#71 Bonus-Folge: Best-of 2025 zu Quartiersentwicklung, Stadtentwicklung und Architektur

Shownotes

Zum Finale der 11. Podcast-Staffel ist Daniel Riedl im Interview, Mitglied im Vorstand von Vonovia und dort zuständig für die BUWOG in Österreich und das Development in Deutschland. Gerade wurde die BUWOG mit dem ImmoAward 2025 ausgezeichnet als Bauträger des Jahres und hat aktuell über 50.000 Wohnungen in Bau und in Planung. Der große Jahresrückblick: Was bewegt die Immobilienbranche? Es werden aktuelle Themen der vergangenen Podcast-Episode reflektiert und Lösungsansätze aufgezeigt, unter anderem, wie mit serieller, modularer, systemischer Bauweise die Baukosten gesenkt werden können. Der Top-Manager Daniel Riedl spricht im Interview auch darüber, warum die Initiativen der Politik für den Bau-Turbo und den Gebäudetyp E richtig sind, was zeitgemäße Quartiersentwicklung mit Verantwortung für Nachbarschaften und mit sozialer Nachhaltigkeit zu tun hat und wo die Immobilienbranche noch moderner werden muss. Zum Beispiel bei der Förderung von Diversity und mehr Frauen in der Immobilienwirtschaft. Ein Highlight 2026: Die BUWOG wird 75 Jahre jung – und hat noch viel vor. Jetzt die Immobilienthemen des Jahres im Podcast mit Daniel Riedl und Moderator Michael Divé.

Weitere Infos zum Thema:


Weitere Infos zum Thema:

ImmoAward: BUWOG ist Bauträger des Jahres:
Mehr Sichtbarkeit von Frauen in Panels – der Referentinnen-Pool der Immofrauen:
BUWOG-Podcast – der Jahresrückblick 2024 mit Daniel Riedl:
Baustellenfest; Die BUWOG baut seriell, modular, systemisch mit GROPYUS:



Moderation: Michael Divé
Technische Realisation: mmedien GmbH

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir tragen als Bauträger Verantwortung für Stadtgestaltung.

00:00:04: Das muss man im Herzen tragen als Developer.

00:00:07: Aber wir müssen eben sicherstellen, dass wir ein richtiges Maß an Nachhaltigkeit in den Objekten bieten, aber vor allem Leistbarkeit anbieten können.

00:00:19: Man fasst es nicht.

00:00:21: Ich hatte gar nicht so lange her, eine Veranstaltung in Österreich, die ich besucht habe und mir gedacht, es kann nicht ernst sein.

00:00:28: Da sitzt tatsächlich ein komplettes Männer-Prodium ein.

00:00:32: Ein Mandel, wie Sie sagen.

00:00:34: Ja, ich glaube, wir tragen da auch die Verantwortung.

00:00:37: Also das wird Ihnen in der Bug nicht passieren.

00:00:40: Ein Mandel, weil es eben keinen Sinn macht und weil Diversität ja auch in den Diskussionen entsprechend wünschen.

00:00:53: Herzlich Willkommen zur neuen Folge von Glücklich Wohnen der Buwock Podcast.

00:00:58: Am Mikrofon ist Michelle DiWee.

00:00:59: Schön, dass Sie dabei sind.

00:01:01: Und heute ist Finale der elften Staffel.

00:01:04: Und aus diesem Anlass haben wir wieder eine Bonus-Folge.

00:01:08: Wir werden ausgewählte Themen des Jahres vertiefen.

00:01:12: reflektieren, das ein oder andere nochmal beleuchten.

00:01:15: Wir erinnern uns zum Beispiel an das Thema serielles, modulares, systemisches Bauen aus Folge fünfundfünfzig.

00:01:22: Wir sprechen über E wie einfaches Bauen und Immobilienfragen der Zukunft und ich begrüße dazu einen besonderen Gast Daniel Riedel, Mitglied im Vorstand von Wonovia, dort zuständig für das Buwock-Geschäft in Deutschland und Österreich, die bauträge Aktivitäten.

00:01:43: Herzlich willkommen, Daniel Riedl.

00:01:45: Danke.

00:01:46: Ich freue mich, wie jedes Jahr beim Jahresrückblick dabei sein zu dürfen.

00:01:50: Genau, es ist schon ein bisschen Tradition, dass wir uns zum Jahresende treffen.

00:01:56: Herr Riedl, die Buwok selbst ist ja auch im Verlauf eines solchen Jahres immer wieder in den Medien.

00:02:02: Jetzt gerade im November ausgezeichnet worden als Bauträger des Jahres, also mit Rückenwind und Good News hier im Podcast.

00:02:11: Wie wird man?

00:02:12: Bauträger des Jahres.

00:02:15: Also zunächst würde ich sagen, dieser Award macht mich stolz.

00:02:20: Dieser Award ist verdient.

00:02:22: Dieser Award gebührt dem Team, allen, die in der Buwok arbeiten.

00:02:28: Gut ist und das Besondere.

00:02:31: an dem Preis ist, dass man sich dafür nicht bewerben kann, sondern ihn nur verliehen bekommt.

00:02:36: Es gibt ein neutrales, zweistufiges Verfahren mit einerseits Kundenvotierung und andererseits seiner unabhängigen Expertenchirie, die dann die abschließende Entscheidung trifft.

00:02:48: Die drei Dimensionen, die da betrachtet werden, sind Performance.

00:02:52: Kundenorientierung und Expertise.

00:02:55: Also für uns eine Auszeichnung, für uns ein Ansporn und ich würde diese Auszeichnung gerne eben allen im Team widmen, weil sowas entsteht durch Teamleistung.

00:03:09: Also Bauträger des Jahres, da macht man offensichtlich vieles richtig und sie wachsen ja auch weiter.

00:03:15: Es ist ja so, dass es eine Grundstückskampagne gibt, da gibt es auch einen Ankaufsprofil auf den Webseiten.

00:03:21: Welche Grundstücke sind für die Buwock interessant oben?

00:03:26: weiter zu wachsen, weiter zu planen, weiter zu bauen.

00:03:28: Also grundsätzlich macht es für uns Sinn weiter zu wachsen.

00:03:33: Wir haben zwar eine ganze Menge an Grundstücken an Bord, wollen die aber ganz gezielt in den Top Ten-Stätten in Deutschland und zusätzlich auch in Wien ergänzen.

00:03:45: Für uns machen Grundstücke nur ab einer gewissen Dimension Sinn.

00:03:51: Also da sollten schon zumindest Hundert Wohnungen darauf zu bauen sein, idealerweise sogar deutlich mehr.

00:03:59: Für uns ist aktuell wichtig, dass wir relativ rasch ins Bauen kommen können.

00:04:04: Also eine vorhandene Baugenehmigung oder zumindest das Planungsrecht ist wichtig.

00:04:08: In Ausnahmefällen, wenn es besonders attraktiv oder auch günstig ist, schauen wir uns auch längerfristig laufende Projekte an, wo wir das Planungsrecht schaffen müssen.

00:04:18: Allerdings haben wir davon schon einiges an Bord.

00:04:22: Daher suchen wir speziell Grundstücke, die rasch bebausbar sind in guten, muss man aber nicht unbedingt zentrale Wohnlagen in den großen Städten sein.

00:04:34: Wir akzeptieren einen gewissen Gewerbeanteil, aber die Produkte, um die wir uns kümmern, sind einmal das klassische Eigentumswohnungsgeschäft für Eigentuzer genauso wie private Investoren, aber auch Objekte, die wir für Mieter bauen, entweder für eigene Portfolio oder eben für den globalen Verkauf.

00:04:58: In Summe haben wir ein rundes Portfolio, das wir weiter ergänzen und weiter profitabler machen wollen.

00:05:04: Also, da ist einiges geplant und wird einiges kommen und heute wollen wir einige Themen des Jahres und aus den erschienenen Podcast folgen besprechen und hier und da nochmal Lust machen, tiefer ins Thema einzusteigen.

00:05:19: Wir beschäftigen uns im Podcast ja immer auch mit neuen Themen und Erkenntnissen, zum Beispiel in Folge drei und fünfzig.

00:05:26: Da lautete das Thema die emotionale Stadt.

00:05:31: zu Gast darin der Stadtforscher, Prof.

00:05:34: Dr.

00:05:34: Mazda Adli, er forscht an der Charité zum Thema Neuro-Urbanistik, also zur Frage, wie urbanen Lebensräume auf unsere Psyche wirken.

00:05:46: Im Interview beschreibt er Erkenntnisse dieses Forschungsgebiet, Neurobanistik und er beschreibt, wie Stadtplanung und Architektur den Stadtstress reduzieren und das psychische Wohlbefinden stärken können.

00:06:01: Sehr höhrenswerter Folge und wir hören mal einen kurzen Ausschnitt rein.

00:06:06: Zeit, die wir vor der eigenen Haustür verbringen, statt dahinter, ist soziale Zeit und ist gut für uns.

00:06:13: Und wenn es dann auch möglich ist, einfach mit anderen Menschen leicht ins Gespräch zu kommen, weil der öffentliche Raum eben so gestaltet ist, dass ich darauf gerne Zeit verbringe und dass die gegenseitige Kontaktaufnahme eher leichter fällt, dann ist es gut für uns.

00:06:30: Wenn es ein paar grüne Einsprengsel gibt, wenn es den einen oder anderen Baum gibt, wenn es eine Wiese gibt oder einfach nur einen kleinen Taschenpark, dann ist das auch etwas, was direkt ins Gehirn geht und damit auch gut für

00:06:45: uns ist.

00:06:46: Ja, errede ein ganz anderer Blick auf das Bauen und Plan und auf unsere Städte.

00:06:51: geht es um Nachbarschaften, geht es um Begegnung.

00:06:54: Im Plan und Bauen gibt es offensichtlich vieles, was man richtig machen kann, um Stadtstress zu reduzieren, also einerseits.

00:07:01: Dichte Stress, andererseits Isolationsstress.

00:07:05: Aus Ihrer Erfahrung, wie gut lassen sich solche Aspekte und solche Erkenntnisse in der Praxis dann auch berücksichtigen.

00:07:12: Zum Beispiel, wenn man ein neues Areal plant, ein Quartier plant.

00:07:17: Also ein extrem wichtiges Thema finde ich.

00:07:21: Wir tragen als Bauträger Verantwortung für Stadtgestaltung.

00:07:26: Das muss man im Herzen tragen als Developer.

00:07:30: Unser Motto ist nicht umsonst glücklich wohnen.

00:07:33: Es geht darum, dass sich Menschen bei uns wohlfühlen in den Wohnungen, die wir bauen, dass die Menschen im Mittelpunkt stehen.

00:07:42: Wir bauen offene Quartiere.

00:07:44: Und bei uns steht Diversität im Mittelpunkt.

00:07:49: Das funktioniert oder solche Quartiere funktionieren nur, wenn wir die Menschen, die Typen, mischen.

00:07:59: Wir bauen also meist eine Kombination aus Eigentumswohnungen und Mietwohnungen, oft auch mit Förderanteil.

00:08:06: Wir schaffen Flächen, wo Kommunikation stattfinden kann.

00:08:09: Ich war mal schon viele Jahre her mit einer Gruppe von Barträgern in Ziertel unterwegs, die Mietwohnungen gebaut haben.

00:08:18: die die Turn Rate, also der Mieterwechsel, die Rate relevant ist und die sagen, alles was sie in den Quartieren schaffen, dass den sozialen Zusammenhalt stärkt, senkt die Fluktuation im Gebäude.

00:08:35: Daher die Möglichkeit in solchen Quartieren, soziale Interaktion zu schaffen, schafft auch Stabilität.

00:08:42: Das ist auch etwas, was für den Eigentümer interessant ist.

00:08:45: Aber ich glaube, dass die Diversität eben eine Mischung von Zielgruppen, Lebensentwürfen, Bedürfnissen sein soll und dass diese gemischte Quartiere für uns interessant sind, weil sie mehr Wert bringen, aber auch für zukünftige Besitzer interessant sind.

00:09:04: Egal ob das das Wonovia Portfolio, die Region ist, ob das institutionelle Kunden sind oder ob das der oder die Eigentumswohnungskäuferin ist, das zahlt sich.

00:09:17: Und wenn sie an Quartiere wie zweiundfünfzig Grad Nord hier in Berlin denken, wo wir dieses riesige Wasser benken.

00:09:23: Becken im Zentrum haben, Wasserspielplätze, Kommunikationsflächen, Begegnungsmöglichkeiten, das ist wichtig und zentral.

00:09:34: Man braucht ja nur an die eigenen Bedürfnisse denken, also wenn man vor die Türe gehen kann und sich dort eben Möglichkeiten ergeben, spazieren zu gehen, am Ufer an einer Promenade entlang zu gehen oder ähnliches ist wichtig.

00:09:47: Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Möglichkeit, auch aus den USA mitgenommen, ein bisschen auch Themenwohnen zu forcieren.

00:09:57: Ich habe in den USA Objekte mir angesehen, die sich entweder an Senioren speziell richten, aber jetzt nicht geriatrisch, sondern einfach, wo Themen bespielt werden, soziale Flächen da sind, die für Senioren interessant sind.

00:10:12: Ich habe Objekte gesehen, wo man sich besonders um Haustierbesitzer kümmert oder um die Bedürfnisse von deren Tieren.

00:10:20: Wir bauen in Wien zum Beispiel ein größeres Quartier mit um fünfhundert Wohnungen habe ich im Kopf, wo wir ein bisschen diese thematischen Geschichten umsetzen wollen und einen Bauteilmeher Richtung Sportler, ein Bauteilmeher Richtung Familien, ein Bauteilmeher Richtung Haustierbesitzer ausrichten wollen.

00:10:38: in Summe, trotzdem divers.

00:10:40: Also ich will keine monotonen Objekte oder Quartiere haben, wo nur Kleinstwohnungen sind, sondern im Quartier muss tatsächlich ein Mix entstehen.

00:10:51: Aber in den einzelnen Objekten zum Beispiel kann man auch Schwerpunkte setzen, um dort Gleichgesinnte zueinander zu bringen, um dort eben sei es für Tiere oder wofür auch immer einen speziellen Fokus zu setzen.

00:11:06: Also Begegnung, Nachbarschaft, offene Quartiere, Sie haben gesagt keine gated Communities, das schafft Stabilität und macht dann auch ein Objekt durchaus attraktiv für Anleger, für Bestandshalter.

00:11:18: Absolut.

00:11:20: Also auch für Dritte, die investieren, Family Offices oder Ähnliches.

00:11:25: Das ist ja ein Bereich, den die BuWoc zunehmend auch adressiert, also das Bauen, das Planen und das Verkaufen von Liegenschaften an Großbestandzahl der Family Offices Investoren.

00:11:38: Wie wichtig ist diese neue Säule?

00:11:42: Also das haben wir immer gemacht, war aber nie irgendwie der große Fokus im Unternehmen.

00:11:47: In dieses Thema hat uns die Krise hineingebracht, wo wir schlicht und einfach aus Konzern gezwungen waren, Schulden rückzuführen und uns die Objekte rausgesucht haben, die in der Krise am besten am Markt funktioniert haben.

00:12:00: Und das waren die neu errichteten oder noch im baubefindlichen Objekte für Globalinvestoren.

00:12:07: Das hat sich tatsächlich nicht nur gut angefühlt, sondern für uns gerechnet.

00:12:13: Daraus ist ein Segment entstanden, dass wir weiter auch bearbeiten wollen.

00:12:17: Wir wollen uns generell von daher angehensweise aber offen halten, ob diese Objekte bei uns ins Portfolio gehen oder tatsächlich an Investoren global verkauft werden, also das ganze Objekt verkauft wird.

00:12:31: Und da finde ich ein spannendes Gebiet, auch spannend mit den institutionellen Investoren zu sprechen, weil die eben mit anderen Ansprüchen kommen.

00:12:40: Die stehen in der Regel ihr Geschäft, weil die nicht nur einmal ein Objekt kaufen, sondern in der Bewirtschaftung dieser Objekte routiniert sind.

00:12:48: Und daher hilft es, zum letzten Punkt zurückzukommen, mit bunten Quartieren, wo das soziale Zusammenhalt funktioniert, wo die Fluktuationsraten gering sind, institutionelle Investoren zu überzeugen.

00:13:04: Sie haben gesagt, solche Quartiere behalten sich dann offen, ob sie es im Einumstand behalten oder verkaufen.

00:13:09: Das heißt, das ist der richtige Buwok-Standard.

00:13:12: Das ist die Buwok-Qualität und man sieht an den Quartieren nicht.

00:13:16: ob es verkauft wird oder ob es ein eigenes Quartier ist.

00:13:19: Genau.

00:13:20: Das

00:13:20: ist nicht der Zweck.

00:13:22: Wir stehen für eine gewisse ästhetische Qualität.

00:13:26: Auf der anderen Seite wollen wir das Thema Leistbarkeit nicht unter den Tisch kehren.

00:13:30: In den letzten Jahren, würde ich sagen, hat das Pendel ein bisschen zu sehr Richtung Nachhaltigkeit ausgeschlagen.

00:13:38: Für uns ist eines der zentralen Themen einfach Leistbarkeit.

00:13:42: Wir müssen es wieder schaffen in vernünftigen Mietpreisregionen anbieten zu können und nachdem die Grundstückspreise sehr hoch waren, da sind die Preise zumindest ein bisschen zurückgegangen, nachdem die Baukosten sehr hoch waren, daran arbeiten wir, muss sich in Summe etwas tun und glaube da leite ich jetzt auch schon ein bisschen über.

00:14:07: zu einem nächsten Thema.

00:14:10: Die Kosten und die Leistbarkeit sind natürlich ein Thema, das die die die Branche interessierte Podcast ging es auch in diesem Jahr deshalb wiederholt um Bauweisen und Baukosten.

00:14:22: mit dem Gebäude Typ E verbinden ja Wirtschaft auch die Politik die Hoffnung das Bau günstiger zu machen und damit auch das Wohnen selbst.

00:14:33: Das war also Thema hier bei uns.

00:14:35: zum Gebäude Typ E ist in Folge vier und fünfzig Teresa Keilhacker zu Gast freie Architektin und Präsidentin der Architekten kam Berlin.

00:14:45: Welche Potenziale hat der Gebäudetype E?

00:14:49: Hat das einfache Bauen?

00:14:51: Darüber wollen wir gleich sprechen mit Daniel Riedl.

00:14:54: Da geht es um reduzierte Komfortstandards, es geht um Goldstandards, es geht um Schallschutz, aber auch ganz banal um die Anzahl der Steckdosen in einer Wohnung.

00:15:04: All das kostet.

00:15:05: Wie viel kann man da sparen?

00:15:06: Das wollte ich von Theresa Keilhacker wissen und wir hören mal kurz rein in diese Folge.

00:15:14: Das ist sehr individuell unterschiedlich.

00:15:16: Also man kann da sicherlich bis zu zwanzig Prozent einsparen.

00:15:22: Das senkt aber auch ganz stark von der Bausubstanz ab.

00:15:25: Ich bin ja jetzt doch gedanklich auch sehr stark in dieser Bestandsertüchtigung drin.

00:15:31: Aber auch beim Neubau, denke ich, im Neubau wird es vielleicht ein bisschen weniger sein, aber durchaus Größenordnungen.

00:15:41: die eine Rolle spielen.

00:15:43: Aber wir müssen auch ehrlicherweise sagen, das, was unser Wohnen so teuer gemacht hat, ist Grund und Boden.

00:15:50: Ja, Herr Riedl, die Baukosten.

00:15:53: Großes Thema dieses Jahreswesen und der Gebäudetyp E hat ja, ich sag mal, ein Nachdenken losgetreten.

00:16:00: Was ist notwendig?

00:16:02: Was kann man weglassen?

00:16:03: Was kann man günstiger machen?

00:16:05: Was kann man schneller machen?

00:16:07: Wo steht die Buwok da?

00:16:10: Also zunächst denke ich, dass der Gebäudetyp eh ein echter Anstoß ist.

00:16:17: Gemeinsam mit dem Bauturbo.

00:16:20: Wir jammern ja gerne darüber, dass die Politik nicht liefert und fordern gerne.

00:16:24: In dem Fall muss man sagen, glaube ich, hat der Axel Gadaschko gestern auch bei einer Veranstaltung gesagt, hat die Politik geliefert.

00:16:33: Das ist allerdings quasi die Metaebene, die da geliefert wurde.

00:16:38: Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass der Gebäude Typ E und der Bautur, wo auch bei den Kommunen ankommt, und dass wir tatsächlich es auch schaffen, die Baukosten zu reduzieren.

00:16:48: Wir reden einmal über Komfortnormen, nämlich die Zahl der Steckdosen oder Schallschutz, der über das hinausgeht, was man tatsächlich in vielen Bestandsgebäuden heute hat.

00:16:59: Wir reden darüber, das mit den Behörden zu verhandeln und rechtssicher zu machen.

00:17:05: Wir schulden unseren Kunden ja auf Basis nicht nur der Gesetze, sondern auch der Gerichtsbarkeit, einen gewissen Standard.

00:17:15: Und der Standard orientiert sich am Stand der Technik aktuell.

00:17:19: Wir müssen also weg vom reinen Stand der Technik wieder auf ein gesetzlich fixiertes Niveau und das müssen wir gemeinsam mit Partnern entwickeln.

00:17:28: Vorfolgen zum Beispiel ein Gebäude Typ E mit Partnern.

00:17:31: in Bochum wollen da ein erstes Objekt errichten.

00:17:36: Wir sind aber auch beim Thema Typengenehmigung, gemeinsam mit Gropios in Sachsen aktiv, an vielen Themen dran, um das Bauen einfacher und günstiger zu machen.

00:17:48: Das ist aber nichts, was von heute auf morgen passiert, sondern tatsächlich Knochenarbeit ist da, um sicherzustellen, dass wir keine Dinge weglassen, die gebraucht werden.

00:17:57: Also wir reden darüber, dass Sicherheit, Brandschutz und so weiter.

00:18:01: Der Buys, dort wird nicht adaptiert an der Ausstattung, aber wir müssen eben sicherstellen, dass wir ein richtiges Maß an Nachhaltigkeit in den Objekten bieten, aber vor allem Leistbarkeit anbieten können.

00:18:17: Und das richtige Maß, das hat damit zu tun, nicht alles hochzudämmen bis zu Maximum und nicht alles hoch zu technisieren, was möglich ist?

00:18:27: Absolut.

00:18:28: unter anderem, aber eben auch damit zu tun, dass wir sie real bauen können, dass wir Vorfertigungen in Fabriken nutzen können, egal ob mit normalen Bauteilen oder bei Bädern und so weiter, hat damit zu tun, dass wir es mit dem Komfort und der Ausstattung nicht bis ins Unermessliche treiben müssen, weil eben ein hochwertiger Boden, der vielleicht nicht aus Holz ist, sondern aus einem harten Stoff oder aus Laminat oder ähnlichen Materialien es genauso tut, aber deutlich günstiger ist.

00:19:05: Und es ist nicht die eine Maßnahme, auf die es hier ankommt, sondern es ist eine Vielzahl von Maßnahmen auf die es hier ankommt.

00:19:12: Wichtig ist noch, dass für uns das teuerste Bauen das Bauen nach unten ist.

00:19:18: Das heißt, wir reden darüber, dass Tiefgaragen, eine Kellergeschosse, die wir errichten müssen, so in der Größenordnung jetzt zahle aus dem Bauch heraus, je nach Baustelle so zwischen unsw.

00:19:29: und zuw.

00:19:29: und fast sixhundert Euro pro Quadratmeter kosten.

00:19:33: Daher müssen wir es schaffen über den Bauturbo, vielleicht auch den Gebäudetyp E, gemeinsam mit den Kommunen die Zahl der Garagenplätze, die wir errichten müssen, deutlich zu reduzieren, vor allem wenn die sonstige Verkehrsammienung passt oder wenn es ausreichende Parkplätze am Grundstück gibt.

00:19:49: Das sind alles Themen, die ganz massiv auf die Baukosten wirken.

00:19:53: Und ich muss keine Ahnung, dreißig oder fünfzig Maßnahmen finden, um jeweils ein paar Euro zu sparen, um auf Summen von dreihundert bis fünfhundert Euro oder sechshundert zu kommen, mit dem Wegfall des Tiefgarageschosses, wäre ich gleich mit einem Schlag dort.

00:20:08: Das heißt, speziell in der Nachverdichtung in bestehenden Quartieren, aber auch im Neubau müssen wir schauen, dass wir mit weniger Garagen auskommen.

00:20:16: Auf Hochgaragen ausweichen geht ja auch darum, wenn wir in die Zukunft blicken, dass selbstfahrende Autos in Städten wie Los Angeles oder San Francisco, wo ich immer wieder bin, heute schon Selbstverständlichkeit sind, wo die Waymode Taxis einfach ohne Fahrer unterwegs sind.

00:20:32: Wir werden das wohl auch früher oder später in europäischen Städten haben und dann werden wir wohl Autos nicht mehr besitzen, sondern wir werden sie über die App anfordern, vorausbuchen, die werden dann irgendwann zu dem Zeitpunkt, wo sie bestellt sind, da sind und dann auch wieder weg sein.

00:20:48: Was passiert mit den ganzen Geragenplätzen in den Gebäuden, die wir heute noch errichten?

00:20:53: Ich rede gar nicht davon, dass Objekte eben schon vor, keine Ahnung, zwanzig, dreißig, vierzig Jahren Geragen wird dort Geragen errichtet haben, sondern wir bauen heute noch Garagen, von denen wir wissen, dass wir sie in Kürze nicht mehr brauchen.

00:21:05: Die Nachnutzung einer Hochgarage, wenn die Kleber gebaut ist oder sogar demontierbar gebaut ist, diese Fläche kann ich wieder nutzen.

00:21:13: Ich glaube, dass die Anzahl der Kellerabteile, die gebraucht werden, überschaubar ist, so dass wir nicht aus allen Tiefgaragen, die dann nutzlos werden, Kellerabteile machen können.

00:21:24: Diese nicht belichteten, oft nicht beheizten Flächen im Untergeschoss, die werden schwer nachzuverwerten sein.

00:21:30: Das ist ein zentrales Thema, vielleicht nicht wie die nächsten drei Jahre, aber in jedem Fall für die nächsten fünfzehn Jahre.

00:21:38: Sie haben es angesprochen, es braucht viele einzelne Maßnahmen, um auf die Spareffekte zu kommen.

00:21:43: Das heißt aber, das Berufsbild des Projektleiters ändert sich auch.

00:21:46: Der muss vor allem mit der Lupe in seinem Projekt schauen, wo eine Wirtschaftlichkeit herstellbar ist.

00:21:53: Also sie haben Detail zum einen und zum zweiten sehr vorausschauen.

00:21:57: Also an über-über-morgen denken.

00:21:59: Sie haben es angesprochen mit den Hochgaragen statt den Tiefgaragen.

00:22:04: Das

00:22:04: ist unser Job in der Projektentwicklung.

00:22:06: Wir müssen, nachdem die Projektlaufzeit relativ lang ist, immer die Kundenbedürfnisse erahnen.

00:22:13: Wir bauen, wir erziehen keine Kunden.

00:22:15: Ich glaube, das ist tatsächlich eines der wenigen echten Dogmen hier.

00:22:19: Wir erziehen keine Kunden.

00:22:21: Du kannst keine Ahnung, wenn du einen neuen Kogomi auf den Markt bringst mit Unmengen von Werbung versuchen, deine Kunden dorthin zu bringen, diesen Kogomi zu kaufen.

00:22:28: Das funktioniert nicht bei den persönlichen Bedürfnissen des Wohnens.

00:22:32: Wir erfüllen Kundenansprüche und Kundenbedürfnisse.

00:22:36: Unser Job ist es, diese über mehrere Jahre zumindest voraus zu sehen.

00:22:39: Unsere Verantwortung ist es.

00:22:42: Gestaltung, fürs Stadtbild, für Megatrends Sorge zu tragen und die in unsere Projekte einfließen zu lassen.

00:22:50: Und unsere Verantwortung ist es, die zwei Dinge, nämlich Nachhaltigkeit und Leistbarkeit so auszupendeln, dass wir nicht wunderbar nachhaltige Projekte haben und Wohnungen haben, die sich aber keiner mehr leisten kann, weil davon haben wir nichts.

00:23:05: Das kann auch nicht der Zweck von Nachhaltigkeit sein, es so zu heuer zu machen.

00:23:11: Aber es ging jetzt irgendwie so, als wäre ich gegen Nachhaltigkeit.

00:23:13: Das bin ich gar nicht.

00:23:14: Aber noch mal das Wichtigste ist eben Nachhaltigkeit und Leistbarkeit unter ein Dach zu bringen, sodass wir CO²-Ziele erreichen können, aber dabei nicht die Menschen verlieren, die am Ende in diesen Wohnungen wohnen sollen, wohnen müssen und die dringend ein Dach überm Kopf brauchen, weil es eben in Städten wie Berlin, wo wir heute sind, aber auch in vielen anderen.

00:23:36: Städten einfach zu wenige Wohnungen gibt.

00:23:39: Also einfaches Bauen, Leistbarkeit, ein Thema, das wichtig wird sicherlich auch uns hier weiter im Podcast verfolgen wird.

00:23:47: Zum Nachhören empfohlen unsere Folge fifty-fünfzig, also mit Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer und viele weitere Themen und Projekte.

00:23:55: Der Buwok gibt es immer auch auf blog.

00:23:58: Buwok.com und da informieren wir natürlich auch immer, wenn eine neue Podcastfolge kommt.

00:24:04: So, es ist schon ein bisschen angeklungen, Herr Riedel, dass sie reelle Modulare und systemische Bauen steht für einen Weg, um das Planen und Bauen günstiger zu machen.

00:24:15: Darum ging es bei unserer großen Live-Podcast-Folge im März.

00:24:20: Das ist Folge fünf und fünfzig.

00:24:22: Zu Gast war unter anderem auch Markus Fuhrmann von Gropius.

00:24:28: Das Unternehmen Gropius hat eine Smart Factory gebaut.

00:24:34: mit Robotern Elemente gefertigt werden, die dann auf die Baustelle gebracht und dort montiert werden.

00:24:40: Ganz vereinfacht gesagt, wie das funktioniert und wie dieses Smart Factory aussieht.

00:24:45: Das kann man auf der Website von Kruppius nachschauen und wir hören mal einen kleinen Ausschnitt.

00:24:50: Markus Fuhrmann über die Smart Factory.

00:24:54: Dass mein Gefühl hat, dieser Fabrik ist so ca.

00:24:56: vierhundert Meter lang und da ist eine Roboterzelle nach der anderen.

00:25:00: Das ist auch ganz wichtig.

00:25:01: Es ist keine Fabrik, die eine, ich würde das mal so, Tischplattform noch der anderen hat, wo immer ein bestimmter Vorgang gemacht wird.

00:25:09: Wir haben das gebaut, damit wir sehr flexible Gebäude bauen können, damit wir Grundstücke so flexibel wie möglich ausnutzen können, damit wir unterschiedliche Ecken und Kanten sozusagen einbauen können.

00:25:19: Ist alles jetzt schon perfekt, ist es nicht.

00:25:21: Aber der Ansatz, den wir haben, der, dass ein Roboter sozusagen die Wände fertigen, die Böden fertigen, der erlaubt uns am Ende individualisierten seriellen Wohnbau.

00:25:30: Und nicht Plattenbau zwei Null, wo man immer drei, vier Typen Gebäude hat und was anderes kann das System eigentlich gar nicht.

00:25:35: Sondern es geht wirklich darum, individualisierbar uns dann das Hierbei zu bauen.

00:25:39: Und das können die Dinge.

00:25:40: Und die können das ziemlich schnell.

00:25:41: Jeder dieser Roboter hat unterschiedliche Werkzeuge.

00:25:44: Und diese Werkzeuge bauen wir zu siebzig Prozent auch selbst.

00:25:47: Also, so ist das mal ganz kurz erklärt.

00:25:50: Eine vierhundert Meter lange Fabrik, wo die Dinge vom Fließband kommen.

00:25:54: Ist ja eine wunderbare Vorstellung.

00:25:57: Herr Hildi, jetzt wird ja schon gebaut zusammen mit Gropius in diesem System.

00:26:02: Was sind die konkreten Erfahrungen damit?

00:26:05: Es gibt glaube ich zwei Projekte, die momentan laufen.

00:26:08: Zunächst ist die Fabrik tatsächlich beeindruckend, wenn man das gesehen hat, die Dimension gesehen hat, den Grad an Automatisierung gesehen hat.

00:26:18: Das sieht aus wie eine Autofabrik mit den bekannten Kuckergreifrobotern, die da Station für Station unterschiedlichste Tätigkeiten ausführen.

00:26:27: Das ist echt beeindruckend und was wir damit sind, ist, wir werden deutlich weniger abhängig von Fachkräften, weil wir viele Tätigkeiten von Maschinen tatsächlich im Werk erledigen lassen können und viele Dinge dann auf der Baustelle über Steckverbindungen gelöst sind, die einfache ungelernte Kräfte eben auch ausführen können.

00:26:55: Wichtig ist, das ist zauberes und schnelles Bauen in höchster Qualität und Präzision.

00:27:01: Wir haben also Probleme mit Ortbeton auf der Baustelle, weil der deutlich weniger präziser ist.

00:27:07: dass was wir mit ganz wenigen Millimetern Abweichung auf fünf Metern aus der Fabrik liefern.

00:27:14: Und daher für mich ist das, ohne wenn und aber die Zukunft des Bauens, das Gropiosystem zeichnet sich dadurch aus, dass es nachhaltig und leistbar ist, dass es entsprechend flexibel ist.

00:27:31: Ein Nachteil vom sehr regeln Bauern war bisher immer, dass die Flächenausnutzung gegenüber konventionellen Bauern schlechter war.

00:27:38: Über die Art, wie die Fabrik entwickelt wurde, die Software gebaut und geschrieben wurde, haben wir bei Gropios mehr Flexibilität über abweichende Winkel etc.

00:27:50: tatsächlich Grundstücke besser auszunutzen, was auch ein zentrales Thema ist.

00:27:55: Wir haben jetzt in der Hildegardstrasse in Berlin ein erstes Nachverdichtungsprojekt quasi im Hinterhof, wo wir tatsächlich alle Elemente über das bestehende bäude heben müssen.

00:28:07: Also das Einstieg ein sehr anspruchsvolles Projekt.

00:28:10: Wir haben in der Schlichtallee ein zweites Projekt.

00:28:13: Das hat schon, glaube ich, hundertzwanzighundertvierzig Wohnungen, also deutlich größer.

00:28:19: Wo wir mit Gropios bauen, wir starten gerade in Salzburg in Österreich ein Projekt.

00:28:24: Wir sind in Dresden mit Gropios dabei, uns auch eine Typengenehmigung für das System zu organisieren, wo quasi einzelne Brandabschnitte dann vorgenehmigt sind und bei anderen Projekten auch in anderen Bundesländern als vorgenehmigt wieder zusammengesetzt werden können.

00:28:44: Da ist noch viel Luft drinnen.

00:28:48: Gropios bringt quasi den seriellen Ansatz, bringt vor allem die Technologie, die die Softwareentwickler mit.

00:28:57: Und wir sind die, die tatsächlich mit einer ca.

00:29:08: was unsere Kunden wollen und wie wir dort gemeinsam hinkommen.

00:29:12: Das war ein toller Prozess in den letzten zwei, drei Jahren.

00:29:15: Gemeinsam ein Start-up-Unternehmen auch mit einer anderen Kultur, als wir sie als Konzern mitbringen, mit auch anderen Typen, die bei Gropios arbeiten.

00:29:25: Wir haben dort, glaube ich, Größenordnung knapp fünfhundert Mitarbeiter, über zweihundert Software-Ingenieure, ich glaube an die fünfzig verschiedene Nationen, die da arbeiten, war super.

00:29:37: weil super divers und super frei im Denken.

00:29:42: Wir kommen halt dann mit unterschiedlichsten Themen vom Bau mit zwei Beinen am Boden und entwickeln gemeinsam eben die Stoßrichtung, wie seriöles Bau in der Zukunft tatsächlich aussehen wird.

00:29:58: Also auch ein bisschen kulturelle Unterschiede.

00:30:02: Sie haben es gerade so schön angesprochen, der Bauträger und ich sage mal die jungen Wilden.

00:30:06: Absolut,

00:30:07: aber es ist doch cool, die Ideen der jungen Wilden aufzunehmen, weil jetzt nur im eigenen Saft zu schmoren und zu sagen, so haben wir es immer schon gemacht, so wird es bleiben.

00:30:19: Das hat uns eben zu sehr hohen Bauchkosten geführt und aus dieser Ecke müssen wir raus.

00:30:26: Und dafür braucht es eben die jungen Wilden mit neuen Ideen und es braucht Technologie.

00:30:32: Wir reden über AI und so weiter, wir reden über Software, wir reden über Digital.

00:30:37: Das ist bei Gropius schon Realität.

00:30:40: Ich bin stolz darauf, bin ja auch Vorsitzender des Aufsichtsrats dort.

00:30:43: Ich bin stolz darauf, dass da gemeinsam auf die Beine gestellt wurde.

00:30:48: Markus Fuhrmann ist da ja schon vorgekommen.

00:30:50: Der Philipp Erler ist die zentrale Person des Brains des Unternehmens.

00:30:56: Aber wir haben dort ein tolles Team mit unglaublich vielen Ideen, mit unglaublich viel Drive, was verändern zu wollen.

00:31:04: Und wir bringen da eben seventy Jahre Development.

00:31:09: Immobilienerfahrung ein und kombinieren das so, dass wir damit eben dieses serielle Bauen serienreif machen.

00:31:23: und wir sind jetzt weit über den Punkt von Proof of Concept hinaus, weil die ersten Objekte eben fertig sind oder gerade fertig werden und wir zeigen können, was dieses System kann.

00:31:34: Ich bin stolz auf das, was da geleistet wurde.

00:31:38: Ich will noch mal zurückkommen auf den O-Ton von Markus Fuhrmann, der sagte einen Wort, was ja auch manchmal im Munde gefüllt wird.

00:31:45: Plattenbau, zwei Punkt Null.

00:31:46: Nun weiß ich, sie sind jemand, der sich für gute Architektur sehr interessiert und der auch kritisch auch so was drauf schaut.

00:31:54: Es gibt ja viele Vorurteile.

00:31:57: Seregelles kann kein Staffel geschossen, die Balkone sehen nicht gut aus.

00:32:00: Das sieht alles gleich aus in Anführungszeichen.

00:32:04: Was sagen Sie zu der Architektur und den Möglichkeiten, die das betet?

00:32:08: Es ist einfach extrem wichtig, dass wir dieses Geschmäckle, die das Seriellebauen hat, loswerden.

00:32:14: Nein, wir wollen nicht Plattenbau, zwei Punkt Null bauen.

00:32:18: Aber ja, wir wollen Plattenbau, zwei Punkt Null bauen.

00:32:22: Nämlich beides.

00:32:22: Wir wollen seriell bauen.

00:32:25: Wir wollen standardisiert bauen.

00:32:27: Und das glaube ich auch nicht alles schlecht am Plattenbau tatsächlich gewesen.

00:32:32: Das Schlechteste war die Monotonie.

00:32:34: Die wollen wir nicht.

00:32:35: Und das System Gropios bietet die Möglichkeit mit unterschiedlichen Fassadenmaterialien, mit unterschiedlichsten Ansätzen, Flexibilität und Diversität, was ich nicht will.

00:32:49: ist mich schämen müssen für Objekte, die ich irgendwie mitverantwortet habe, wenn ich daran vorbeifahre.

00:32:54: Das kann irgendwie nicht die DNA eines Developers sein, aber wieder zurückkommend auf einen Punkt von davor.

00:33:03: Leistbarkeit ist ein zentrales Element bei einem Auto.

00:33:06: Sehen Sie haptik, Sie greifen an, Sie haben Design.

00:33:10: Alles, was dahinter ist, was Sie nicht sehen, ist standardisiert und immer gleich.

00:33:15: Alles, was man bei einem Wohnobjekt nicht sieht, kann also auch genauso im Bergbau komplett ident sein.

00:33:23: Mit ein paar geschickten Ansätzen ist es möglich, die Objekte divers wirken zu lassen, auch wenn dahinter ein Baukastensystem ein Standard steckt.

00:33:36: damit es eben nicht nur optisch schön und divers ist, sondern eben auch leistbar bleibt.

00:33:42: So, also serielles Bauen, die Zeichen stehen auf Zukunft und die Ampel auf Grün und die Projekte kann man sich ja auch angucken.

00:33:51: Also auf der Webseite buhvork.com gibt es ja die Projekte zum Anschauen, wer da sich informieren möchte, das ist das Projekt in der Hildegardstrasse und in der Schlichtallee.

00:34:03: Wir wollen in der heutigen Bonusfolge einige Themen einordnen und auch noch mal Lust machen, die eine oder andere Podcast-Folge zu hören, die Sie vielleicht noch nicht kennen, also Folge fifty-fünfzig zu Gast Markus Fuhrmann von Gropius.

00:34:17: Ganz anderes Thema.

00:34:19: Jetzt gerade erst hier diskutiert in Folge siebzig Frauen in der Immobilienbranche.

00:34:27: Herr Riedel, es ist ein Fakt, nur jede zehnte Führungsposition in der Immobilienwirtschaft ist weiblich.

00:34:32: Und man hat den Eindruck, so richtig viel verändert hat sich da nicht.

00:34:38: Vielleicht ist das Tempo da ein bisschen rausgeraten.

00:34:41: Ich zitiere mal Miriam Boyle, die die Veranstaltung Buwok im Gespräch dazu moderiert hat.

00:34:47: Das war das Thema Frauen in der Mobilienwirtschaft.

00:34:51: Dazu sagte sie, ich zitiere.

00:34:54: Einige Unternehmen sind super progressiv, andere so patriarchal, dass man glaubt, man sei versehentlich durch eine Tür in die neunzenhundertfünfziger gelaufen.

00:35:03: Obwohl längst wissenschaftlich belegt ist, dass diverse Teams erfolgreicher sind, tanzen manche Organisationen geradezu fröhlich zurück, auch in der Immobilienwirtschaft.

00:35:17: Ein kleiner O-Ton, ein kleines Zitat aus einer sehr angeregten Diskussion, die geführt wurde, Herr Riedl.

00:35:23: Viel beachtert das Event Frauen in der Immobilienwirtschaft.

00:35:27: Wo steht das Unternehmen?

00:35:29: bei diesem Thema?

00:35:30: oder wo steht die Branche?

00:35:31: Was ist da so Ihr Eindruck?

00:35:33: Also Event war wirklich toll.

00:35:34: Ich war dabei.

00:35:35: Es war beeindruckend.

00:35:36: Auch ein sehr weibliches Publikum.

00:35:38: Ein sehr junges Publikum.

00:35:40: Anders als wir das sonst bei Immobilienveranstaltungen sehen.

00:35:45: Also der hohe Anteil an alten weißen Männern in der Branche ist nichts, worauf man stolz sein muss, um da gleich mal einen Punkt zu machen.

00:35:55: Auf der anderen Seite mit der E-Verweis haben wir in der Buwok in Deutschland eine Geschäftsführerin.

00:36:00: Das ist mir wichtig, das ist wichtig fürs Unternehmen, ist ein Zeichen, dass wir divers agieren wollen, wobei die Eva nicht Geschäftsführerin wurde, weil sie eine Frau ist, sondern weil sie entsprechende Leistung bringt und eine entsprechende Mehrwert fürs Unternehmen bringt.

00:36:18: Aber unsere Aufgabe als Manager in den Unternehmen ist es tatsächlich dafür zu sorgen, dass Frauen es an die Spitze.

00:36:27: schaffen, aber auch zu schauen, dass wir eine entsprechende Breite an Nachwuchs unter den Frauen in den Unternehmen haben.

00:36:39: Also von Talentförderung bis über Netzwerktreffen, von der diversen Aufstellung von Projektteams bis zur Kultur, Teilzeit, Überstundenregelungen, Eltern-Kind-Zimmer, Family Day, auch während der Schwangerschaft oder der Zeit zu Hause Kontakt zu den Mitarbeiterinnen zu halten.

00:37:04: Alles Themen, die wichtig sind für uns und die einen Beitrag dazu leisten.

00:37:10: Aber das Wichtigste ist, dass wir es schaffen, Arbeitsplätze zu haben, Arbeitsbedingungen zu haben, die für Frauen attraktiv sind und zwar auf allen Ebenen attraktiv sind und es dann eben schaffen gezielte Frauen in Führungspositionen.

00:37:26: zu bringen.

00:37:27: Und da ist auch das Thema Teilzeit in einer Führungsposition für mich nichts Abwägiges.

00:37:35: Da ist es auch nichts Abwägiges, eine Führungsposition zum Beispiel an zwei Frauen, die in Teilzeit arbeiten zu vergeben.

00:37:43: Da gibt es keine Denkverbote.

00:37:45: Das ist für uns nicht nur in der Buwo wichtig, sondern auch für die Wonovia ein zentrales Thema, da entsprechend diverser zu werden und den Frauen nicht eine Chance zu geben, sondern ganz gezielt zu helfen, Frauen in Führungsrollen zu bekommen.

00:38:01: Und wenn Sie sich den Aufsichtsrat der Wohnovia ansehen, den Vorstand der Wohnovia ansehen, die Geschäftsführung der Buwok hier in Deutschland ansehen, dann sehen Sie, dass das eben auch wirkt.

00:38:11: Und wenn man sich Events anschaut, wie die Expo real, dann stellt man ja fest, es gibt ja trotzdem noch Panels und Diskussionsrunden, die reinmännlich besetzt sind.

00:38:25: Ich habe gelernt, das nennt man Manors.

00:38:28: Also ein reinmännliches Panel ist ein Manor.

00:38:32: Gibt es immer noch.

00:38:33: Auch wenn man bei Link in den Arten schaut und alle Fotos posten und sich gegenseitig verleigen und vertecken.

00:38:40: Es gibt es immer noch.

00:38:41: Man fasst es nicht.

00:38:42: Ich hatte gar nicht so lange her, eine Veranstaltung in Österreich, die ich besucht habe und mir gedacht, das kann nicht ernst sein.

00:38:49: Da sitzt tatsächlich ein komplettes Männer-Podium ein.

00:38:53: Ein Manl, wie Sie sagen.

00:38:55: Ja, ich glaube, wir tragen da auch die Verantwortung.

00:38:58: Also das wird Ihnen in der Probung nicht passieren.

00:39:01: Ein Manl, weil es eben keinen Sinn macht und weil Diversität ja auch in den Diskussionen entsprechend wünschenswert ist.

00:39:09: andere Perspektiven da einsprechend wünschenswert sind.

00:39:12: Es ist nicht immer einfach Frauen tatsächlich zu finden, auch für Podien zu finden, aber das ist Aufgabe der Organisatoren das letztendlich zu tun.

00:39:22: Was ich mitgenommen habe aus der Diskussionsrunde über Frauen in der Immobilienwirtschaft war, dass Männer sich generell mehr zutrauen als Frauen das tun.

00:39:34: Das war für mich so ein zentraler Punkt.

00:39:37: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat eine der Referentinnen eben erzählt, wenn Frauen, keine Ahnung, achtzehn von zwanzig möglichen Punkten erfüllen, dann haben die das Gefühl, nur achtzehn zu erfüllen.

00:39:51: Und da zweifeln an sich und zweifeln daran, ob sie ihn macht, sich dazu bewerben.

00:39:55: Wenn Männer zwölf von zwanzig Punkten erfüllen, fühlen sie sich absolut in der Lage, den Job zu machen und sehen voller Tatendrang und bewerben sich.

00:40:05: Da gibt es einfach Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

00:40:08: Und ich glaube, Job von Managern, Managerinnen vom Management ist es, diese Dinge anzunehmen, mit zu berücksichtigen und eben die in Frauen die sich vielleicht eben nicht trauen, sich für einen Job, der gerade verfügbar ist, zu bewerben, zu helfen, vielleicht einen kleinen Schubs zu geben, diesen Schritt zu wagen und damit solche Hürden letztendlich zu überwinden.

00:40:36: Also Frauen in der Immobilienbranche brauchen wir, müssen mehr Sichtbarkeit haben, machen wir in diesem Sinne sehr gerne Werbung dafür.

00:40:45: und für die Folge-Siebzig zum Thema Frauen in der Immobilienbranche.

00:40:49: Weil sie es angesprochen hatten, die Sichtbarkeit und gute Frauen zu finden.

00:40:53: Es gibt auf der Webseite der Emo-Frauen einen Referentinnenpool mit hochkompetenten Speakerinnen, die für Veranstaltungen wie die Explorieren sicherlich gerne verpflichten.

00:41:07: Die da sicherlich verpflichtbar wären.

00:41:10: Und es gibt bei Frauenentführung ein Mail Ally-Programm, um genau auch Männer nach vorne zu bringen, die diese Idee fördern.

00:41:21: Es gibt bei uns im Podcast viele Themen und viele Folgen, die da zu passen.

00:41:24: Folge vierzig, Frauenentführung mit Anne Tischer.

00:41:27: Folge drei, schon etwas älter mit der Unternehmerin Annelies Crosneau, die mit ihrem Happy Emo Club gezielt Frauen auch Mut machen will, in Immobilien zu investieren.

00:41:37: Also.

00:41:38: Einfach mal bei uns im Podcast gucken, da wird es ganz viele Themen geben oder ganz viele weibliche Stimmen.

00:41:44: So, Herr Hidl, Bonusfolge, das heißt immer auch, wir gucken nach vorne in die Zukunft.

00:41:51: Wie sieht das Development der Zukunft aus?

00:41:55: Was kommt, was bleibt, was wird wichtiger sein?

00:41:59: Ist irgendwie auch eine Zusammenfassung dessen, was wir gerade besprochen haben, oder?

00:42:03: Also mein erster und zentralster Punkt wäre Leistpaket.

00:42:08: Egal ob in Miete oder im Eigentum, wir müssen es schaffen, in den richtigen Preisbereichen mit den richtigen Produkten auf den Markt zu kommen.

00:42:21: Pendel zwischen Nachhaltigkeit und Leistbarkeit, zwischen Ausstattungsniveau und Miethöhe.

00:42:28: Das muss sich in die richtige Richtung bewegen.

00:42:31: Da muss sich bei den Grundstückspreisen etwas tun.

00:42:33: Da müssen uns die Kommunen auch entsprechend helfen.

00:42:37: Da müssen wir es schaffen, den Bauturbo, den Gebäude Typ E tatsächlich in den Projekten ankommen zu lassen.

00:42:44: Also dort, wo es angespannte Mietmärkte gibt.

00:42:48: Und die Mitpreisbremse wirken soll, da würde ich jetzt keinen Grund sehen, wieso Kommunen nicht vom Bauturber entsprechend Gebrauch machen sollten und ein bisschen mehr Dichte zu lassen sollten und da einfach auch mithelfen sollten, die entsprechenden Projekte möglich machen.

00:43:10: Das ist, glaube ich, das Zentralste aller Themen.

00:43:14: Die Verantwortung, die wir für das Stadtbild.

00:43:16: als Developer die spüre ich, die werde ich auch versuchen im Unternehmen weiter zu verankern, auch für den Fall, dass ich eben demnächst nicht mehr da bin.

00:43:28: Das generelle Bauern, glaube ich, ist ein ganz zentrales Element auch Richtung Leistbarkeit, die Unabhängigkeit von Fachkräften.

00:43:37: Wir haben es schwer, generell Baufirma haben es schwer, wie in der Vonova haben es auch schwer, Handwerker zu finden.

00:43:43: Das ist ein Thema, wo wir in der Vonova mit Ausbildungsinitiativen reagieren, wo wir Elektriker aus Kolumbien hier nach Deutschland bringen.

00:43:53: Aber wir müssen auch durch Technologie unabhängiger von Fachkräften werden und daher Systeme wie die hochtechnologisierte und digitalisierte Fabrik von Gropius sind da ein wesentlicher Beitrag dazu.

00:44:15: hoch wird demnächst.

00:44:18: Seht man uns beiden gar nicht an.

00:44:22: Damit bringen wir den Erfahrungsschatz an den Tisch, den es braucht, um Wohnen in die Zukunft zu bringen, Development in die Zukunft zu bringen.

00:44:32: Und was die Buwok ausmacht, ist die Mannschaft.

00:44:37: Die Teams, die wir haben, die Mitarbeitenden, die jeden Tag dafür sorgen, dass die Projekte besser werden, dass wir mit den Kosten weiter nach unten kommen.

00:44:48: Also die Mannschaft ist es, die die Buwok prägt.

00:44:52: und die weiterhin mit aller Kreativität und Leidenschaft dabei sein wird, Lösungen für die Wohnungsnot, für die Probleme, die wir zu lösen haben, zu schaffen.

00:45:04: Also, Blick nach vorne.

00:45:07: Wir halten fest die Boowooch-Fürf-Fünf-Siebzig und wir sehen nicht danach aus.

00:45:12: Erster Fakt und zweiter Fakt, no more manuals.

00:45:15: Genau.

00:45:16: Auch wichtig.

00:45:17: Am Anfang dieser Folgen haben wir hier immer so kleine Snippets der Interviews.

00:45:21: Die müssen davon ausgehen, dass das das Snippet sein wird.

00:45:23: Okay,

00:45:23: immer gut.

00:45:25: Vielen Dank für das Gespräch, Daniel Riedl.

00:45:29: So, und das war unsere Bundesfolge zum heutigen Finale der Staffel elf mit ausgewählten Highlights des Jahres.

00:45:37: Danke an alle Expertinnen und Experten, die hier zu Gast waren.

00:45:41: Über siebzig Folgen sind es mittlerweile, wenn sie noch nicht alle Folgen kennen, da nutzen sie doch vielleicht die Zeit, um das ein oder andere Thema bei uns noch zu entdecken.

00:45:53: Und für alle kommenden Folgen sind sie natürlich bestens vorbereitet, wenn sie uns ab abonnieren und wenn Sie mögen, lassen Sie gerne einen Daumen hoch da oder einen Kommentar.

00:46:04: So, jetzt machen wir eine kurze Winterpause und sind im Januar wieder zurück mit neuen Themen und neuen Gästen.

00:46:12: Das war's.

00:46:13: Für heute.

00:46:14: danke fürs Zuhören und danke unserem Gast, Daniel Riedl.

00:46:18: Erlauben

00:46:18: Sie mir noch eine Anmerkung zum Schluss.

00:46:20: Das wird wohl mein letzter Jahresrückblick gewesen sein.

00:46:25: Es ist mir ein Anliegen, Ihnen Danke zu sagen.

00:46:28: Sie machen das wirklich toll.

00:46:29: Der Buwok Podcast hat sich, glaube ich, in der Branche etabliert.

00:46:34: Das tut uns als Unternehmen gut.

00:46:36: Die Bundheit der Themen rund ums Bahn, die gefällt mir.

00:46:40: Und ich kann nur sagen, bitte weiter so.

00:46:43: Das ist sehr nett.

00:46:44: Danke schön, Daniel Riedl.

00:46:45: Danke

00:46:45: Ihnen.

00:46:46: Bis zum nächsten

00:46:55: Mal.

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