#78 EXPO 2035 – eine Weltausstellung als Chance
Shownotes
Weltausstellungen waren immer Impulsgeber für Architektur, Innovation und Stadtentwicklung: Der Eiffelturm wurde für die Weltausstellung von 1889 in Paris gebaut, die Zwillingstürme „Bosco verticale“ für die EXPO in Mailand 2025. Und: Sie waren öffentliches Forum für die großen Fragen ihrer Zeit und Spiegel der Gesellschaft.
Jetzt wird gearbeitet an einer besonderen EXPO 2035 in Berlin: Die Stadt als klimaneutrale Metropole und als globales Schaufenster für Nachhaltigkeit entsprechend der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN-Charta. Im Interview dazu ist Henning Wehmeyer, Geschäftsführer der EXPO 2035 Berlin GmbH. Ein Gespräch über die Perspektiven einer Weltausstellung aus der Breite der Gesellschaft heraus und mitten in Europa.
Weitere Infos zum Thema:
Ganz Berlin eine Weltausstellung: Konzept der EXPO 2035 Berlin
BUWOG-Podcast, Folge 38: Thema „Urbane Zukünfte“, Interview mit Architekt Oliver Seidel
Live-Podcast, Folge 62: Konzepte für die Immobilien der Zukunft
Organisation: Bureau International des Expositions
Moderation: Michael Divé
Technische Realisation: mmedien GmbH
Transkript anzeigen
00:00:00: Weltausstellungen sind oft mit ikonischen Gebäuden verbunden.
00:00:04: Der Eiffelturm in Paris, das Atomium in Brüssel oder die Space Needle in Seattle wurden für eine Expo gebaut.
00:00:13: Eine neue Weltaussstellung im Herzen von Europa an dieser Vision wird aktuell gearbeitet Darüber sprechen wir mit dem Geschäftsführer der Expo-
00:00:29: ist eine Weltausstellung in und für Europa in neun Jahren.
00:00:32: Und das kann nicht etwas Künstliches sein, sondern es sollte etwas sein was ganz klar an den Menschen dran ist.
00:00:38: Zukunft bei den Menschen mit den Menschen verhandeln Das ist ja der Ursprung der Weltausstellung.
00:00:43: Nicht fern ab in der Wüste oder auf dem Mond Sondern in einer Stadt in einer Metropole unterbietet sich natürlich Berlin im Herzen Europas Ganz klar an Die Expo-Explizit in den Kiezern umsetzen.
00:00:54: Das bedeutet, wir wollen zwei Tausendfünfunddreißig Projekte zeigen die von den Bürgerinnen Berlins auf die Straße gebracht werden in den nächsten neun Jahren.
00:01:02: Ich denke schon dass das ikonische Bauwerken nach wie vor braucht.
00:01:06: also wir haben ja auch was ehemalige Flughafengelände Tegel betrifft von Gerkan Mark und Partner Visualisierung anfertigen lassen.
00:01:13: Expo
00:01:14: Zwei Tausen Fünfund Dreißig Weltausstellung als Chance.
00:01:18: unser Thema jetzt glücklich wohnen Der Buwok Podcast.
00:01:25: Am Mikrofon ist Micheli Wehe.
00:01:26: herzlich willkommen!
00:01:28: Ohne die Expo gäbe es den Eifelturm nicht, der wurde nämlich als monometales Eingangstur für die Weltausstellung in Paris errichtet.
00:01:40: Die letzte Expo in Europa fand in zwei Tausend Fünfzehn statt und zwar in Mailand.
00:01:47: Welche Chancen könnte so eine Expo für unsere Zeit heute bieten?
00:01:53: Zu diesem Thema ist heute unser Gast Henning Wehmeyer, Geschäftsführer der Expo-Zweißen-Fünfunddreißig Berlin GmbH.
00:02:02: Herzlich willkommen!
00:02:03: Vielen
00:02:03: Dank Herr Diwé für die Einladung.
00:02:05: Ja, WehMeier viele wissen ja gar nicht genau was ein Expo ist.
00:02:09: Die letzte in Europa ist ein bisschen näher und die letzte in Deutschland ist ein wenig näher.
00:02:14: Erklären Sie mal... Eine Expo
00:02:16: Weltausstellungen gibt es seit eighteenhunderteinundfünfzig und zwar mit der Idee, Technologie Zukunft Fortschritt der Menschheit zu zeigen.
00:02:26: Die Menschheit einzuladen auf einem Gelände quasi die Zukunft zu zeigen das sind Weltaustellung von ihrem ursprünglichen Gedankengang her
00:02:34: Und das waren die immer auch und auch immer ein bisschen einen Spiegel der Themen, die gerade so aktuell waren oder?
00:02:41: Also wenn wir gucken Eifelturm.
00:02:46: Der ging es um Technologie da ging's um Fortschritt auch um das was mit dem Baustoff Stahl alles hinbekommt.
00:02:52: welche Themen wären das heute?
00:02:55: Die
00:02:55: großen universellen Weltausstellungen der Vergangenheit hatten immer ganz zentrale Themen wie sie sagten Was können wir dem Material bauen, was ist der Mensch in der Lage zu schaffen.
00:03:07: Es sind auch die Fragen von Elektrizität ganz klar am Ende des neunzehnten Jahrhunderts.
00:03:12: Was kann man mit diesem neu gewonnenen Stoff alles in Bewegung setzen?
00:03:16: Und heute möchte ich etwas sagen – es ist ähnlich!
00:03:19: Wir suchen natürlich nach Themen und gerade für eine Weltausstellung im Herzen Europas und in neuen Jahren müssen wir uns ganz klar überlegen, was das entscheidende Thema ist.
00:03:28: Daran arbeiten wir sich auch damit zusammenhängen, was Technologie braucht.
00:03:36: Nämlich Energie.
00:03:37: aber wenn wir erst fünfunddreißig die Energiefrage klären für alles das was kommt für KI, für Technologie und für Quantencomputer dann sind wir glaube ich ein bisschen zu spät dran.
00:03:45: Wir müssen uns also etwas Neues überlegen für die Fünfund dreißiger Weltausstellung.
00:03:49: Also auf das Motto und auf die Formate die das bieten kann kommen gleich noch zu sprechen.
00:03:56: Sie sind also Geschäftsführer der Expo-Karriere in Berlin.
00:04:00: Sie streben an, dass die Expo nach Europa kommt – genauer gesagt nach Berlin!
00:04:09: Für den unbescheidenen Lein?
00:04:11: Warum?
00:04:12: Uns ist aufgefallen und ich erkläre auch gleich was uns bedeutet... Das natürlich Weltausstellung in der Vergangenheit, Sie haben das gerade schon angedeutet.
00:04:20: Vielfältig nicht Europa stattgefunden haben sondern in allen anderen Teilen der Welt vor allem im asiatischen Raum.
00:04:27: Die letzte Weltaustellung im vergangenen Jahr war in Osaka in Japan und in vier Jahren ist die nächste große Weltausstellungen in Saudi Arabien in Riyadh Und aus unserer Sicht sind das großartige Weltausstellungen und Konzepte, die die Länder dort zeigen.
00:04:47: Wir haben aber gleichzeitig darüber nachgedacht was ist eine Weltausstellung in und für Europa in neun Jahren.
00:04:52: Und das kann nicht etwas Künstliches sein, sondern es sollte etwas sein was ganz klar an den Menschen dran ist.
00:04:58: Zukunft bei den Menschen mit den Menschen verhandeln Das ist ja der Ursprung der Weltausstellung.
00:05:03: Nicht fernab in der Wüste oder auf dem Mond Sondern In einer Stadt in einer Metropole unterbietet sich natürlich Berlin im Herzen Europas Ganz klar an
00:05:12: Und dann wird wahrscheinlich auch schnell darüber diskutiert, wo denn genau in Berlin.
00:05:17: Also wo ist da der große Festplatz oder die große Freifläche?
00:05:21: Wo man Pavilion aufbauen kann oder ähnliches?
00:05:24: was sind da ihre Überlegungen?
00:05:25: Wir müssen immer bedenken eine Weltausstellung wird nicht nur von einer Region ausgerichtet.
00:05:30: natürlich im Zentrum ist das so Aber es ist eine nationale Aufgabe.
00:05:34: Es ist ein nationaler Kraftakt auch und es wird sicherlich nicht an den Grenzen Berlins Halt machen, sondern wir definieren diese Weltausstellung ganz klar auch als Projekt Deutschlands für die Zukunft Deutschland im Herzen Europas, Deutschland das Verantwortung übernimmt, dass darüber nachdenkt und gleichzeitig Gastgeberin ist für eine Weltaustellung in neun Jahren für nahezu hundertneinzig Nationen und dann auch Gastgebern dafür, dass man zukunft diskutiert ist die Metropolregion Berlin-Brandenburg bestens dafür geeignet.
00:06:06: aus der eigenen historischen Geschichte heraus, aus der Erzählung von den letzten hundert Jahren.
00:06:11: Die natürlich zum einen die Schrecknisse des Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts in Lichburg aber auch die Freiheitserzählungen, die Erzählungen von Wiedervereinigung, von Pluralismus und gleichzeitig auch von Vielfalt und Toleranz
00:06:24: Wie Sie sagten, Hundert neunzig Nationen die da zu Gast sind.
00:06:28: Vieles was es zu entdecken gibt.
00:06:29: geben sie uns mal eine Zahl wie viele Leute kommen denn zu so einer Expo und über welchen Zeitraum verteilt sich das?
00:06:36: Also eine Weltausstellung und ich erzähle auch gleich nochmal wo die überhaupt vergeben wird und wie die Regularien sind usw.
00:06:43: Es sind spannende Themen die dann noch auf uns warten aber eine Weldausstellung dauert in der Regel sechs Monate.
00:06:49: Das heißt also wir streben an, dass die Weltausstellung in Deutschland vom ersten Mai bis zum einundreißigsten Oktober-Zwischen-Verträum stattfindet.
00:06:58: Und die letzten Weltausstellungen beispielsweise auch Osaka haben gezeigt, dass das absolute Besuchermagnete sind.
00:07:05: Also in Osaka waren es nahezu dreißig Millionen Menschen, die in diesem halben Jahr die Expo besucht haben.
00:07:11: Das bedeutet also in den Spitzenwerten gerade gegen Ende die letzten Wochen der Weltaustellung in Osaka war es täglich zweihundertfünfzig tausend Menschen, Die die Pavillons gesucht haben und das ist sozusagen auf einer Fläche.
00:07:24: Jetzt hier in Berlin, Sie haben die Frage gestellt.
00:07:28: Auch die zentrale Frage wobei das nicht die ausschließliche Frage ist denn unsere Weltausstellung, die bezieht sich natürlich zum einen auf ein zentrales Gelände.
00:07:37: Das ist auch logistisch gar nicht anders machbar.
00:07:39: Hundert neunzig Nationen nahezu müssen sich ja auch zentralllogistisch zeigen können und es muss erreichbar sein.
00:07:46: Es muss infrastrukturell auch erschlossen sein.
00:07:49: aber diese Weltaustellung zeigt sich in der gesamten Stadt, in der ganzen Region mit zum einen Exposatelliten.
00:07:57: Das heißt also größere... Gebäude komplex größere Areale, die wir wieder beleben wollen.
00:08:03: Die wir im Rahmen der Expo auch wieder mit Energie voll tanken wollen.
00:08:08: Diskussionsmöglichkeiten bieten wie beispielsweise das ICC dass ja über viele Jahre lang ungenutzt dahin vegetiert.
00:08:15: also die schlafenden Riesen der Stadt oder in einer ganzen Region sollen in dieser Expo mit eingebaut werden.
00:08:21: und die dritte Ebene die eigentlich charmanteste Ebene ist, weil es in der Geschichte der Weltausstellung sowas in dieser Art noch nie gegeben hat.
00:08:29: Nämlich Expo explizit in den Kiezn, in den Nachbarschaften Pavillon für die Menschen, die die Stadt Berlin besuchen und das Land Brandenburg oder Deutschland drumherum aber
00:08:42: auch
00:08:43: die Möglichkeit bieten den Menschen vor Ort ihre Projekte zu zeigen also das heißt also von Reparaturwerkstatt für Fahrräder oder auch die Initiative, die sich um die Straßenbäume kümmert.
00:08:57: Bis hin zu großen Projekten können sich die Bürger in Berlin und anderswo in diesen Kiezlabs auch der Öffentlichkeit präsentieren.
00:09:07: Also drei Elemente, die zusammenfinden.
00:09:11: Einmal ein Hauptgelände wo ich sage mal die großen prominenten Pavillons stehen.
00:09:17: Jedes Land sich irgendwie präsentiert wahrscheinlich auch politische Promenenz da ein und aus geht.
00:09:23: dann Satellitenveranstaltungen und die Kiezlabs also Programm was jeder mitgesch... Dalton kann Fragezeichen.
00:09:35: Die
00:09:35: Expo explizit in den Kiezern umsetzen, das bedeutet wir wollen zwei tausendfünfunddreißig Projekte zeigen die von den Bürgerinnen Berlins auf die Straße gebracht werden in den nächsten neun Jahren.
00:09:46: und wenn ich sage wir dann komme ich zu dem Punkt zurück.
00:09:48: diese Initiative ist im Rahmen der Weltaustellung und ich glaube auch zu sagen in jeder Art von Großveranstaltung über die wir sprechen ein Novum nämlich dass sie eine zivilgesellschaftliche Initiative ist, die vor vier Jahren gegründet worden ist.
00:10:05: Und zwar ausgehend von einem gemeinnützigen Verein, den Global Goals für Berlin.
00:10:10: und Global Goal for Berlin ist ein Verein der sich darum kümmert als Zielsetzung hat Siebzehn Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nation, die an nach wie vor ihre Gültigkeit haben.
00:10:22: Gemeinsam mit der Bevölkerung umzusetzen in größeren und kleineren Projekten – das kann die Baumscheibe sein, das kann der Straßenbaum sein, Projekte aus Kunst und Kultur sein mit jungen Menschen, mit alten Menschen.
00:10:35: Das kann sozusagen auch das Taxi für Frauen sein!
00:10:38: Das kann die Bildungseinrichtung sein oder das Konzert bis hin zu großen urbanen städtebaulichen infrastrukturellen Maßnahmen, die für eine lebenswerte Stadt- und Umgebung sorgen.
00:10:50: Und dieser Verein hat sich zum Ziel gesetzt als ein mögliches Ziel-Element, eine Großveranstaltung umzusetzen.
00:10:58: Und dafür vor zwei Jahren im Jahr ist es im Jahr und zwanzig eine GmbH gegründet die EXPO-Berlin Gmbh.
00:11:06: Die trägt zwar Berlin im Namen, hat aber den Anspruch natürlich darüber hinauszuwirken.
00:11:11: Weil wie ich am Anfang sagte ist es eine nationale Aufgabe und wir wollen gerne mit dieser GmbH – das haben wir in den letzten Wochen und Monaten auch getan – diesen Bewerbungsprozess begleiten und die Umsetzung der Weltausstellung in den nächsten neun Jahren mit der Politik gemeinsam gestalten?
00:11:27: Also das Ganze ist nicht etwas was von der Politik kommt sondern aus der Zivilgesellschaft Die Idee, ja auch in Klimafragen einen großen Wurf hinzubekommen.
00:11:38: Erklären Sie noch mal die Klimaziele der Vereinten Nationen und diese Expo-Zweitausendfünfunddreißig.
00:11:45: wie hängen sie zusammen?
00:11:47: Und
00:11:48: wie
00:11:48: klimaneutral kann eine Weltaustellung denn überhaupt sein mit all den Neubauten, mit Infrastrukturmaßnahmen ja auch mit den Menschen, die anreisen?
00:11:58: Also zunächst einmal gibt es die siebzehnnachhaltigkeitsziele der Vereinte Nationen.
00:12:02: Leider und bedauerlicherweise muss man ja sagen vielen, nachdem sie ja schon sehr lange existieren.
00:12:07: Nämlich seit zweitausendfünfzehn verabschiedet worden übrigens das größte Commitment was es gibt weltweit.
00:12:13: hundertneinundzig Staaten haben diese Agenda unterzeichnete die Agenda zwanzigdreißig.
00:12:19: Die gehen ja sozusagen von Armuts Fragen also keine Armut kein Hunger Hochwertige Bildung bis hin zu fragen natürlich von Klimaschutz, Umwelt zusammenleben und das siebzehnte Nachhaltigkeitsziel ist das Entscheidende.
00:12:34: Das führt uns nämlich als Menschheit vor Augen dass wir nur gemeinsam die Probleme dieser Welt lösen können im Idealfall alle acht Komma zwei Milliarden Menschen die jetzt aktuell auf diesem Planeten leben.
00:12:45: Natürlich haben nicht alle die Möglichkeiten alle haben den Zugang Nicht alle sind überhaupt dazu Wirtschaftlich und auch überhaupt von ihrem Aktionsradius in der Lage, muss man ja auch sagen.
00:12:58: Deshalb haben wir uns hier gesagt die Zivilgesellschaft nimmt... Das zum Anspruch, um zu sagen wir als BerlinerInnen wie als Deutschland.
00:13:06: Wir laden die Welt ein.
00:13:08: Wir landen hier in die Mitte Europas ein, um über die dringenden Zeitfragen für die Zukunft des XXI.
00:13:15: Jahrhunderts zu diskutieren und zu reden und gleichzeitig auch den Optimismus nicht zu verlieren dass die Zukunft etwas ist was wir in der Hand haben das wir gestalten können wozu natürlich Politik, Verwaltung, Wissenschaftforschung und Wirtschaft notwendig sind.
00:13:30: Aber dass Zivilgesellschaft eben auch ein wesentlicher Bestandteil von Zukunft ist in Zusammenarbeit mit der Politik.
00:13:38: Also das Ganze hat eine politische Flughöse.
00:13:41: Sie sagen nämlich auf der Webseite auch Demokratie als Innovationsmotor.
00:13:48: Also, mit der Expo- in den letzten Jahren wollen wir nicht nur eine Weltausstellung nach Europa zurückholen sondern ein Zeichen setzen das demokratische Systeme in der Lage sind große Herausforderung zu bewältigen.
00:14:01: Klimawandel oder Digitalisierung?
00:14:03: Genau also die... Haltung, die wir hier vertreten in dem Verein Global Goals für Berlin.
00:14:10: Der mittlerweile über dreieinhalb Mitglieder hat in der kurzen Zeit einen enormen Zuspruch gewonnen hat viele viele Menschen, viele viele Unternehmungen und Initiativen in sich vereint.
00:14:20: Wir haben ein großes Kuratorium zusammengestellt das über dreißig Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft zusammenbringt von Banken über Clubkommission über die Frage Berliner Tafeln wenn ich das so aussprechen darf aber auch die Museumslandschaft, die Universitäten sind mit dabei und entscheidende Partner auch aus wirtschaftlichen Zusammenhängen.
00:14:43: Und wir wollen damit zeigen dass wir in der Lage sind gemeinsam mit der Politik die entscheidenden Fragen zu stellen aber auch Lösungen anzubieten und nicht darüber dauernd zu klagen was nicht gelingt sondern darüber zu sprechen, was wir gemeinsam in der Lage sind, zu gestalten.
00:15:00: Und wenn wir sozusagen auf die Agenda-Zwanzig-Dreißig-, auf die siebte Nachhaltigkeitsziele gucken dann ist es natürlich auch vor allen Dingen zu gucken wo kriegen wir unsere Energie her?
00:15:10: Wie klimaneutral können wie in Zukunft sein?
00:15:13: Sie haben das Thema Bauen natürlich angesprochen und da wollen wir mit dieser Weltausstellung auch Maßstäbe setzen weil gerade die Frage von klimaneutralen Baustoffen, zirkulären Bauen und so weiter.
00:15:25: Und sofort muss auch in der Region gestellt werden weil natürlich die Dinge, die hier gebaut werden im Zusammenhang mit der Expo und sicherlich auch im Zusammenhangen mit neuen Fragen des Wohnungsbaus diskutierbar sind.
00:15:38: Die müssen diesem Anspruch gerecht werden und da braucht es Fachkräfte, da braucht das neue und schlüssige Konzepte wie man das auch für große Areale umsetzen kann.
00:15:51: aus unserer Erkenntnis und mit den Menschen, mit denen wir reden ist da ganz viel Know-how hier auch in der Region.
00:15:56: Und das wollen wir natürlich nutzbar machen.
00:15:58: Insofern ist es auch ein Faktor für die Regionen und für die Sichtbarmachung von innovativen Konzepten auch in Bauwirtschaft aus dieser Region.
00:16:06: Also eine Art Schaufenster der guten Ideen und der Innovationen oder Lösungsansätze für bestimmte Themen, die eben nicht nur Berlin betreffen sondern Städte in ganz Europa, Städten in der ganzen Welt Klimawandel Digitalisierung Wohnraum zusammenleben etc.
00:16:28: Ganz genau also.
00:16:29: die Zukunftsfragen sind ja die Fragen zwischen Stadt und Land Die Frage wo entwickeln sich Metropolen hin.
00:16:36: Wir haben laut wissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen ab der Mitte des Jahrhunderts über siebzig Prozent der Weltbevölkerung in städtischen Ballungsräumen lebend, da stellen sich enorme Fragen und enorme Herausforderungen vor allen Dingen wenn die Bevölkerung weltweit auch noch wächst.
00:16:52: das ist ja in der Dynamik in Europa ein bisschen anders.
00:16:55: aber grundsätzlich müssen wir fragen welche Städte können wir mit den Dingen die hier passieren Dinge anzugehen, mit uns gemeinsam zu diskutieren?
00:17:06: und gerade auch die europäischen Städte.
00:17:08: Die zeigen eines alle grundsätzlich wir müssen uns fragen wie können sich Menschen in der Stadt bewegen?
00:17:15: Ja das hat Paris ja im Zusammenhang auch mit den olympischen Spielen gezeigt dass da Veränderungen möglich sind und auch angenommen werden.
00:17:22: Wie bewegt man sich als Mensch eben öffentlichen Raum welche Mobilitätszugänge nutzt man öffentliche Personennahverkehr damit verknüpft?
00:17:34: und wie lösen wir Fragen der letzten Meile.
00:17:36: Wie können wir sozusagen infrastrukturell Arbeitswege, Einkaufswege Bildungseinrichtungen Kinderbetreuung usw.
00:17:44: so organisieren dass wir sozusagen auf diese großen unendlichen Fahrten verzichten können und letztendlich auch Strukturen in der Stadt so anpassen, dass sie den Zukunftsfragen gerecht werden.
00:17:57: Vor allen Dingen auch in Fragen der Klimaresilienz.
00:18:00: und da müssen wir uns in Berlin natürlich auch die Frage stellen wie können wir für die zukünftigen Generationen und auch für uns eine Stadtkonzeptionieren, die vielleicht im Zusammenhang mit der Weltausstellung in neun Jahren sich schon auf diese Dinge vorbereitet?
00:18:15: Und vor allen Dingen einen Antrieb darin findet das wir ja in neuen Jahren Gastgeber einer Weltaustellung sind und sozusagen unser eigenes Zuhause so aufgeräumt haben müssen, damit wir auch Gäste empfangen können.
00:18:26: Also die guten Innovationen kommen nicht nur aus der Welt sondern sollten dann auch hier erlebbar sein.
00:18:33: Das bringt mich zu der Frage welche positiven Effekte bringt eine solche Expo mit sich?
00:18:39: Auch in Sachen Stadtentwicklung und Infrastruktur?
00:18:42: also was kann auf dem Weg dorthin umgebaut werden gebaut werden?
00:18:48: Was bräuchte es?
00:18:51: Oder was bräuchte es vielleicht mit einem anderen Tempo?
00:18:53: Die Tempo-Frage ist natürlich gerade in Berlin eine entscheidende Frage, weil wir ganz viele Bauprojekte haben die sich verzögern.
00:18:59: Und ich möchte fast sagen, dass jedes größere Bauprojekt hat Potenzial Sich zum einen kostenmäßig zu vervielfältigen als auch in der Zeit.
00:19:07: Das müssen wir dadurch verändern das wir uns Ziele setzen und die Marke zwei tausend fünfund dreißig Ist natürlich ne Marke die uns dynamisieren muss.
00:19:16: also Wir können nicht zu einem Groß-Event einladen und am Ende funktioniert nur die Hälfte.
00:19:22: Insofern ist das alles miteinander verbunden, wir müssen uns einen Antrieb geben im positiven Sinne weil wir sind Gastgeber für eine Weltausstellung wenn wir denn dahin kommen.
00:19:31: dazu kann ich ja gleich noch was sagen zum Bewerbungsprozess.
00:19:34: der ist ja noch gar nicht eingeleitet.
00:19:36: den müssen jetzt gerade in den nächsten Wochen so vorbereiten dass wir auch erfolgreich sein können.
00:19:40: Und auf der anderen Seite hängt es damit zusammen welches Gelände letztendlich infrage kommt muss die Frage sich dann auch anschließen, was braucht es um diese Besucherin dorthin zu bringen in den sechs Monaten der Weltausstellung selbst.
00:19:57: Aber und das ist der entscheidende Punkt wir wollen ja nicht einen Gelände erschließen und am Ende passiert darauf nichts sondern es soll ja eingebunden sein in eine städtische Transformation in einer Entwicklung die notwendig ist die auch in der Folge nutzbar ist und das Gelände sollte so angeschlossen sein an das öffentliche Personennahverkehr Snetz vor allen Dingen, dass es dann auch im Nachhinein nicht überdimensioniert ist und auch nicht zu klein ist.
00:20:23: Also über die Nachnutzung sprechen wir gleich noch.
00:20:26: aber zunächst mal zum Bewerbungsverfahren.
00:20:28: das ist ihr Plan, zwei tausendfünfunddreißig Die Expo der Themenkreis ist umrissen aus dem sich dann irgendeinen Motto ergibt.
00:20:37: nun wird man ein Konzept schreiben müssen das irgendwann einreichen?
00:20:41: Ja und nicht irgendwann sondern bald.
00:20:44: Der Punkt ist, dass ich darüber ja vorhin schon gesprochen habe.
00:20:48: dass es eine nationale Bewerbung ist und die kann nur eingereicht werden von unserem Bundeskanzler Friedrich Merz.
00:20:54: Das bedeutet, er muss eine Interessensbekundung nach Paris schicken.
00:20:58: in Paris – ist das Büro International des Expositions.
00:21:01: Dort werden die Weltausstellungen vergeben.
00:21:04: letztendlich der Plan ist das Ende siebenundzwanzig also Ende nächsten Jahres hundertvierundachtzig Staaten, die in der sogenannten Generalversammlung organisiert sind in Berlin darüber befinden ... wohin geht die Weltausstellung, ... ... und davor ist natürlich notwendig... ... dass die Länder ihr Interesse bekunden.
00:21:22: Und sich auf ein Verfahren einlassen an dessen Ende letztendlich darüber entscheiden ... ... entschieden werden kann.
00:21:30: wer bekommt die Weldausstellung?
00:21:33: Davor wir sind.
00:21:34: im Völleral organisierten Staat muss es natürlich auch einen Bundesland eine Region geben,... ...die sich dafür einsetzt, die sich engagiert und die auch... den Bundeskanzler darauf hinweist, hey da gibt es diese Weltausstellungsidee.
00:21:51: Wir wollen Ausrichtungsort der Weltaustellung sein und letztendlich können das in dem Fall für unsere Region Kai Wegener, der regierende Bürgermeister von Berlin und Dietmar Woidke, der Ministerpräsident des Landes Brandenburg seien im Idealfall beide zusammen.
00:22:08: Das hätte noch mal eine größere Aussagekraft und ein größeres Ausrufezeichen hinsichtlich der Wirkung auf den Bund.
00:22:15: Und dann gibt es sozusagen die Zeit, in der die politischen Akteurinnen auf Bundesebene entscheiden.
00:22:22: Wenn Sie sagen wann kann das starten?
00:22:25: Ich habe ja gesagt wir wollen gerne die Weltausstellung ausrichten vom ersten Mai bis zum einunddreißigsten Oktober und die Statuten des Büro International sagen neun Jahre vorher kann die Interessensbekundung nach Paris geschickt werden.
00:22:41: Das heißt wie könnten ab dem ersten Mai diese Interessensbekundung von Seiten des Bundeskanzlers nach Paris schicken.
00:22:48: Also sind wir gespannt, wie es da weitergeht?
00:22:51: Auch ein anderes Groß-Event könnte ja demnächst nach Berlin kommen.
00:22:56: oder vielleicht bewirbt sich Berlin darum die olympischen Spiele.
00:23:13: eine Konkurrenz, einen Ausschlusskriterium oder wäre es eigentlich fast die perfekte Ergänzung?
00:23:20: Weil man sagt vieles was an Infrastruktur gebaut umgebaut geschaffen werden muss kann man für beides gut nutzen.
00:23:27: Da bin ich absolut Ihrer Meinung.
00:23:28: und von Anfang an haben wir gesagt Großereignisse die in einer Region potenziell kommen könnten müssen logisch Strukturell müssen kommunikativ aufeinander aufgebaut sein.
00:23:41: Das Allerwesentlich, das der Element ist die Leute, die Menschen und die Bevölkerung, die müssen von dem Ereignis begeistert sein.
00:23:48: Und wir diskutieren ja nicht nur olympische-paralympische Spiele, thirty-six, forty oder forty vier, sondern wir sprechen auch über eine internationale Bauausstellung ... die in Berlin ¾, ¾ stattfinden könnte.
00:24:00: Und ein Ereignis auf das ich Berlin gar nicht bewerben muss... ... weil es zwangsläufig kommt ob wir wollen oder nicht.
00:24:06: Das ist die Achthundert-Jahrfeier im Jahr ... ... und im Jahr zwei tausend siebenund dreißig wird Berlin ... ... achthundert Jahre alt.
00:24:11: Viele erinnern sich vielleicht noch an die ... ... siebundfünfzig-Jahrefeier ... ... wohnst du als siebunachtzig?
00:24:15: Oder vielleicht auch nicht!
00:24:17: Und das bedeutet also, es gibt eine Reihe von ... Dinge, die in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren also eine richtige Dekadenvorstellung kann man dann entwickeln der Transformation statt.
00:24:29: Und natürlich sprechen wir mit den Menschen, die sich für Olympia begeistern und dafür auch arbeiten tagtäglich dass wir das gut aufeinander abstimmen weil alles andere wäre ja gar nicht vermittelbar.
00:24:41: Also, das macht Sinn zu schauen was man gemeinsam konzipiert und dass das eine wie ein Puzzleteil vielleicht mit dem anderen funktioniert.
00:24:50: Nun ist Berlin vielleicht ja nicht die einzige Stadt die sich bewirbt und sie sagt der wollt zwei tausendfünfdreißig hätten wir gern die Expo.
00:24:58: wissen Sie schon wer da antritt?
00:24:59: Das ist ne sehr gute Frage die uns natürlich auch täglich umtreibt denn wie ich ja schon gesagt habe oder vielleicht noch nicht ganz ausführlich gesagt habe wenn Deutschland sich ab dem ersten Mai, so in diesem Jahr in wenigen Wochen entscheiden würde.
00:25:17: Wir bewerben uns um die Weltausstellung thirty-fünf.
00:25:20: Würden wir diejenigen sein, die einen Bewerbungsfenster eröffnen?
00:25:24: Nämlich dann sechs Monate.
00:25:27: In dieser Zeit hätten andere Staaten Zeit auch ein Interesse zu bekunden und wir wissen seit Ende Januar diesen Jahres dass es auch mindestens ein Konkurrenzland geben könnte Nämlich die Vereinigten Staaten von Amerika.
00:25:42: Donald Trump hat relativ kurz nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos gesagt, er könnte sich sehr gut vorstellen mit Rubio gemeinsam Miami zu pushen und den Hut in den Ring zu schmeißen so dass Die Vereinigten staaten von amerika mit Miami auch in diese Expo Kompetition reingehen würden.
00:26:07: Also das wird interessant.
00:26:08: was in den nächsten Monaten sich da bewegt, ob Olympia oder Expo oder beides stellt sich ja immer auch die frage was mit einem gelände mit einem areal festivalgelände nach einem solchen anlass passiert.
00:26:27: wird das zurückgebaut, wird das nachgenutzt.
00:26:29: Die hatten das ICC angesprochen als einen Austragungsort oder ein Event, eine Eventstätte – das ist denkmal geschützt, ein großes Konkretzzentrum, das bleibt natürlich!
00:26:41: Aber Pavillon und Infrastrukturen die aufgebaut werden für dieses Groß-Event was könnte danach damit passieren?
00:26:48: Die Leistungsfähigkeit von der Fläche eines Geländes muss in etwa hundertfünfzig Hektar betragen.
00:26:55: bisschen mehr wäre gut, weil es natürlich auch so ist dass eine Expo nicht nur Pavillon an Pavillon setzt sondern eben auch Räume schafft in denen.
00:27:05: beispielsweise Naturräume entwickelt werden, Naturschutzgebiete entstehen können oder integriert werden und so weiter und sofort.
00:27:12: Und deshalb schauen wir natürlich sowohl in der Stadt Berlin als auch außerhalb von Anfang an welche Areale sind dafür geeignet und vor allen Dingen welche Potenziale der Nachnutzung gibt es denn?
00:27:23: wichtig ist zu verstehen ein Gastgeberland muss zum einen die Infrastruktur aufgebaut haben bis dahin und zum anderen das Gelände zur Verfügung stellen.
00:27:35: Und zwar so erschlossen zu verfügen stellen, dass die Länder ihre Pavillonen da aufbauen können.
00:27:40: Und muss man da auch verstehen, dass in der Ägide der Länder auch entstehen.
00:27:47: Das heißt architektonisch konzeptionell sowohl inhaltlich als auch der Form nach und die Länder diese Pavillons aus selber finanzieren.
00:27:57: Vereinigten Staaten oder Deutschland, so der Frankreichs.
00:28:01: die werden von den Ländern konzeptioniert und auch finanziell getragen.
00:28:04: Und in der Regel auch wieder abgebaut das heißt also wieder in die Länder zurückgebracht.
00:28:11: wir können uns vorstellen dass natürlich die Grundlage von so einem Areal erst mal von den Straßen von den Wegen von der Infrastruktur her dann natürlich auch in Bebauungspläne die in Zukunft leistbauend möglich machen, so strukturiert sind dass das nachgenutzt wird völlig klar.
00:28:31: Und dann muss man entscheiden je nachdem von welchem Gelände wir hier sprechen und wir haben von Anfang an drei Gelände im Fokus gehabt.
00:28:39: Das ist einmal ein Gelände am Flughafen Tegel, das ist das Gelände in Hellasdorf-Mazan was sich CleanTech Park nennt oder eben außerhalb von Berlin an der Stadtgrenze gelegen nahe des Flughafens BR, nämlich in der Gemeinde Schönefeld.
00:28:56: Und alle drei Gelände sind interessant.
00:28:59: es kristallisiert sich gerade im Moment ein Gelände möglicherweise heraus was auch den Ansprüchen sehr sehr entgegen kommen sowohl infrastrukturell als auch von den politischen Rahmenbedingungen.
00:29:13: und ganz klar ist dass egal wo das Gelände dann letztendlich ist welche Bebauung danach geplant ist oder sich im Kontext von der Expo da zeigt ob das eine Wohnbebauung ist, ob es eine Gewerbe-Bebauung oder eben gerade eine Mischnutzung ist.
00:29:29: Je nachdem wie die Entwicklungspotenziale da sind – alles was man mit diesem Gelände in Zusammenhang bringt muss den Erwartungen entsprechend dass es auch in der Nachnutzungspotenziale gibt und nicht vergammelt.
00:29:44: Also das nicht am Ende alle wieder abreisen und dass Arial irgendwie ungenutzt ist, sondern man vielleicht die Idee der Klimaneutralität auch nutzt um funktionsgemischte klimaneutrale lebenswerte Stadtviertel zu schaffen.
00:30:01: Weil Wohnraum bräucht es ja!
00:30:03: Genau und das kommt dann eben ganz darauf an über welches Gelände wir sprechen.
00:30:08: Und letztendlich auch die Ansprüche, die sich damit in Verbindung setzen.
00:30:12: also wir wissen zum Beispiel von der Gemeinde Schönefeld dass es da einen großen Anstieg von Bevölkerung zu erwarten gibt und die Verkehrswege beispielsweise bereits jetzt schon an der Grenze sind d.h.
00:30:24: Das, was an Infrastruktur möglicherweise Verlängerung der Uberlinie sieben Ertüchtigungen von Bundesstraßen auf der einen Seite aber auch Regionalbahn-Ertüchtigung und Halterpunkte diesem Gelände zum einen zuträglich sind.
00:30:38: Dass wir da einen Blick genommen haben, aber auch zum anderen die Möglichkeit bietet dass wir da Grundvoraussetzungen liefern damit sich beispielsweise diese Region noch weiterentwickeln kann.
00:30:50: Angefangen haben wir das Gespräch mit dem Eifelturm, der als ikonisches Gebäude für eine Weltausstellung stand.
00:30:59: Glauben Sie es wird ähnliche ikonische Bauwerke geben oder werden die wichtigen Themen heute eher diskutiert verhandelt künstlerisch dargestellt und nicht mit Bauwerken?
00:31:12: Ich denke schon dass das ikonischen Bauwerk nach wie vor braucht.
00:31:16: also wir haben ja auch was das Flughafengelände Tegel oder das ehemalige Flughafengelände Tegel betrifft von Gerkan Mark und Partner Visualisierung anfertigen lassen, die letztendlich auch zeigen wir könnten in Form dieses ikonischen Bauwerks.
00:31:31: Dieses Flughafen ist auch ein Pendant einen großen Turm Ein Aussichtspunkt dort installieren der dann die Möglichkeit bietet das ganze Expo Gelände auch zu beschauen.
00:31:44: gleichzeitig müssen wir uns natürlich fragen was könnte auch noch ... bleiben sein von so einer Weltausstellung?
00:31:50: und da arbeiten wir natürlich auch ganz klar im Bereich der Digitalität.
00:31:55: Und das sozusagen digitalen Zugangs, nämlich wir wollen einen Global Solution Hub ins Leben rufen wo lokale Lösungen global gezeigt... ...und vermarktbar sind, wo eine Diskussionsplattform entsteht über das was Zukunft sein kann vor allen Dingen in urbanen Zusammenhängen.
00:32:13: Das könnte natürlich auch eine Hinterlassenschaft im positiven Sinne einer Weltausstellung sein, dass sozusagen im digitalen Raum ein neuer Raum hinzukommt der weltweit genutzt werden kann.
00:32:25: Sagt Henning Wehmeyer Geschäftsführer der Expo- Weltausstellungen, Expos haben immer auch Impulse für Stadtentwicklung und Architektur gegeben.
00:32:42: Während Paris durch die Expos des neunzehnten Jahrhunderts sein historisches Gesicht und seine Wahrzeichen erhielt War die Expo in Meyland, den Katalysator für die Begrünung des Stadtbildes.
00:32:56: Die beiden begrünten Wohntürme Bosco Verticale, die vertikalen Wälder zum Beispiel wurden dafür gebaut.
00:33:03: Symbol für eine neue grüne Stadt, die Architektur und Biodiversität verbindet.
00:33:10: Mehr zum Thema gibt es in unseren Show Notes.
00:33:13: Zwei Themen darf ich besonders empfehlen, Folge thirty-eight Urbane zukünfte im Gespräch der Architekt Oliver Seidel und Folge sixty-two Konzepte für die Immobilie der Zukunft.
00:33:27: das ist eine Live-Podcastfolge, Sie kennen das.
00:33:31: ein ganzes Panel diskutiert diesmal unter anderem mit der Zukunftsvorschrift Christiane Walga und der Unternehmerin Anais Kosno.
00:33:39: Und wenn sie das Konzept der Expo nachlesen wollen mehr gibt es auf expo-zweitausendfünfunddreißig bindestrichberlin.com.
00:33:50: Das war's für heute!
00:33:51: Dank fürs zuhören und danke an unseren Gast Henning Weemeyer.
00:33:56: Das war
00:33:57: glücklich wohnen
00:33:58: der Buwok Podcast überall wo es
00:34:00: Podcasts gibt und
00:34:02: auf buwok.de.
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