23: Und es ist halt eben schon eine Branche, die nicht in Gänze aber in großen Teilen so dieses Mindset hat, haben wir schon immer gemacht, warum jetzt anders machen.
00:26:31: Das macht's für jemanden der eine Innovation an den Staat bringt pauschal erstmal schwer.
00:26:35: Da muss man sich durchsetzen, deswegen so Sachen wie diese Machbarkeitsstudie.
00:26:39: Gleichzeitig ist es aber auch ganz grundlegend so und das wird sich auch in Zukunft nicht wegreden lassen und dass es einfach System immer nennt Bauen braucht eine gewisse Zeit.
00:26:50: Es braucht ne gewisse Vorplanung.
00:26:52: ein Gebäude zu realisieren ist nicht wie eine App entwickeln.
00:26:54: Das ist nicht in zwei Wochen gemacht Und wenn du jetzt auch noch die Zulassungen für das Produkt erst mal erwirken musst, die ganze Vorarbeit, Forschung, Entwicklung, wissenschaftliche Studien gut achterliche Stellungnahmen.
00:27:06: Das sind alles Themen, die brauchen Zeit und die werden auch egal wie optimiert man als Gesellschaft oder als Staat in Zukunft sein wird, die werden für immer Zeit brauchen.
00:27:14: Und diese Zeit muss man auch wirtschaftlich gesehen als Start-up, wenn man Investoren finanziert ist oder auch wenn man es bootstrapped... ganz klar durchhalten können.
00:27:21: Man muss also quasi genug Kleingeld mitbringen, um diese Zeit erstmal auszuhalten und dann muss man es aber auch schaffen sich nicht zu verkopfen, nicht die fünfte Studie zu machen sondern wirklich mal in die Umsetzung zu kommen.
00:27:31: Und wenn das erste Projekt noch nicht ganz perfekt ist, dann ist das nicht schlimm, Hauptsache hat man ein Projekt geschafft so und das sind natürlich Widerstände.
00:27:37: also einfach einmal dieser Faktorzeit Planungsvorlauf beim Bauen, aber auch im Teilen doch sehr konservatives starkköpfiges Mindset gegen die muss man sich durchboxen.
00:27:46: Das haben wir glaube ich ganz gut geschafft Und ich wünsche allen anderen Beteiligten, dass sie diese Kraft und auch das nötige Kleingeld mitbringen.
00:27:53: Jetzt müssen wir erklären was Bootstrapen ist.
00:27:56: Bootstrappen bedeutet, dass man eben nicht auf Investoren setzt bei seinem Wachstum als Start-up sondern dass man es tatsächlich aus eigener Tasche bezahlen kann.
00:28:03: Ist natürlich beim bauen wenn man wirklich eine Roboteranlage aufbaut zum Beispiel.
00:28:07: also wirklich sage ich mal Kappex intensiv wirtschaftet ne andere Geschichte als zum Beispiel eine App Entwicklung die man sicherlich mit deutlich weniger Kapitalaufwand realisieren kann.
00:28:16: Nun sind sie stark vernetzt und auch Mitglied bei der Koalition für Holzbau, da ist die Buwok auch Mitglieder.
00:28:24: Das ist ein Netzwerk von Planenden und Bauenden, die das nachhaltige Bauen mit Holz fördern wollen.
00:28:31: Es wird ja viel gesprochen über Regulatorik, über Zulassung, über Bürokratie, darüber auch was man einfacher machen könnte, was auch vereinfacht werden könnt im Vergleich der Bundesländer.
00:28:44: Wie ist Ihr Blick?
00:28:45: auf diese politische Landschaft und das, was vielleicht an Hürden aus dem Weg geräumt werden könnte.
00:28:53: Wenn man das nachhaltige Bauen mit Holz mehr fördern möchte?
00:28:57: Ja ich habe seit dort tatsächlich irgendwann mal Politikwissenschaft studiert.
00:29:00: deswegen ist es mir auch ein persönliches Anliegen Auch wenn wir noch einen Start-up sind auf dieser politischen Ebene nicht Einfluss zu nehmen.
00:29:08: Das wäre vermessen gerade bei unserer Größe.
00:29:10: aber halt doch so gut wird es eben können auch politische Arbeit zu betreiben Und die Koalition für Holzbau ist für uns da ein ganz, ganz tolles Vehikel.
00:29:18: Die Geschäftsführerin Disoniensch und der Sprecher der Ambassadeure, der Lorenz Nagel betreiben eine hervorragende Aufklärungsarbeit Richtung Politik um den Holzbau auf einer regulatorischen Ebene gleichzustellen.
00:29:30: zu dem mineralischen Bauen.
00:29:31: Da sind viele Punkte noch offen.
00:29:33: Stichwort Muster-Holzbau-Richtlinie, Brandschutzverordnungen usw.
00:29:38: Aus meiner individuellen Startupsicht will ich gar nicht so tief reingehen.
00:29:43: Da gibt es Leute, die können das ehrlich besser.
00:29:44: Aber ich habe mir mal ein Gedankenexperiment erlaubt, dass ich letztens in einem Podcast gehört hab, das klau' ich jetzt einfach mal... Die Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland hat roundabout elf Monate gedauert!
00:29:56: Ich saß mal tatsächlich durch eine glückliche Fügung neben Lothar de Maizière im ICE.
00:30:01: Der hat den Zwei-Plus-Vier Vertrag mit unterschrieben.
00:30:03: Die Verhandlung des Zwei plus Vier Vertrages, der schlussendlich die Wiedervereinigung regelt hat vier Monate gedauert.
00:30:09: Wenn ich mir jetzt überlegt, wie lang es heutzutage dauert ein größeres Mehrfamilien-Hausprojekt zu realisieren, dann sind wir wahrscheinlich bei zwei bis vier Jahre locker?
00:30:16: Wie kann das denn sein dass wir uns in einer Situation befinden wo ein Hausbau zwei bis vier Jahre dauert und die deutsche Wiedervereinigung hat man elf Monaten hinbekommen?
00:30:24: Vielleicht sollte wenn das jetzt irgendjemand von Staatswegen hört vielleicht sollten sich die Leute da mal Gedanken machen wie immer mehr zu diesem Wiedervereinigungsspeed kommen.
00:30:33: Also mehr Tempo auf die Straße bringen, mehr Förderung ist das andere.
00:30:37: Sie haben gerade gesagt es geht darum dass der Holzbau gleichgestellt wird zum Mineralischen Bauen also nicht darum dass man irgendein Bonus möchte sondern zumindest nicht zusätzlich hier Hürden im Weg hat.
00:30:52: Genau!
00:30:53: Das ist genau richtig so.
00:30:55: Also sie wollen ein konkretes Beispiel hören?
00:30:57: Ja.
00:30:59: Also jetzt habe ich ja wie gesagt angedeutet, dass da eben die Koalition für Holzbau die dementsprechenden Positionspapiere erarbeitet hat und man das da ganz genau nachlesen kann.
00:31:07: Und da einfach Leute Erwerksung, die kompetenter sind als ich gehörte auch mal zur Wahl zu sagen, dass andere Leute das besser können als man selbst.
00:31:13: aber wir hatten es ja eben gerade schon mal angeschnitten.
00:31:15: Die Muster-Holzbaurechtlinie ist da sicherlich ein Punkt.
00:31:17: Da ist man ja im ständigen Austausch mit den Feuerwehren.
00:31:21: Auch mit Blick auf die höheren Gebäudeklassen gibt's aus meiner Sicht Punkte wo eben der Holzbau noch nicht gleichgestellt ist.
00:31:28: Da muss man auf einmal Holzwände kapseln, weil die Angst im Raum ist dass quasi gigantische Verpuffungen oder große Brenne entstehen könnten, wo aus der Praxis schon es ganz klare Studienlagen gibt, die eigentlich zeigen das gerade beim Massivholzbau des Brandschutzthemen überhaupt nicht mehr relevant ist.
00:31:45: Das wäre sicherlich ein Beispiel von vielen.
00:31:47: Bei weiteren verweise ich dann eben an die Kollegen von der Koalition für Holzbau.
00:31:50: Da linken wir auch alles in den Show-Nauts, da kann man tatsächlich mal reingucken.
00:31:55: Sie hatten gerade von den Projekten gesprochen, die in Planung sind.
00:31:59: Es ist ja so vielleicht ein Vorbehalt dem Holz gegenüber dass man da nicht unbegrenzt in die Höhe bauen kann.
00:32:07: So viele Wolkenkratzer mit Holz gibt es ja nicht.
00:32:09: Wie ist das bei Ihrer Lösung?
00:32:12: Bis zu welcher Etage funktioniert das da wenn man an den mehr geschossigen Wohnungsbolge denkt?
00:32:45: Dann haben wir die Zulassung eben erweitert und sind dann in die glückliche Situation gekommen.
00:32:51: Auch eher untypisch, aber war bei uns dann guter Vorarbeit der Fall, dass diese Reglementierung komplett rausgestrichen wurde es also wie bei anderen System auch in einer Zulassung einfach nur noch eine Berechnungsgrundlage der Statik für Tragwerksplanerin und Tragwächsplaner kippt.
00:33:06: auf dieser Grundlage haben wir natürlich schon wie wir die Voruntersuchungen auch für diesen Supermarkt gemacht haben für andere Kundinnen und Kunden Dinge gerechnet.
00:33:14: Das höchste von dem ich da jetzt gehört hatte war ein hybrider Wohnturm, sag' ich mal Treppenhaus aus Stahlbeton- und Holzbetonverbunddecken.
00:33:22: Und dann eben tragende Außenwände.
00:33:24: mit unserem System... ...und da sind wir bei acht Geschossen gelandet unter den Bedingungen die bei diesem Projekt gegeben waren.
00:33:30: Das finde ich schon ganz solide!
00:33:33: Das höhste in reiner Holzbauweise das man mit unserem system gerechnet wurde, waren meine ich fünf Geschosse.
00:33:39: dann eben mit CLT also Cross Lemonated Timber.
00:33:42: Zwischendecken Das finde ich auch schon in passablen Werten, mit denen man glaube ich jede Menge Wohnbau realisieren kann.
00:33:52: wieder was gelernt.
00:33:54: Jetzt haben wir viel gesprochen über Bautechnik und über Chancen, die sich ergeben in Sachen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und was konstruktiv alles möglich ist.
00:34:04: Sprechen wir ein bisschen über Sie und Ihre Aktivitäten?
00:34:06: Sie sind wahnsinnig viel unterwegs auch als Mail Ally überall zu sehen.
00:34:12: Viele Follower bei LinkedIn sprechen wir mal über die Mail Allies, ein Projekt der Frauen inführung, bei dem es darum geht Männer zu zeigen, die sich für Frauenförderung oder für Diversity einsetzen.
00:34:30: richtig erklärt?
00:34:32: Ganz genau darum geht es.
00:34:33: Der Name sagt ja schon mehr Frauen in Führungsverantwortungen bekommen in einer Bau- und Immobilienbranche, in der der Status quo das leider noch nicht paritätisch hergibt.
00:34:43: Und diese Parität wäre mein Ziel und ist glaube ich sicherlich auch des Ziels der Frauenentführung.
00:34:48: Was macht man da als Mail Ally Außer dass man sagt, man ist es.
00:34:52: Geht man auf Veranstaltung?
00:34:53: Muss man irgendeine Karte unterschreiben?
00:34:55: Selbstverpflichtung oder was ... Wie wird man da wirksam?
00:34:59: Wirksam kann ich natürlich nur in meinem Zuständigkeitsbereich sein, wo ich wirklich auch wirksame Dinge verändern kann.
00:35:05: Das bedeutet für mich zum Beispiel wenn ich auf Podien eingeladen werde und feststellen muss das das Podium eben nicht parithetisch besetzt ist dann weiß ich darauf hin Dass ich das nicht gut finde.
00:35:16: und wenn ich dann feststellen muss, dass quasi dieser Hinweis in der Luft verpufft.
00:35:20: Dann nehme ich es mir auch raus zu sagen, dann kann ich leider nicht.
00:35:24: Zu der Wahrheit gehört auch, dass man das hier und da schon nicht gemacht hat vor allem in der Vergangenheit aber inzwischen ist das bei mir eigentlich Standard, dass ich das so durchziehe.
00:35:34: Wo ich noch besser agieren kann, ist natürlich wenn wir selber Veranstaltungen organisieren.
00:35:39: Leute ins Szene setzen das sich so gut ist.
00:35:41: eben die Personal-Situation bei uns im Unternehmen hergibt auch dafür sorge dass quasi auch Frauen in die Öffentlichkeit kommen und da eine Stimme bekommen Und was man im privaten und auch slash geschäftlichen sagen kann einfach Sichtbarkeit zeigen wo Frauen coole Dinge machen.
00:36:00: Also ich habe zum Beispiel nichts mit unserer Branche zu tun, aber eine Freundin hat einen Start-up gegründet für personalisierte Stromfosen über diese Stromfosen und immer so kleine Sprüche drauf genäht die viel auch mit Female Empowerment zu tun haben.
00:36:15: Diese Marke hatte inzwischen dreihunderttausend Follower auf Instagram.
00:36:18: Madonna, hatte schon eine Stromfose anders und wunderbare tolle junge Unternehmerinnen, die eine ganz starke Brand gebaut haben.
00:36:25: Ab und zu zeig' ich zum Beispiel auf meinem LinkedIn, wo ich ja doch auch ein paar Follower hab oder auf meinem Instagram, wo jetzt nicht so viele Follower habe.
00:36:31: Zeige ich einfach mal was meine Freundinnen da sozusagen machen oder eine andere Freundin von mir die ist jetzt bei der Tagesschau dann teile ich einfach einmal ihre Story um die Leute, die mir folgen darauf hinzuweisen was da für Frauen für tolles Business machen.
00:36:43: Also es lohnt sich bei LinkedIn zu folgen.
00:36:46: Dann gibt's auch die Info wie diese Strumpfhose heißt.
00:36:49: Die können wir wahrscheinlich nicht verlinken in den Show noch Aber ich fand das ganz interessant, was Sie gesagt haben.
00:36:56: Also die Frauenquote nicht irgendwie fordern, sondern zu sagen wenn ich auf ein Podium gehe oder zu einer Veranstaltung eingeladen bin dann spreche ich so etwas aktiv an weil ich es auch als meine Verpflichtung verstehe, das ein Stück weit mitzudenken.
00:37:13: Ja und dem Ganzen liegt die tiefe Überzeugung zugrunde dass wir als Männer aber auch als Gesellschaft ganz allgemein verstehen müssen, dass Emanzipation und die Gleichstellung von Frauen in unserer Gesellschaft nicht bedeutet das uns Männern etwas weggenommen wird sondern dessen Mehrwert für uns alle entsteht.
00:37:31: Männer wie Frauen und alle die dazwischen sind.
00:37:34: so wenn man das verstanden hat dann kann man wirklich dieses Thema glaube ich noch überzeugter nach vorne pushen weil dann hat man verstanden es ist einfach gewinnbringend ist.
00:37:45: Ich habe vorhin mal kurz angedeutet, dass ich Politikwissenschaft studiert habe.
00:37:50: Da gab es eine Studie das ist mir hängen geblieben so aus dem Studium die ganz klar gezeigt hat wenn Frauen an Friedensverhandlungen also numerisch an den Verhandlungstischen in größerer Zahl sitzen dann ist der positive Outcome deutlich wahrscheinlicher.
00:38:05: Das war ein Beispiel von vielen wo ich sage Wenn wir das paritätisch machen erzeugen mehr Wert und nehmen niemanden was weg.
00:38:13: Und auch für Unternehmen gibt es hier unendlich viele Studien, die sagen das gemischte Teams bessere Ergebnisse, effizientere haltbarere Ergebnisse erzielen als reine Männerverein oder reine Frauenvereine.
00:38:29: Ganz klar!
00:38:30: Wie ist es bei Trick-Brick?
00:38:31: Also eigentlich auch würde man sagen eine handwerklich orientierte Branche, Stereotyp wahrscheinlich mehr Männer,
00:38:40: Ja, ist leider so gibt die Ausbildungssituation und der Personalmarkt leider nicht andersher.
00:38:49: Ich habe letztens, fand ich auch wieder toll bei Zyplinen-Unternehmen mit dem wir jetzt schon tolle Projekte umsetzen konnten gesehen dass da super auf den Girls Day hingewiesen wurde und eben jungen Mädchen die Chance gegeben wird sich die Position Bauleiter zum Beispiel mal anzuschauen.
00:39:03: dann würde da gemeinsam über die Baustelle gegangen.
00:39:06: Man hat sich das alles angeschaut.
00:39:07: Das sind glaube ich genau die Initiativen die wir da brauchen um noch mehr Frauen in diese Berufe zu bekommen um dann eben auch für Paritäter am Arbeitsplatz in diesen Bereichen zu sorgen.
00:39:16: Also schauen wir optimistisch in die Zukunft.
00:39:19: Abschlussfrage.
00:39:21: Glücklich wohnen ist ja unser Motto, was bedeutet das für Sie persönlich und wo sehen sie vielleicht die Immobilienbranche in nach zehn Jahren?
00:39:31: Um die Glaskugel mal ein bisschen realistisch zum Einsatz zu bringen.
00:39:35: Glückliche
00:39:35: Wohnen bedeutet für mich einen Gefühl von Zuhause.
00:39:38: Das kann ganz unterschiedlich ausgestaltet sein, sie kann sich ganz unterschiedliche anfühlen.
00:39:42: Für mich persönlich zum Beispiel ich wohne in einem Altbau also bauen im Bestand ja auch sehr nachhaltig mit hohen Decken und dicken Wänden, toller Bauphysik auch und fühle mich da ganz wohl.
00:39:52: das kann aber eben auch die kleinteilige Massivholzwanz ein, die eben auch eine wunderbare Behaglichkeit mit sich bringt und schönes Raumklima an dem man sich wirklich wohlfühlt.
00:40:02: Also glücklich wohnen heißt sich zu Hause fühlen.
00:40:07: Baubrosche in den nächsten zehn Jahren, hoffentlich mit mehr Trick-Brick.
00:40:11: Wir gehen ja jetzt wirklich mit unserer Produktion und dem Vertrieb in die Internationalisierung.
00:40:15: Trick-Brick Österreich hat sich jetzt gegründet.
00:40:18: Dort wird an fünf Standorten eine Trick-brick-Produktion mit eigenverantwortlichen Vertrieb im Land aufgebaut.
00:40:26: In zwei Wochen fliege ich in die USA weil Trick-BRICK USA kurz vorm Launch steht.
00:40:30: also es ist wirklich eine ganz spannende Entwicklung.
00:40:33: Dementsprechend hoffen natürlich, dass wir weltweit noch mehr Trick-Brick Gebäude sehen.
00:40:36: Und ist auch eine Brand die man dann künftig öfter sehen und erleben wird im mehr geschossigen Wohnungsbau vielleicht auch?
00:40:44: Ich hoffe doch!
00:40:45: Danke für das Gespräch.
00:40:46: Leben in Freke!
00:40:47: Vielen Dank für die Einladung.
00:40:49: Ja, es gibt gute Gründe um Holz einzusetzen im Wohnungsbau.
00:40:53: Nachhaltigkeit und dann gesundes Wohnklima sind zwei Aspekte.
00:40:58: Mit zunehmender Trockenheit und dem Klimawandel wird es immer wichtiger auch Kalamitätsholz einer sinnvollen Verwendung zuzuführen.
00:41:06: Mehr zum heute vorstellten Thema auf www.trickbrick.de und das schreibt sich www.triqbriq.de.
00:41:16: Also verlinken wir auch alles in den Shownauts und zwei thematisch passende Folgen zum direkt weiterhören.
00:41:22: Wären Folge fünfundfünfzig serielles und modulares Bauen, wie gut sind Wohnungen vom Fließband?
00:41:30: Da werden sie auch unseren heutigen Gast Levine Fricke wieder hören!
00:41:34: Und Folge Zwei nachhaltiges Bauen mit Holz.
00:41:37: im Interview Prof.
00:41:39: Ulrich Schwarz von der Hochschule Eberswalde.
00:41:42: Das war's für heute.
00:41:44: Danke fürs Zuhören und danke unserem Gast, Lewin Fricke!
00:41:48: Das war glücklich wohnen.
00:41:50: der Buwok Podcast
00:41:51: überall wo es
00:41:52: Podcasts gibt und auf buwok.de.
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